https://www.faz.net/-gv6-159kd

Medienschau : Bernanke - Mängel bei amerikanischer Notenbank

  • Aktualisiert am

Deutsche Bank mit 5 Milliarden Gewinn, Talfahrt von Shell beschleunigt, Zurich Financial: Gewinn von 1,05 Milliarden Dollar, Banco Santander hält sich mit Abschreibungen zurück, Vodafone erhöht Prognosen leicht, Toyota schafft Quartalsgewinn, Sony wächst leicht, Unilever setzt Wachstumskurs fort, Aviva mit Einbußen, Software AG mit Rekordergebnis, Cisco profitiert von Basiseffekt, Finanzchef von SMA Solar wegen Ermittlungsverfahren beurlaubt, Kraft plant angeblich Milliardenanleihe, Experte: Sicherheits-Lücken in Oracle-Software, Bernanke - Finanzkrise legt Mängel bei der Fed offen, Neuseelands Arbeitslosenrate auf Zehn-Jahreshoch, IWF-Chef Strauss-Kahn bietet Griechenland Hilfe an

          9 Min.

          Unternehmen

          Deutsche Bank mit 5 Milliarden Gewinn

          Die Deutsche Bank hat 2009 getragen von einem dicken Plus im Investmentbanking einen Milliardengewinn eingefahren. Unter dem Strich verdiente die Bank 5 Milliarden Euro nach einem Verlust von 3,9 Milliarden Euro im von der Finanzkrise geprägten Jahr 2008. Die Aktionäre sollen trotz Milliardengewinns nur eine leicht erhöhte Dividende erhalten. Die Ausschüttung an die Aktionäre soll um 25 Cent auf 75 Cent je Anteilsschein erhöht werden, wie die größte deutsche Bank am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Vor Steuern habe der Gewinn 5,2 Milliarden Euro betragen. Die Zahlen lagen im Rahmen der Expertenerwartungen. (dpa-AFX)

          Zurich Financial meldet Quartalsgewinn von 1,05 Milliarden Dollar

          Die größte Schweizer Versicherungsgesellschaft Zurich Financial Services AG hat für das vierte Quartal einen mehr als fünfmal so hohen Gewinn gemeldet wie für den Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Nettogewinn kletterte auf 1,05 Milliarden Dollar; im Vorjahr waren es 205 Millionen Dollar gewesen, wie das Unternehmen in einer per e-mail verbreiteten Mitteilung bekanntgab. Neun von Bloomberg beobachtete Analysten hatten im Durchschnitt einen Gewinn von 1,01 Milliarden Dollar vorhergesagt. Zurich Financial will die Ertragskraft seines allgemeinen Versicherungsgeschäfts bis 2011 um zwei Prozent steigern, gab die Gesellschaft im Dezember bekannt. Im vergangenen Jahr erreichte Zurich Financial das selbst gesetzte Ziel, die Kosten um 400 Millionen Dollar zu senken. Die Versicherungsprämien wurden um durchschnittlich 3 Prozent angehoben. Das Unternehmen schlägt eine Dividende von 16 Schweizer Franken pro Aktie an; 2008 wurden 11 Franken je Aktie ausgeschüttet. Im vierten Quartal legte die Schaden-Kosten-Quote („combined ratio“) des Versicherers auf 96,6 zu, nach 95,9 im Vorjahr. Ein Wert unter 100 bedeutet bei dieser Kennziffer, dass das Unternehmen im Versicherungsgeschäft profitabel arbeitet. Für das Gesamtjahr meldete Zurich Financial beim Nettogewinn einen Zuwachs von 6 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar. (Bloomberg)

          Banco Santander erzielt 2,2 Milliarden Euro Gewinn im vierten Quartal

          Banco Santander SA, nach Marktkapitalisierung die zweitgrößte Bank in Europa, hat im vierten Quartal einen Gewinn von 2,2 Milliarden Euro erwirtschaftet, das sind 13 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit übertraf die Bank die Erwartung der von Bloomberg befragten Analysten, die im Mittel 2,12 Milliarden Euro erwartet hatten. Der Anteil notleidender Kredite im Portfolio erhöhte sich auf 3,24 Prozent gegenüber 3,03 Prozent im dritten Quartal und 2,04 Prozent im Vergleichszeitraum vor einem Jahr. Alfredo Saenz, der Vorstandsvorsitzende von Santander, hatte im Oktober bereits einen Fingerzeig auf die Kenngröße in seinem Institut gegeben, als er für den spanischen Markt einen Anteil der faulen Kredite zum Jahresende von 3,3 Prozent in Aussicht stellte. Dagegen meldete der spanische Konkurrent Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA (BBVA) bei der Vorlage der Zahlen zum vierten Quartal am 27. Januar einen Anteil notleidender Kredite am Darlehensvolumen von 4,3 Prozent. Im Gesamtjahr 2009 weist Banco Santander einen Gewinn von 8,94 Milliarden Euro aus, gegenüber der Analystenschätzung von 8,86 Milliarden Euro. (Bloomberg)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Naturschutz vs. Tourismus : Der Wald ist voll

          Harald Löschner und Robert Carrera lieben beide den Wald. Das hat sie zu erbitterten Gegnern gemacht. Der eine will die Menschen ins Herz des Taunus-Walds führen – der andere will sie von dort fernhalten.
          Baerbock entschuldigte sich dafür, das N-Wort „reproduziert“ zu haben.

          Baerbock und das N-Wort : Moralische Panik

          Bei den Grünen meint man: Auch wer im Sinne des Anti-Rassismus spricht, verbreitet Rassismus weiter, wenn er Rassismus zitiert. Wer den Kontext aus der Sprache verbannen will, unterscheidet sich allerdings nicht von islamischen Fundamentalisten.
          Überall Flatrate und angeblich alles günstig: Wer hat bei diesen Prospekten der Mobilfunkanbieter noch den Durchblick?

          Mobilfunk : Durchblick im Tarifdschungel

          Immer mehr Mobilfunkangebote sprießen aus dem Boden, wie die neuen Jahrespakete einiger Lebensmitteldiscounter. Das Angebot ist verwirrend. Wir bringen Licht ins Dunkle.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.