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Medienschau : Aston Martin verhandelt mit Daimler über Marke Maybach

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Deutsche-Bank-Chef Ackermann will in drei Jahren wieder das alte Renditeniveau erreicht haben. Krones hofft 2011 auf 5 Prozent Umsatzrendite, Micron Technology macht trotz Umsatzanstieg weniger Gewinn und S&P senkt den Ausblick für Slowenien.

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          Unternehmensnachrichten

          Aston Martin verhandelt mit Daimler über Marke Maybach

          Der britische Autohersteller Aston Martin verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit Daimler darüber, die Fahrzeuge der Luxusmarke Maybach künftig zu entwickeln und zu bauen. Wie die „Financial Times“ unter Berufung auf der Situation nahestehende Personen berichtete, würde Aston Martin im Gegenzug Motorentechnik des Stuttgarter Konzerns erhalten. Beide Unternehmen waren zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. (Reuters)

          Deutsche-Bank-Chef - Gewohnte Renditen wieder nach drei Jahren

          Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann erwartet bis zum Ende seiner Amtszeit Eigenkapitalrenditen unter dem angestrebten Niveau von 25 Prozent. „Wegen der höheren Regulierungskosten werden die Renditen in einer Übergangsphase generell künftig sicher geringer ausfallen“, sagte Ackermann dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) auf die Frage nach seinem umstrittenen Renditeziel. „Nach dieser Übergangsphase, die ich auf etwa drei Jahre schätze, können wir wieder gewohnte Renditen erreichen.“ Ackermanns Vertrag als Vorstandschef von Deutschlands größter Bank läuft bis zum Jahr 2013. Es wird erwartet, dass er das Amt spätestens dann an einen Nachfolger übergibt. (Reuters)

          Krones hofft 2011 auf 5 Prozent Umsatzrendite

          Die Krones AG hofft im kommenden Jahr auf eine Umsatzrendite von 5 Prozent und etwa 15 Prozent Kapitalrendite, nach möglicherweise 10 Prozent im Geschäftsjahr 2010. Eine entsprechenden Prognose nannte Finanzvorstand, Hans-Jürgen Thaus, in einem Interview mit der FAZ. Krones profitiere dabei mit einem Auslandsanteil von 90 Prozent insbesondere von der Dynamik in den Schwellenländern.

          Der Hersteller von Getränke- und Verpackungsmaschinen aus dem oberpfälzischen Ort Neutraubling wiederholte zudem seine Prognose, früher als vorgesehen zu seinen vor der Krise formulierten Zielen zurückkehren. Spätestens 2012 werde die alte Zielmarken von 7 Prozent Umsatzrendite und 20 Prozent Kapitalrendite ereicht, sagte Thaus.

          „Im Moment laufen die Geschäfte besser als erwartet“, sagte der Manager der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Er sprach von einer Jahresendrallye, will aber für die Jahresplanung 2011 unvermindert konservativ bleiben. „Wir werden 2011 mit Sicherheit ein Umsatzwachstum haben“, kündigt er an. „Ob es zweistellig sein wird, ist noch zu früh zu sagen; in jedem Fall wird es eine hohe einstellige Zuwachsrate geben.“ (Dow Jones)

          Micron Technology macht trotz Umsatzanstieg weniger Gewinn

          Der amerikanischen Speicherchiphersteller Micron Technology hat trotz einer Umsatzsteigerung im ersten Quartal weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn sei auf 155 Millionen Dollar von zuvor 204 Millionen Dollar gesunken, teilte das Unternehmen nach Börsenschluss am Mittwoch mit. Das Ergebnis je Aktie belief sich damit auf 15 Cent nach zuvor 23 Cent. Micron konkurriert unter anderem mit den asiatischen Konzernen Samsung, Elpida und Hynix Semiconductor. Die Umsatzerlöse in dem am 2. Dezember abgelaufenen Quartal erhöhten sich auf 2,3 Milliarden Dollar von 1,7 Milliarden Dollar. (Reuters)

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