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Medienschau : BASF erwartet ein Spitzenjahr

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Yahoo steigert den Gewinn vor allem wegen Spartenverkauf, Bericht - BoA soll Hypotheken-Anleihen zurückkaufen, Heidelberger Druck nähert sich operativ der Gewinnzone, Schneider Electric steigert den Umsatz um 12 Prozent, Tele2 wächst schwach - aber profitabel, Boehringers Pradaxa erhält Zulassung in den Vereinigten Staaten, Zeitung - Toshiba steigerte Gewinn mehr als erwartet, Microsoft startet Internet-basiertes Office-Programm, deutsche Erzeugerpreise steigen stärker als erwartet

          Unternehmensnachrichten

          BASF erwartet ein Spitzenjahr

          Die BASF hat heute (20.10.2010) erste Zahlen für den Geschäfts(not sign)verlauf des 3. Quartals 2010 vorgelegt und die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Der Umsatz im 3. Quartal stieg gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) vor Sondereinflüssen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 77 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, das Ebit um 122 Prozent auf 2,15 Milliarden Euro. Damit wurde das hohe Umsatz- und Ergebnisniveau des 2. Quartals 2010 gehalten. Kumuliert legte der Umsatz in den ersten neun Monaten 2010 um 27 Prozent auf 47,5 Milliarden Euro zu, das Ebit vor Sondereinflüssen um 89 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro und das Ebit um 127 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen weiterhin eine gute Geschäftsentwicklung und erhöht daher die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Für 2010 rechnet BASF mit einem Umsatz von circa 63 Milliarden Euro sowie einem Ebit vor Sondereinflüssen von über 8 Milliarden Euro. Dies übertrifft die bisherigen Höchstwerte aus den Jahren 2007 und 2008. Die Spitzenwerte spiegeln die hohe Dynamik, das verbesserte Portfolio und die operative Exzellenz der BASF wider, die im derzeit günstigen konjunkturellen Umfeld ihre volle Wirkung entfalten. Diese Stärke zeigt auch der operative Cashflow, der in den ersten neun Monaten mit 5,3 Milliarden Euro einen sehr hohen Wert erreicht hat. Bei der längerfristigen Wirtschaftsentwicklung sieht BASF trotz der aktuellen guten Ergebnisse eine Reihe von Unsicherheiten. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich die wirtschaftliche Dynamik der vergangenen Monate in 2011 unverändert fortsetzen wird. Zudem bestehen nach wie vor Risiken, die einen nachhaltigen Aufschwung gefährden können: So bedroht die hohe Verschuldung zahlreicher Länder die Stabilität der Finanz- und Bankensysteme. Die notwendige weltweite Konsolidierung der staatlichen Haushalte kann die gesamtwirtschaftliche Nachfrage ebenso belasten wie das Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme. Risiken ergeben sich auch aus volatilen Rohstoff- und Devisenmärkten, Überkapazitäten, wachsenden geopolitischen Spannungen sowie Protektionismus mit neuen Handelsbarrieren. (Ad-hoc)

          Yahoo steigert den Gewinn vor allem wegen Spartenverkauf

          Der Verkauf einer Tochterfirma hat dem amerikanischen Internetkonzern Yahoo zu einem deutlichen Gewinnsprung im dritten Quartal verholfen. Yahoo verbuchte einen Überschuss von 396,1 Millionen Dollar nach 186 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum, wie der Konkurrent von Google und Microsoft am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Pro Aktie belief sich das Ergebnis auf 29 Cent nach zuvor 13 Cent. In den aktuellen Gewinn je Anteilsschein ist die Veräußerung der Arbeitsplatzbörse HotJobs zu Jahresbeginn mit 13 Cent je Papier eingerechnet. Der Nettoumsatz sank auf 1,12 Milliarden Dollar von 1,13 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit 1,13 Milliarden Dollar gerechnet. Für das vierte Quartal geht Yahoo von einem Umsatz zwischen 1,125 und 1,225 Milliarden Dollar aus. Damit enttäuschte der Suchmaschinenbetreiber die Märkte, an denen im Durchschnitt mit 1,26 Milliarden Dollar kalkuliert wird. Im nachbörslichen Handel notierte die Yahoo-Aktie unverändert auf 15,44 Dollar. (Reuters)

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