https://www.faz.net/-gv6-156x7

Medienschau : Aston Martin verhandelt mit Daimler über Marke Maybach

  • Aktualisiert am

Deutsche-Bank-Chef Ackermann will in drei Jahren wieder das alte Renditeniveau erreicht haben. Krones hofft 2011 auf 5 Prozent Umsatzrendite, Micron Technology macht trotz Umsatzanstieg weniger Gewinn und S&P senkt den Ausblick für Slowenien.

          4 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Aston Martin verhandelt mit Daimler über Marke Maybach

          Der britische Autohersteller Aston Martin verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit Daimler darüber, die Fahrzeuge der Luxusmarke Maybach künftig zu entwickeln und zu bauen. Wie die „Financial Times“ unter Berufung auf der Situation nahestehende Personen berichtete, würde Aston Martin im Gegenzug Motorentechnik des Stuttgarter Konzerns erhalten. Beide Unternehmen waren zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. (Reuters)

          Deutsche-Bank-Chef - Gewohnte Renditen wieder nach drei Jahren

          Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann erwartet bis zum Ende seiner Amtszeit Eigenkapitalrenditen unter dem angestrebten Niveau von 25 Prozent. „Wegen der höheren Regulierungskosten werden die Renditen in einer Übergangsphase generell künftig sicher geringer ausfallen“, sagte Ackermann dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) auf die Frage nach seinem umstrittenen Renditeziel. „Nach dieser Übergangsphase, die ich auf etwa drei Jahre schätze, können wir wieder gewohnte Renditen erreichen.“ Ackermanns Vertrag als Vorstandschef von Deutschlands größter Bank läuft bis zum Jahr 2013. Es wird erwartet, dass er das Amt spätestens dann an einen Nachfolger übergibt. (Reuters)

          Krones hofft 2011 auf 5 Prozent Umsatzrendite

          Die Krones AG hofft im kommenden Jahr auf eine Umsatzrendite von 5 Prozent und etwa 15 Prozent Kapitalrendite, nach möglicherweise 10 Prozent im Geschäftsjahr 2010. Eine entsprechenden Prognose nannte Finanzvorstand, Hans-Jürgen Thaus, in einem Interview mit der FAZ. Krones profitiere dabei mit einem Auslandsanteil von 90 Prozent insbesondere von der Dynamik in den Schwellenländern.

          Der Hersteller von Getränke- und Verpackungsmaschinen aus dem oberpfälzischen Ort Neutraubling wiederholte zudem seine Prognose, früher als vorgesehen zu seinen vor der Krise formulierten Zielen zurückkehren. Spätestens 2012 werde die alte Zielmarken von 7 Prozent Umsatzrendite und 20 Prozent Kapitalrendite ereicht, sagte Thaus.

          „Im Moment laufen die Geschäfte besser als erwartet“, sagte der Manager der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Er sprach von einer Jahresendrallye, will aber für die Jahresplanung 2011 unvermindert konservativ bleiben. „Wir werden 2011 mit Sicherheit ein Umsatzwachstum haben“, kündigt er an. „Ob es zweistellig sein wird, ist noch zu früh zu sagen; in jedem Fall wird es eine hohe einstellige Zuwachsrate geben.“ (Dow Jones)

          Micron Technology macht trotz Umsatzanstieg weniger Gewinn

          Der amerikanischen Speicherchiphersteller Micron Technology hat trotz einer Umsatzsteigerung im ersten Quartal weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn sei auf 155 Millionen Dollar von zuvor 204 Millionen Dollar gesunken, teilte das Unternehmen nach Börsenschluss am Mittwoch mit. Das Ergebnis je Aktie belief sich damit auf 15 Cent nach zuvor 23 Cent. Micron konkurriert unter anderem mit den asiatischen Konzernen Samsung, Elpida und Hynix Semiconductor. Die Umsatzerlöse in dem am 2. Dezember abgelaufenen Quartal erhöhten sich auf 2,3 Milliarden Dollar von 1,7 Milliarden Dollar. (Reuters)

          QSC kauft Anteil an Plusnet von Tele2

          Das Telekomunternehmen QSC kauft für 36,7 Millionen Euro den 32,5-Prozent-Anteil von Tele2 an der DSL-Netzgesellschaft Plusnet. Für die vorzeitige Auflösung des ursprünglich mindestens bis 31. Dezember 2013 laufenden Vertrages zahle Tele2 66,2 Millionen Euro, teilte QSC am Mittwoch in Köln mit. Parallel dazu schließe das Unternehmen mit Tele2 zwei Verträge mit einer Laufzeit von jeweils zehn Jahren für DSL-Wholesale und Managed Outsourcing ab. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Bundesnetzagentur. Auf den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr habe die Neuordnung der Gesellschafterstruktur der bislang bereits von QSC voll konsolidierten Plusnet keinen Einfluss. (dpa-AFX)

