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Medienschau : Beige Book - Wirtschaft setzt Talfahrt fort

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Nippon Oil und Nippon Mining vor ZusammenschlussCredit Suisse: Milliardenverlust, entlässt 5.300 LeutePhilips senkt Ziel für 2010Vossloh will stark wachsen - Prognose bestätigtAdobe: Umsatzwarnung und StellenabbauFord: Wird Volvo für 6 Milliarden Dollar verkauft?Nomura streicht 1.000 Stellen in LondonGoldman Sachs: Aufbau einer Internetbank?Salzgitter und Beiersdorf im DaxNeuseeland: Leitzins minus 150 BasispunkteBeige Book - Wirtschaft setzt Talfahrt fortSEC verschärft Regeln für RatingagenturenViele Amerikaner auf Lebensmittelhilfe angewiesen

          Unternehmen

          Nippon Oil und Nippon Mining kurz vor Zusammenschluss

          In der Ölbranche steht offenbar eine Milliardenfusion kurz bevor. Japans größter Öl-Raffineriekonzern Nippon Oil und die Nippon Mining Holdings prüfen nach eigenen Angaben vom Donnerstag einen Zusammenschluss. Eine Fusion der beiden Unternehmen würde eines der weltweit größten Ölunternehmen mit einem Jahresumsatz an die 140 Milliarden Dollar schaffen. Über finanzielle Einzelheiten einer möglichen Transaktion teilten die Konzerne nichts mit. Die Aufsichtsratsgremien der Unternehmen sollen im Verlauf des Tages über einen Zusammenschluss beraten. Beobachter erwarten, dass es darauf hinaus läuft, dass die größere Nippon Oil die kleinere Nippon Minining übernimmt. (Dow Jones Newswires)

          Credit Suisse entlässt nach Milliardenverlust 5.300 Leute

          Die Schweizer Großbank Credit Suisse entlässt nach einem Reinverlust von drei Milliarden Franken im vierten Quartal 2008 elf Prozent ihres Personals. Credit Suisse baut nach Angaben vom Donnerstag weltweit 5300 Stellen ab. Zusätzlich verlieren 1400 Vertragsbedienstete ihre Stelle. Die Entlassungen betreffen vor allem das Investment Banking und sollen bis Mitte 2009 abgeschlossen sein. Die Bank verspricht sich davon eine Kostenentlastung von rund zwei Milliarden Franken oder neun Prozent des Geschäftsaufwands. Die Einmalkosten für diese Maßnahmen schätz Credit Suisse auf rund 900 Millionen Franken und sie werden vor allem im vierten Quartal anfallen; sie sind im vorläufigen Ergebnis per Ende November noch nicht enthalten. Während das Investment Banking wegen der schwierigen Bedingungen an den Finanzmärkten und Kosten für den Risikoabbau einen bedeutenden Verlust einfuhr, arbeitet das Private Banking laut Credit Suisse weiter erfolgreich und verzeichnete im vierten Quartal per November ansprechende Neugeldzuflüsse. Credit Suisse verfügt nach weiteren Angaben bei anhaltend stabilen Kundendepots und einer sehr soliden Finanzierung weiter über eine solide Kapitalausstattung und erwartet per Jahresende eine Kernkapitalquote von rund 13 Prozent. Verwaltungspräsident, CEO und der Leiter der Investment Bank verzichten für 2008 auf ihre variablen Vergütungen. (Reuters)

          Philips senkt Ziel für 2010

          Der Elektronikkonzern Philips hat seine Ziele für 2010 gesenkt. Es werde nicht mehr wie zuvor eine Verdopplung des Ergebnisses nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) je Aktie erwartet, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Eindhoven mit. Die Marktbedingungen für Konsumelektronik und Teile des Lichtgeschäfts verschlechterten sich weiter, hieß es. Im vierten Quartal müsse das Unternehmen Abschreibungen auf den Wert der verbliebenen Anteile am Gemeinschaftsunternehmen LG Display und an der Chiptochter NXP vornehmen. (dpa-AFX)

          Vossloh will 2009 und 2010 stark wachsen - Prognose 2008 bestätigt

          Der Verkehrstechnik-Konzern Vossloh will in den kommenden beiden Jahren stark wachsen. Für 2009 hob das Unternehmen seine Umsatzerwartung deutlich an von bislang 1,175 auf 1,291 Milliarden Euro, wie Vossloh am Donnerstag in Werdohl mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll bei 138 Millionen Euro herauskommen (bislang 137 Millionen Euro), der Überschuss bei 86 Millionen Euro (bislang 91 Millionen Euro) liegen. Die Senkung der Prognose fürs Nettoergebnis begründete der Konzern mit einem erwarteten höheren Steueraufwand. 2010 will Vossloh dann einen Umsatz von 1,370 Milliarden Euro, ein Ebit von 151 Millionen Euro und einen Überschuss von 96 Millionen Euro erreichen. Die Prognosen für das laufende Jahr bestätigte und präzisierte das Unternehmen: Hier erwarten die Werdohler einen Umsatz von 1,165 Milliarden Euro (bislang rund 1,17 Milliarden Euro), ein Ebit von 135 Millionen Euro und einen Überschuss von 131 Millionen Euro, getrieben durch den Verkauf des französischen Gleisbaus. (dpa)

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