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Medienschau : Auch Immobilienfonds der Deutschen Bank in Schwierigkeiten

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Die Erholung sei nachhaltig, sagte der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Michael Hüther. „Aber es wird Ende 2011 werden, bevor wir Vorkrisen-Niveau erreicht haben.“ Eine Kreditklemme sei ebenso wenig in Sicht wie ein „Wertberichtigungs-Tsunami“ in der Mittelstandsfinanzierung, sagte Commerzbank-Chef Martin Blessing. „Die Nachfrage nach zusätzlichen Krediten ist relativ begrenzt.“

Die Arbeitslosigkeit entwickle sich viel erfreulicher als zuletzt erwartet, berichtete der „Spiegel“. Die Bundesregierung rechne im Entwurf für die Prognose für dieses Jahr nur mit einem Anstieg um 10.000 Arbeitslose.

Die konjunkturelle Aufhellung, vor allem aber die stabile Tendenz am Arbeitsmarkt linderten den Druck auf die öffentlichen Kassen. Die Steuereinnahmen dürften höher ausfallen als noch vor Monaten kalkuliert, weil mehr Menschen in Arbeit seien, berichtete das Magazin. Zugleich müsse der Staat weniger Geld zur Finanzierung der Arbeitslosen bereitstellen. (Reuters)

IWF erhöht Wachstumsprognose für Weltwirtschaft auf 4 Prozent

Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr einem Zeitungsbericht zufolge auf mindestens vier Prozent erhöhen. Vor allem in vielen Schwellenländern wie China und in Südamerika komme die Erholung zügig voran, zitierte die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ am Montag IWF-Chef Strauss-Kahn. Dagegen bleibe der private Verbrauch in den Vereinigten Staaten, Japan und Europa schwach. Der IWF hatte erst im Januar seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft deutlich erhöht auf 3,9 Prozent von zuvor 3,1 Prozent. (Reuters)

Bankpleiten in den Vereinigten Staaten nehmen kein Ende

Das Bankensterben in den Vereinigten Staaten geht weiter. Am Freitagabend schloss die Einlagensicherung FDIC acht weitere Regionalinstitute. Damit summiert sich die Zahl der Pleiten auf 50 in diesem Jahr. Zuletzt erwischte es die City Bank aus Lynnwood im Bundesstaat Washington. Die Spareinlagen übernimmt wie üblich eine benachbarte Bank, so dass die Kunden weiter an ihr Geld kommen.

Die kleinen und mittelgroßen Banken in den Vereinigten Staaten sind die Verlierer der Krise. Viele ihrer Schuldner sind arbeitslos geworden und können ihre Kreditraten nicht mehr zahlen. Die großen Institute - mit Ausnahme der Investmentbank Lehman Brothers und der Sparkasse Washington Mutual - hatte die Regierung mit Steuergeldern gestützt. Die neuerlichen Bankpleiten belasten die Einlagensicherung mit einer knappen Milliarde Dollar.

Im gesamten vergangenen Jahr waren 140 amerikanischen Institute in den Wirren der Finanzkrise untergegangen. Hält der Trend an, dürfte der Rekord in diesem Jahr gebrochen werden. Dem zuständigen Kontrollausschuss des amerikanischen Kongresse machen vor allem die vielen Kredite für Gewerbeimmobilien Sorgen, die die Banken gewährt haben. Mancherorts stehen ganze Büro- und Geschäftskomplexe leer. (dpa-AFX)

Japans Verbrauchervertrauen hellt sich im März leicht auf

Das Verbrauchervertrauen in Japan hat sich im März leicht verbessert. Der entsprechende Index stieg auf 40,9 Zähler nach 39,8 Punkten im Vormonat, wie aus einer am Montag veröffentlichten Erhebung der Regierung hervorging. Erst ein Wert von mehr als 50 deutet auf eine optimistische Verbraucherstimmung hin. (Reuters)

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