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Medienschau : Australische Notenbank erhöht Leitzins

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Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin konnte im Monat September eine Erlössteigerung pro Sitzplatzkilometer um 4,4 Prozent von 5,96 Vent im September 2008 auf 6,22 Cent im September 2009 verzeichnen. Mit 2.708.172 Gästen im September dieses Jahres beförderte das Unternehmen jedoch 5,1 Prozent weniger Passagiere als im Vergleichsmonat des Vorjahres (September 2008: 2.854.278). Grund dafür ist die gezielte Kapazitätsreduzierung von 4,8 Prozent. Gleichzeitig verringerte sich die Auslastung der Flugzeuge um 0,2 Prozentpunkte auf 82,3 Prozent (September 2008: 82,5 Prozent). Von Januar bis September 2009 flogen insgesamt 20.977.804 Gäste mit Air Berlin. Das entspricht einem Minus von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2008: 22.107.115). Dem steht eine kumulierte Kapazitätsreduzierung von 3,5 Prozent gegenüber. Die Auslastung der Flugzeuge ging im 9-Monatsvergleich von 79,2 auf 77,9 Prozent zurück (-1,3 Prozentpunkte). (Ad-hoc)

Presse: Primus erhält Zuschlag für Taiwangeschäft von AIG

Der Finanzdienstleister Primus Financial erhält einem Zeitungsbericht zufolge den Zuschlag für das Taiwangeschäft der American International Group (AIG). Primus bezahle 2,2 Milliarden Dollar für die Sparte, schreibt die taiwanische Zeitung „Economic Daily“. Der Vertrag werde am Freitag unterschrieben. Der Preis ist höher, als das, was sich der amerikanische Versicherer erhofft hatte und am Markt erwartet worden war. Im Bieterkampf um das Taiwangeschäft habe Primus Chinatrust Commercial mit Zusagen für den Pensionsfonds und die Qualitätsstandards geschlagen. Chinatrust habe dem Bericht zufolge zwar mehr geboten, war dem Versicherer aber bei der Frage um die Pensionen nicht entgegen gekommen. (dpa-AFX)

Caterpillar will ab Januar Preise erhöhen

Der Baumaschinenhersteller Caterpillar erhöht die Preise für die meisten seiner Maschinen ab Januar 2010 um bis zu 2 Prozent. Die Preiserhöhung variieren je nach Region und Produkt, wie der amerikanische Konzern am Montag mitteilte. Einzelheiten würden den Händlern direkt bekannt gegeben. Investoren hatten befürchtet, der Konzern aus Peoria im Bundesstaat Illinois könnte seine Produkte im schwachen wirtschaftlichen Umfeld nur mit Rabatten absetzen. Das Management hatte im Sommer jedoch gegenüber Analysten erklärt, lieber die Produktionsrate drosseln als Rabatte gewähren zu wollen. Man gehe unverändert von einem kurzfristigen Nachfrageeinbruch aus. (Dow Jones Newswires)

Bosch droht höherer Verlust als erwartet - Handelsblatt

Der Automobilzulieferer Bosch ist möglicherweise tiefer in den roten Zahlen gerutscht, als bislang erwartet. Der Stuttgarter Konzern rechnet 2009 mit einem Verlust von bis zu 3 Milliarden Euro, berichtet das „Handelsblatt“ am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise. Dies wäre fast dreimal so viel, wie Vorstandsvorsitzender Franz Fehrenbach im April angekündigt hatte. Ein Sprecher der Robert Bosch GmbH war nicht umgehend für eine Stellungnahme zu erreichen. Im April hatte Fehrenbach noch mit einem Umsatzrückgang zwischen 10 Prozent und 15 Prozent gerechnet. Vor Steuern werde dann ein Verlust von bis zu 3 Prozent der Erlöse eintreten, führte er seinerzeit aus. Für Bosch wäre es der erste Verlust in der Nachkriegszeit. Allerdings stützte sich die Prognose auf die Hoffnung, dass sich die wirtschaftliche Lage ab der Jahresmitte bessert, schreibt das „Handelsblatt“. Eine nachhaltige Erholung sei aber bisher nicht eingetreten. Fehrenbach habe deshalb kürzlich auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt von einem Umsatzminus von 15 Prozent auf 38 Milliarden Euro im Konzern gesprochen und zugleich vor einem „deutlichen Verlust“ gewarnt. 2008 konnte Bosch einen Fehlbetrag gerade noch vermeiden. (Dow Jones Newswires)

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