https://www.faz.net/-gv6-6nfm9

Medienschau : BASF: Schwacher Ausblick

  • Aktualisiert am

Gewinn bei Siemens bricht ein, MAN: Gewinneinbruch - Keine Trendwende, Postbank mit Verlust, Continental kommt nicht aus Verlustzone, Shell: scharfer Gewinnrückgang, BAT steigert Gewinn, BAE Systems verdient operativ weniger, France Telecom: Gewinn- und Umsatzrückgang, Krise erwischt Renault, Umsatzrückgang bei Air Liquide, Telefoncia: robust. Erste Group: Risikovorsorge deutlich erhöht, Sony weist Verlust von 37 Milliarden Yen aus, Wacker Chemie: tief in der Verlustzone, Aixtron erhöht Prognose, Smartrac: Gewinneinbruch, Clariant - Verlust größer als erwartet, Iberdrola: Großauftrag aus Venezuela, Symantec verfehlt Erwartungen, Gea verzeichnet Einbrüche, Takkt: Umsatz- und Gewinneinbruch, BorgWarner: Verlust, Japans Industrieproduktion: schwächer als erwartet, Japans Kfz-Produktion: schwach, Beige Book: Schwacher Arbeitsmarkt, Neuseeland: Leitzins unverändert

          Unternehmen

          BASF erwartet 2009 starken Umsatz- und Ergebnisrückgang

          Der Chemiekonzern BASF hat nach einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang im zweiten Quartal seine pessimistische Jahresprognose am Donnerstag weiter verstärkt. Der Dax-Konzern mit Sitz in Ludwigshafen rechne für 2009 mit einem starken Umsatz- und Ergebnisrückgang, teilte er am Donnerstag mit. Bisher hatte die BASF SE lediglich von einem Umsatzrückgang und noch deutlicheren Einbußen beim Ergebnis der Betriebstätigkeit Ebit gesprochen. Abschied hat BASF auch von ihrem Ziel genommen, 2009 die Kapitalkosten zu verdienen. „Unser Ziel, auch im Jahr 2009 die Kapitalkosten zu verdienen, werden wir voraussichtlich nicht erreichen“, erklärte Finanzvorstand Kurt Bock. Für die Aktionäre bedeutet diese Ankündigung eine Dividenenkürzung, denn der Chemiekonzern hatte stets betont, dass die Dividende nur konstant gehalten werden könne, wenn BASF die Kapitalkosten 2009 verdiene. Die anhaltende Nachfrageschwäche ließ den Umsatz von BASF im zweiten Quartal um 23,3 Prozent auf 12,502 Milliarden Euro einbrechen; Analysten hatten mit 12,451 Milliarden Euro gerechnet. Das Ebit vor Sondereffekten fiel um 52,7 Prozent auf 1,140 Milliarden Euro, geschätzt wurden 1,058 Milliarden Euro. (Dow Jones Newswires)

          Gewinn bei Siemens bricht ein - Heftiger Auftragsschwund

          Im Sog der Wirtschaftskrise hat der Technologiekonzern Siemens im dritten Quartal einen Gewinneinbruch verbucht. Der operative Gewinn fiel verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um gut ein Fünftel auf 1,67 Milliarden Euro, wie Siemens am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz ging um vier Prozent auf 18,35 Milliarden Euro zurück. Der Auftragseingang sackte um 28 Prozent auf 17,16 Milliarden Euro ein. „Erwartungsgemäß hat das wirtschaftliche Umfeld deutliche Spuren im Neugeschäft hinterlassen“, sagte Siemenschef Peter Löscher. „Darauf hatten wir uns sehr früh eingestellt. Auch die vor uns liegenden Herausforderungen werden wir überlegt angehen.“ Für das laufende Geschäftsjahr 2008/09 geht Siemens allerdings weiterhin von einem operativen Gewinn seiner drei Kerngeschäftsfelder Industrie, Energie und Medizintechnik von mindestens 6,6 Milliarden Euro aus. Während Siemens beim operativen Gewinn die Schätzungen der Analysten deutlich übertraf, enttäuschte der Konzern beim Auftragseingang die Erwartungen. Im Schnitt hatten die Branchenexperten mit einen um gut zehn Prozentpunkte geringeren Einbruch gerechnet. Sondereffekte über gut eine halbe Milliarde Euro dämpften den Einbruch des Nettogewinns im abgelaufenen Quartal: Aus dem Verkauf seines Anteils am Computerbauer Fujitsu Siemens Computers und seiner Wohnimmobilien erlöste der Konzern insgesamt 530 Millionen Euro.

          MAN mit Gewinneinbruch im Halbjahr - Keine Trendwende erwartet

          Der Lastwagen- und Maschinenbauer MAN hat im ersten Halbjahr 2009 einen Gewinneinbruch verbucht. Das operative Ergebnis sackte auf 244 Millionen Euro ab, das entspricht einem Minus von 74 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Der Umsatz gab um 23 Prozent auf 5,666 Milliarden Euro nach, der Auftragseingang brach um 49 Prozent auf 4,568 Milliarden Euro ein. Eine Trendwende sei derzeit nicht in Sicht, erklärte Vorstandschef Hakan Samuelsson in einem Brief an die Aktionäre. Kurzfristig sei nicht mit einer Verbesserung zu rechnen. MAN sei aber gerüstet, „um auch eine längere Durststrecke gut zu meistern“. Der Konzern hat umfangreiche Sparmaßnahmen eingeleitet und treibt den internen Umbau voran. (Reuters)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Gefährliche Hitzewelle : Amerikas Sommer der Extreme

          In vielen Gegenden Amerikas herrschen derzeit gefährlich hohe Temperaturen. Städte wie New York müssen sich in Zukunft auf noch extremere Sommer einstellen, warnen Klimaforscher.

          Attacke von Tony Blair : „Johnson ist kein Dummkopf“

          Der frühere britische Premierminister Tony Blair sieht einer möglichen Regierung von Boris Johnson kritisch entgegen. Die CDU wiederum könnte sich vorstellen, dass Johnson positiv überrascht.
          Weiß, was uns fehlt: ARD-Hauptstadtkorrespondentin Kristin Joachim.

          Klimahysterie im Ersten : Wir müssen gezwungen werden!

          Von der ARD lernen heißt, gehorchen lernen. Den Eindruck bekommt man, wenn man abends die „Tagesthemen“ einschaltet oder morgens das Radio. Da werden Vorschriften gemacht, dass es nur so kracht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.