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Medienschau : Bernanke hält Zinsjunkies bei Laune

  • Aktualisiert am

UPS: Basiseffekt führt zu Gewinnwachstum von 37 Prozent, Danone steigert Umsatz um 8,3 Prozent - Ziele bestätigt, Roche steigert Quartalsumsatz um sechs Prozent, Rio Tinto trotz Preissteigerungen vorsichtig, spanische Jahresteuerung steigt kräftig, Bernanke hält den Leitzins tief, Beige Book: Wirtschaftliche Aktivität fast ausnahmslos verbessert, Chinas: Industrieproduktion im März plus 18 Prozent - Wirtschaft plus 11,9 Prozent- Aluminiumproduktion auf Rekordniveau - Preisdruck

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          Unternehmen

          UPS: Basiseffekt führt zu Gewinnwachstum von 37 Prozent

          Der amerikanische Paketdienst United Parcel Service hat im ersten Quartal dank der wirtschaftlichen Erholung mehr verdient als erwartet. Der bereinigte Gewinn je Aktie erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 37 Prozent auf 71 Cent, teilte das Unternehmen am Mittwoch überraschend nach amerikanischem Börsenschluss mit. Analysten hatten mit 57 Cent gerechnet. Der Konzern will am 27. April seine vollständige Quartalsbilanz vorlegen. Für das laufende Jahr hob UPS seine Prognose an. Der Paketdienst stellt nun für 2010 einen Gewinnsprung von bis zu 43 Prozent in Aussicht. Das Unternehmen peilt je Aktie einen Überschuss von 3,05 bis 3,30 Dollar an. Im Februar hatte UPS einen Gewinn je Aktie zwischen 2,70 und 3,05 Dollar prognostiziert. Geschäftszahlen von Konzernen wie UPS gelten als Barometer für die Wirtschaftsentwicklung, da Lieferdienste ausgesprochen sensibel auf die Konjunkturentwicklung reagieren. Zieht die Wirtschaft an, schlägt sich dies umgehend in den Umsatzzahlen nieder. Die UPS-Aktie legte nachbörslich mehr als vier Prozent zu. Die Papiere von Konkurrent Fedex stiegen um 1,9 Prozent. Die Deutsche Post veröffentlicht ihre Quartalszahlen am 11. Mai. (Reuters)

          Danone steigert Umsatz um 8,3 Prozent - Ziele bestätigt

          Der weltgrößte Anbieter von Milchprodukten Danone hat im ersten Quartal zugelegt. Von Januar bis März sei der Umsatz um 8,3 Prozent auf 3,978 Milliarden Euro gestiegen, teilte Danone am Donnerstag mit. Währungs- und flächenbereinigt betrug das Plus 7 Prozent. Am stärksten wuchs Danone mit Babykost und medizinischen Nahrungsmitteln. Aber auch mit Milchprodukten konnte der Konzern in allen Regionen mit Ausnahme von Westeuropa zulegen. Für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern seine Prognosen. Der bereinigte Umsatz soll um mindestens 5 Prozent steigen. Der Cashflow aus dem operativen Geschäft wird um mindestens zehn Prozent höher erwartet. Die Ebit-Marge soll stabil bleiben. Das Umfeld werde herausfordernd bleiben, teilte Danone mit. (dpa-AFX)

          Roche steigert Quartalsumsatz um sechs Prozent

          Der Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern Roche hat den Umsatz im ersten Quartal 2010 um sechs Prozent auf 12,25 Milliarden Franken (8,5 Milliarden Euro) gesteigert und ist damit stärker als von Analysten erwartet gewachsen. In der Pharma-Division wuchsen die Erlöse dank der weiter anziehenden Nachfrage nach den Krebsmedikament des Basler Arzneimittelherstellers ebenfalls um sechs Prozent auf 9,73 Milliarden Franken. Roche bekräftigte am Donnerstag zudem seine Prognose. In Lokalwährungen gerechnet erhöhte sich der Gruppenumsatz um neun Prozent und der Pharma-Umsatz um zehn Prozent. Die für den Konzern so wichtigen Krebsmedikamente steigerten die Erlöse um zwölf Prozent und das umsatzstärkste Medikament Avastin legte 18 Prozent zu. Im gesamten Jahr rechnet Roche weiterhin mit einem mittleren einstelligen Wachstum in Lokalwährungen. Nicht eingeschlossen sind dabei die Verkäufe des Grippemittels Tamiflu, die auf 1,2 Milliarden Franken zurückgehen dürften, nachdem sie im Vorjahr aus Angst vor einem massenhaften Ausbruch der Schweinegrippe sprunghaft auf 3,2 Milliarden Franken gestiegen waren. Der bereinigte Gewinn je Genussschein und Inhaberaktie soll zweistellig steigen, bekräftigte Roche. Weiter zulegen soll auch die Dividende und 2015 will der Konzern, der im Vorjahr für die Vollübernahme seiner amerikanischen Biotechnologie-Tochter Genentech rund 46,8 Milliarden Dollar auf den Tisch legte, wieder schuldenfrei sein. Analysten hatten im Schnitt mit 11,88 Milliarden Franken Konzern- und mit 9,38 Milliarden Franken Pharma-Quartalsumsatz gerechnet. Gewinnzahlen gibt Roche nur nach sechs Monaten und am Ende des Jahres bekannt. (Reuters)

          Rio Tinto trotz Preissteigerungen vorsichtig - Rückschläge möglich

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