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Medienschau : Bernanke bleibt beim Billigzins

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BASF verdient eine Milliarde, Siemens schraubt Prognose nach oben, Bayer erhöht die Prognose, Nettogewinn von MAN sinkt, Arcelor Mittal mit durchwachsener Entwicklung, Sanofi-Aventis steigert den Überschuss um 10 Prozent, Unilever steigert den Gewinn um 31 Prozent, Wacker Chemie startet robust ins Jahr, Fielmann steigert Umsatz und Gewinn, Praktiker: Umsatz- und Gewinnrückgang, Aixtron strotzt vor Zuversicht, Eon verkauft amerikanische Tochter, Visa steigert Gewinn um 23 Prozent, Postbank zurück in der Gewinnzone, Hewlett Packard übernimmt Palm, PPR steigert Umsatz leicht, Logitech wieder mit schwarzen Zahlen, Bernanke bleibt beim Billigzins, Hauspreisinflation in Großbritannien lebt auf, Brasiliens Notenbank erhöht Leitzins deutlich, Neuseelands Cash Rate unverändert, S&P senkt das Rating von Spanien, Kritik an Rating-Agenturen wächst

          Unternehmen

          BASF verdient eine Milliarde

          BASF hat im ersten Quartal bei einem Umsatzwachstum von 26,5 Prozent auf 15,454 Milliarden Euro einen Nettogewinn von 1,029 Milliarden Euro erzielt. Das ist mehr als der Markt erwartet hat. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuer (Ebit) und Sondereffekten verdoppelte sich auf 1,954 Milliarden Euro, teilte BASF am Donnerstag in Mannheim mit. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise nur 985 Millionen Euro ausgewiesen. Für das laufende Jahr peilt BASF weiterhin einen deutlichen Zuwachs beim opertiven Ergebnis und ein Plus beim Umsatz an. (dpa-AFX)

          Siemens schraubt Prognose nach oben

          Der Elektrokonzern Siemens hat nach einem überraschend starken zweiten Geschäftsquartal seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Analysten hatten fest mit einer Anhebung gerechnet. Siemens rechne nun für das laufende Geschäftsjahr mit einem Ergebnis der Sektoren über dem Vorjahreswert von 7,5 Milliarden Euro, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Bislang hatten die Münchener einen operativen Gewinn in Höhe von 6 bis 6,5 Milliarden Euro und ein Gewinnplus bei den fortgeführten Aktivitäten von rund 20 Prozent in Aussicht gestellt. In der Zeit zwischen Januar und März halfen dem Konzern sowohl seine Sparmaßnahmen als auch ein weiteres Anziehen der kurzzyklischen Geschäfte wie in der Lichtsparte Osram. Im Industriesektor sieht Siemens weitere Anzeichen einer stabilisierenden Nachfrage, in der Energiesparte fehlen dem Konzern weiter die Großaufträge der Vergangenheit vor allem für seine fossilen Kraftwerke. Die Bestellungen gingen von Januar bis März von 20,864 Milliarden Euro auf 17,844 Milliarden zurück. Der Umsatz sank von 18,955 Milliarden Euro auf 18,227 Milliarden. Das Sektorenergebnis, in dem sich das Ergebnis der drei Kerngeschäftsfelder Industrie, Energie und Gesundheit widerspiegelt, stieg von 1,844 Milliarden Euro auf 2,138 Milliarden Euro. Unterm dem Strich stand ein Gewinn von 1,498 Milliarden Euro, rund die Hälfte mehr als vor einem Jahr. (dpa-AFX)

          Bayer erhöht die Prognose

          Beim Chemieunternehmen Bayer lässt das besser als erwartet laufende Geschäft mit Kunststoffen einen höheren Konzerngewinn erwarten. Das Leverkusener Unternehmen hob am Donnerstag bei Vorlage der Erstquartalszahlen seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2010 an. Danach soll das bereinigte Ergebnis der Bayer AG je Aktie um mehr als 15 Prozent wachsen. Bislang war ein Anstieg um rund 10 Prozent das Ziel. Auch das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwartet Bayer höher als noch Ende Februar bei Vorlage der Bilanz für 2009 angekündigt. Statt eines Anstiegs in Richtung 7 Milliarden Euro geht das Unternehmen nun von einer Steigerung auf mehr als 7 Milliarden Euro aus. Vergangenes Jahr hatte Bayer ein bereinigtes Ebitda von 6,5 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 3,64 Euro erzielt. Von Januar bis März hat sich der Konzern im Rahmen der Analystenerwartungen entwickelt. Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um über 5 Prozent auf 8,32 Milliarden Euro und das bereinigte Ebitda um mehr als 13 Prozent auf 1,92 Milliarden Euro, was einer Marge von 23,1 Prozent entspricht. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) und bereinigt um Einmaleffekte erhöhte sich das Ergebnis auf 1,27 Milliarden von 1,02 Milliarden Euro. Belastende Sondereinflüsse bezifferte Bayer auf insgesamt 77 Millionen Euro. Werden sie mit in die Ergebnisrechnung einbezogen, betrug der Ebitda-Anstieg im ersten Quartal knapp 11 Prozent und das Ebit-Wachstum 23 Prozent. Unter dem Strich verbesserte sich das Konzernergebnis auf 693 Millionen Euro nach 425 Millionen Euro im Vorjahr. (Dow Jones Newswires)

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