https://www.faz.net/-gv6-155yu

Medienschau : Auch Immobilienfonds der Deutschen Bank in Schwierigkeiten

  • Aktualisiert am

Philips warnt trotz Gewinnen vor zuviel Optimismus, Nordex senkt die Umsatzerwartungen für 2010. Blackstone erwägt die Übernahme von Kaufhof, Berlin prüft rechtliche Schritte gegen Goldman Sachs.

          Unternehmen

          Nordex senkt Umsatzerwartungen für 2010

          Die Nordex SE zeigt sich nach einem „enttäuschenden“ Auftragseingang mit ihrem Ausblick zu Jahresanfang zurückhaltender. Im laufenden Jahr will der Windkraftanlagenhersteller laut Mitteilung vom Montag ein Umsatzwachstum wie 2009 erwirtschaften. Dies entspräche einem Zuwachs von rund 4 Prozent. Anfang März hatte der TecDax-Konzern noch erklärt, im „hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich“ zulegen zu wollen.

          Da der Auftragseingang erst zum Ende des Quartals wieder angezogen habe, sei ein Wachstum im zweistelligen Bereich unwahrscheinlicher geworden, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage. Der Konzern aus Norderstedt werde die Kosten aber stabil halten und will seine Profitabilität nach wie vor steigern. Nordex erwarte insbesondere vom zweiten Halbjahr wesentliche Wachstumsimpulse im Neugeschäft, hieß es in der Mitteilung.

          Auch hinsichtlich der Liquidität zur Projektfinanzierung ist das Unternehmen zuversichtlich. Die Kreditvergabe der Banken sei bereits im Jahr 2009 wieder gestiegen, sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Richterich laut Mitteilung. (Dow Jones)

          Philips verbucht Gewinn und warnt vor zuviel Optimismus

          Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im ersten Quartal einen Gewinn eingefahren. Der Überschuss belaufe sich auf 201 Millionen Euro, teilte Europas größter Hersteller von Verbraucherelektronik am Montag mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 110 Millionen Euro gerechnet. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) verbuchte der Konzern einen Gewinn von 504 Millionen Euro. Analysten waren von 294 Millionen Euro ausgegangen. Der Umsatz lag bei 5,7 Milliarden Euro und damit über den Markterwartungen.

          Das Unternehmen warnte allerdings vor zuviel Optimismus. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte sei die Entwicklung des Marktes schwer abzusehen, erklärte die Konzern-Führung, die den Unternehmen im Kampf gegen die weltweite Wirtschaftskrise einen strikten Sparkurs verordnet hat. (Reuters)

          Blackstone erwägt Kaufhof-Übernahme

          Der New Yorker Finanzinvestor Blackstone erwägt einem Zeitungsbericht zufolge die Übernahme der Kölner Warenhauskette Kaufhof. Das verlaute aus Kreisen des Kaufhof-Gesamtbetriebsrats, meldete das „Handelsblatt“ am Sonntag in einem Vorabbericht aus seiner Montagausgabe.

          Ein Sprecher des Kaufhof-Mutterkonzerns Metro erklärte am Sonntag, Metro führe Vorgespräche mit mehreren Investoren, um deren Ernsthaftigkeit und Optionen zur Bildung einer Warenhaus AG zu prüfen. Zu Namen von Kaufinteressenten äußere sich Metro
          grundsätzlich nicht. (Reuters)

          Berlin prüft rechtliche Schritte gegen Goldman Sachs

          Die Bundesregierung behält sich die Prüfung rechtlicher Schritte gegen die unter Betrugsverdacht stehende amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs vor. „Die Finanzaufsicht Bafin wird ein Auskunftsersuchen an die (amerikanische Börsenaufsicht) SEC stellen“, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm der „Welt am Sonntag“. „Nach einer sorgfältigen Bewertung der Unterlagen werden wir rechtliche Schritte prüfen.“

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der Niederländer Ben van Beurden, Jahrgang 1958, ist seit 2014 Vorstandsvorsitzender des Ölkonzerns Shell.

          Konzernchef im Gespräch : „Shell muss sich ändern“

          Ben van Beurden, der Chef von Europas größtem Ölkonzern, spricht im Interview über den Umstieg auf erneuerbare Energien, Heuchelei an der Börse und den brennenden Regenwald.
          Der britische Premierminister Boris Johnson vergleicht sich selbst mit dem „unglaublichen Hulk“, der sich aus seinen Fesseln befreit.

          Brexit um jeden Preis : Der wütende Hulk

          Großbritannien werde sich aus seinen „Fesseln“ befreien wie die ultra-starke Comicfigur, wenn es bis 31. Oktober keinen Brexit-Deal gebe, erklärt Johnson. Auch gegen die Anordnung des Parlaments. Vor neuen Gesprächen mit der EU zeigt er sich dennoch „sehr zuversichtlich.“

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.