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Medienschau : Aufsichtsräte zeigen Telekom an

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Chevron erzielt weniger Gewinn an TankstellenFraport steigert Zahl der PassagiereGE plant 3,7 Milliarden Dollar schweren VerkaufGM und Chrysler bestreiten drohenden BankrottDaimler rechnet mit schwächerer Lkw-KonjunkturDollarverfall gefährdet Gewinnziel von EADSGoogle unterstützt Unabhängigkeit von YahooYahoo kooperiert mit Time WarnerMicrosoft senkt Preis für Xbox 360ENBW steigt beim Energieversorger EWE einWashington erwägt Übernahme von HypothekenbankenLängster Tarifkonflikt im Einzelhandel beendet

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          Unternehmen

          Arbeitnehmer-Aufsichtsräte zeigen Telekom an

          In der Bespitzelungsaffäre der Deutschen Telekom haben die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat am Donnerstag wie angekündigt Strafanzeige gegen den Konzern erstattet. Das teilte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Lothar Schröder mit. Die Arbeitnehmervertreter sehen unter anderem das Fernmeldegeheimnis und den Datenschutz verletzt. „Die Arbeit des Betriebsrates ist beeinträchtigt, wenn sich die Vorwürfe bestätigen sollten“, sagte Schröder, der auch Mitglied im Bundesvorstand der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ist, dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).

          Die Deutsche Telekom hatte Ende Mai eingeräumt, dass der Konzern 2005 und 2006 Telefondaten missbraucht hatte. Bislang argumentiert der Vorstandsvorsitzende der Telekom, René Obermann, er habe nur Kenntnis von einem Fall, bei dem Telefondaten eines Journalisten und eines Aufsichtsrates abgeglichen worden seien. Ziel war offenbar herauszufinden, wer die Presse mit vertraulichen Informationen versorgte. Ob und in welchem Umfang weitere Gespräche ausgespäht wurden, ist derzeit unklar. Die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt unter anderem gegen den damaligen Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke und den ehemaligen Vorsitzenden des Telekom-Aufsichtsrates, Klaus Zumwinkel. (dpa-AFX)

          Chevron erzielt weniger Gewinn an Tankstellen

          Der amerikanische Ölkonzern Chevron rechnet im abgelaufenen zweiten Quartal trotz hoher Gewinne in Ölfördergeschäft mit einem Gewinnrückgang im Raffinerie- und Tankstellengeschäft. Der Gewinn werde in diesem Geschäftsbereich voraussichtlich 500 Millionen Dollar niedriger ausfallen als im ersten Quartal, teilte das Unternehmen am Donnerstag in San Ramon mit. Grund seien geringere Margen im amerikanischen Tankstellengeschäft. (dpa-AFX)

          Fraport steigert Zahl der Passagiere

          Der Flughafenbetreiber Fraport hat im Juni trotz eines leichten Rückgangs in Frankfurt die Passagierzahl gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei die Zahl der Passagiere konzernweit um 2,0 Prozent auf 7,649 Millionen gewachsen, teilte das im M-Dax notierte Unternehmen am Freitagmorgen in Frankfurt mit. Der Flughafen Frankfurt, der größte des Konzerns, wies ein Minus von 0,5 Prozent auf 4,807 Millionen Fluggäste aus.

          Im Cargo-Geschäft verzeichnete das Unternehmen im Juni einen Zuwachs von 2,3 Prozent auf 212.012 Tonnen Luftpost und Luftfracht. In Frankfurt nahm das Cargo-Volumen um 0,6 Prozent auf 182.629 Tonnen zu. (dpa-AFX)

          GE plant 3,7 Milliarden Dollar schweren Verkauf

          Der amerikanische Mischkonzern General Electric steht Kreisen zufolge kurz vor dem Verkauf seiner japanischen Kreditsparte Lake an die Shinsei Bank. Der Wert des Geschäftes könne sich auf mehr als 3,7 Milliarden Dollar belaufen, berichteten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Freitag. Derzeit liefen die letzten Gespräche dazu. Von den beiden Unternehmen gab es zunächst keine Stellungnahme. GE-Chef Jeff Immelt hatte im Mai angekündigt, voraussichtlich im Sommer über einen Käufer der Sparte informieren zu können. Das amerikanische Unternehmen will im Tagesverlauf seine Quartalszahlen vorlegen. (Reuters)

          GM und Chrysler bestreiten drohenden Bankrott

          Der Chef des amerikanischen Autobauers General Motors hat Spekulationen über einen eventuell drohenden Bankrott seines Konzerns erneut zurückgewiesen. Solche Berichte seien falsch, sagte Rick Wagoner am Donnerstag vor Reportern laut CNBC. Zudem seien sie für die Verkaufszahlen nicht gerade hilfreich, fügte er mit Blick auf jüngste Gespräche mit GM-Händlern an. Ähnlich hatte sich zuvor GM-Europachef Carl-Peter Forster in einem Interview mit dem Internetmagazin „Autogazette“ geäußert.
          Merrill Lynch hatte unlängst eine Pleite des lange Zeit weltgrößten Autobauers nicht ausgeschlossen.

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