          Rio Tinto will Riversdale für 3,9 Milliarden Dollar kaufen

          Der Bergbau-Gigant Rio Tinto will den Kohleminen-Betreiber Riversdale für 3,9 Milliarden Dollar kaufen. Beide Unternehmen gaben am Donnerstag eine entsprechende Vereinbarung bekannt. Rio Tinto ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Eisenerz. Die Übernahme würde dem Konzern Zugang zu großen Mengen an hochwertiger Kokskohle verschaffen, die zur Herstellung von Stahl benötigt wird. (Reuters)


          Wirtschaftsnachrichten

          S&P senkt Ausblick für Kreditwürdigkeit Sloweniens auf „negativ“

          Im Kampf gegen die Schuldenkrise haben die Staaten der Eurozone einen weiteren Rückschlag erlitten. Die Ratingagentur Standard & Poor's stufte am Mittwoch den Ausblick für die Kreditwürdigkeit Sloweniens auf „negativ“ herunter. Zuvor war der Ausblick als „stabil“ bewertet worden. S&P begründete den Schritt mit fehlenden strukturellen Maßnahmen im Land, um das Staatsdefizit zu senken.

          S&P teilte mit Blick auf Slowenien mit, der Ausblick „negativ“ spiegele die Möglichkeit wider, innerhalb der kommenden beiden Jahre auch das Rating des Landes herabzustufen. (Reuters)

          Griechischer Spar-Haushalt für 2011 verabschiedet

          In Griechenland hat das Parlament den Haushalt 2011 verabschiedet, der weitere Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen vorsieht. Die Einsparungen waren von der EU und dem Internationalen Währungsfonds zur Bedingung für Finanzhilfen im Volumen von 110 Milliarden Euro gemacht worden. Das Haushaltsdefizit soll mit dem Sparprogramm auf 7,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesenkt werden, nach geschätzten 9,4 Prozent in diesem Jahr.

          Die Regierung hat die Löhne im öffentlichen Sektor bereits um 15 Prozent gekürzt. Außerdem wurden das Rentenalter angehoben, die Pensionen eingefroren und andere staatliche Ausgaben gestrichen. Die vor allem durch die Anhebung der Mehrwertsteuer erhofften höheren Steuereinnahmen blieben jedoch hinter den Erwartungen zurück. (Reuters)

          Neuseelands Wirtschaft schrumpft im dritten Quartal überraschend

          Die neuseeländische Wirtschaft ist im dritten Quartal überraschend geschrumpft. Wie die Statistikbehörde des Landes am Donnerstag mitteilte, ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Juli und September auf Basis saisonbereinigter Daten real um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen einen schwachen Anstieg von 0,1 Prozent prognostiziert.

          Im zweiten Quartal war das BIP revidierten Angaben zufolge um 0,1 Prozent gestiegen (vorläufig: plus 0,2 Prozent). Im Jahresabstand wuchs das BIP im dritten Jahresviertel um 1,5 Prozent. Hier hatten die befragten Ökonomen auf ein Plus von 1,7 Prozent getippt. (Dow Jones)

          Weitere Themen

          Baukredite für unter 0,5 Prozent

          Zinsvergleich : Baukredite für unter 0,5 Prozent

          Die Bauzinsen sind im September wieder niedriger als im Sommer. Zum Teil wurden sogar die historischen Tiefstände aus dem Corona-Shutdown im März schon wieder erreicht. Was steckt dahinter?

          Topmeldungen

          Chinas Staatspräsident Xi Jinping wandte sich per Videoschaltung an die UN-Generalversammlung

          Amerika gegen China : Xi Jinping zieht die Klima-Karte

          Während Donald Trump China bei der UN-Generaldebatte frontal angreift, verkündet der chinesische Staatschef neue Klimaziele für sein Land. Damit lässt er den amerikanischen Präsidenten schlecht aussehen.
          Grünes Gold: In den Spitzen der Hanfpflanze steckt besonders viel CBD.

          Superfood oder Droge? : Der Hype um die Hanföle

          Keinen Rausch, aber Entspannung: Das versprechen Produkte mit dem Cannabiswirkstoff CBD. Corona treibt die Nachfrage nach ihnen in die Höhe. Die Unruhe in der Politik auch.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.