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Medienschau : Bernanke hält die Geldpresse in Schwung

  • Aktualisiert am

Deutsche Bank erntet die Früchte des Umfelds, SAP enttäuscht leicht, Bayer mit gutem Start ins Jahr, Merck steigert den Gewinn deutlich, Conti steigert Umsatz und Gewinn, SGL bekräftigt nach Zuwächsen Prognose, Sanofi-Aventis mit Gewinneinbruch, Baidu verdoppelt den Gewinn, Fielmann wächst robust, Hugo Boss legt zu, Erste Group rechnet sich künstlich schön, Qiagen macht in Optimismus, Logitech mit Gewinneinbruch, Nippon Steel mit roten Zahlen, schwaches Ergebnis von Hynix, GE an Landis+Gyr interessiert, Japan: Industrieproduktion fällt mit Rekordrate - Notenbank lässt Zins unverändert - Ausweitung Kaufprogramm abgelehnt

          Unternehmensnachrichten

          Deutsche Bank erntet die Früchte des Umfelds

          Die Deutsche Bank hat zu Jahresbeginn deutlich mehr verdient als erwartet. Der Vorsteuergewinn kletterte im ersten Quartal auf drei Milliarden Euro von 2,8 Milliarden vor Jahresfrist, wie das größte deutsche Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 2,7 Milliarden gerechnet. Nach Steuern stand ein Gewinn von 2,1 (Vorjahreszeitraum: 1,8) Milliarden Euro in den Büchern - das zweitbeste Ergebnis in der Konzerngeschichte. Die Deutsche Bank sieht sich damit auf bestem Wege, ihre für dieses Jahr gesteckten Rekordziele zu erreichen: Vorstandschef Josef Ackermann peilt 2011 einen Vorsteuergewinn der operativen Geschäftsbereiche von zehn Milliarden Euro an. Analysten hielten das zuletzt für sehr ehrgeizig und blieben mit ihren Schätzungen darunter. (Reuters)

          SAP enttäuscht leicht

          Europas größter Softwareanbieter SAP ist dank der Sybase-Übernahme und der Erholung der Weltmärkte solide ins Jahr gestartet. Wie das im Dax notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stiegen Umsatz und Gewinn. Bei beiden Werten blieb SAP allerdings leicht hinter den Erwartungen der Experten zurück. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 21 Prozent auf 3,024 Milliarden Euro zu. Analysten hatten im Schnitt mit 3,1 Milliarden Euro gerechnet. Beim Umsatz mit Software und software-bezogenen Dienstleistungen (SSRS) verbesserte sich von 1,95 Milliarden Euro auf 2,33 Milliarden Euro . Der operative Gewinn vor Sonderposten stieg um 21 Prozent auf 779 Millionen Euro, der Überschuss von 439 Millionen Euro auf 528 Millionen Euro. Die Walldorfer bekräftigten ihren Jahresausblick, wonach der SSRS-Umsatz währungsbereinigt das Vorjahr um 10 bis 14 Prozent wachsen soll. (dpa-AFX)

          Bayer mit gutem Start ins Jahr

          Der anhaltende Chemie-Boom und ein kräftig anziehendes Agrochemiegeschäft haben dem Pharma- und Chemiekonzern Bayer einen überraschend guten Jahresstart beschert. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sonderposten kletterte um 22,3 Prozent auf 2,232 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Der Umsatz legte mit 13,2 Prozent auf 9,415 Milliarden Euro nicht ganz so stark zu. Das Pharmageschäft bremste angesichts wachsender Konkurrenz durch Nachahmerpräparate und Belastungen durch Gesundheitsreformen. Das Geschäft mit Kunststoffen und Agrochemikalien legte unterdessen kräftig zu. Unter dem Strich verdiente der Konzern im ersten Quartal 684 (Vorjahreszeitraum 631) Millionen Euro. Ergebnisbelastend wirkten sich Sonderaufwendungen in Höhe von 442 (77) Millionen Euro aus. Der Konzern übertraf bis auf den Gewinn die Erwartungen der von dpa-AFX befragten Analysten.(dpa-AFX)

          SGL bekräftigt nach Zuwächsen Prognose

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