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Medienschau : Aston Martin verhandelt mit Daimler über Marke Maybach

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Das Telekomunternehmen QSC kauft für 36,7 Millionen Euro den 32,5-Prozent-Anteil von Tele2 an der DSL-Netzgesellschaft Plusnet. Für die vorzeitige Auflösung des ursprünglich mindestens bis 31. Dezember 2013 laufenden Vertrages zahle Tele2 66,2 Millionen Euro, teilte QSC am Mittwoch in Köln mit. Parallel dazu schließe das Unternehmen mit Tele2 zwei Verträge mit einer Laufzeit von jeweils zehn Jahren für DSL-Wholesale und Managed Outsourcing ab. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Bundesnetzagentur. Auf den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr habe die Neuordnung der Gesellschafterstruktur der bislang bereits von QSC voll konsolidierten Plusnet keinen Einfluss. (dpa-AFX)

Rio Tinto will Riversdale für 3,9 Milliarden Dollar kaufen

Der Bergbau-Gigant Rio Tinto will den Kohleminen-Betreiber Riversdale für 3,9 Milliarden Dollar kaufen. Beide Unternehmen gaben am Donnerstag eine entsprechende Vereinbarung bekannt. Rio Tinto ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Eisenerz. Die Übernahme würde dem Konzern Zugang zu großen Mengen an hochwertiger Kokskohle verschaffen, die zur Herstellung von Stahl benötigt wird. (Reuters)


Wirtschaftsnachrichten

S&P senkt Ausblick für Kreditwürdigkeit Sloweniens auf „negativ“

Im Kampf gegen die Schuldenkrise haben die Staaten der Eurozone einen weiteren Rückschlag erlitten. Die Ratingagentur Standard & Poor's stufte am Mittwoch den Ausblick für die Kreditwürdigkeit Sloweniens auf „negativ“ herunter. Zuvor war der Ausblick als „stabil“ bewertet worden. S&P begründete den Schritt mit fehlenden strukturellen Maßnahmen im Land, um das Staatsdefizit zu senken.

S&P teilte mit Blick auf Slowenien mit, der Ausblick „negativ“ spiegele die Möglichkeit wider, innerhalb der kommenden beiden Jahre auch das Rating des Landes herabzustufen. (Reuters)

Griechischer Spar-Haushalt für 2011 verabschiedet

In Griechenland hat das Parlament den Haushalt 2011 verabschiedet, der weitere Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen vorsieht. Die Einsparungen waren von der EU und dem Internationalen Währungsfonds zur Bedingung für Finanzhilfen im Volumen von 110 Milliarden Euro gemacht worden. Das Haushaltsdefizit soll mit dem Sparprogramm auf 7,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesenkt werden, nach geschätzten 9,4 Prozent in diesem Jahr.

Die Regierung hat die Löhne im öffentlichen Sektor bereits um 15 Prozent gekürzt. Außerdem wurden das Rentenalter angehoben, die Pensionen eingefroren und andere staatliche Ausgaben gestrichen. Die vor allem durch die Anhebung der Mehrwertsteuer erhofften höheren Steuereinnahmen blieben jedoch hinter den Erwartungen zurück. (Reuters)

Neuseelands Wirtschaft schrumpft im dritten Quartal überraschend

Die neuseeländische Wirtschaft ist im dritten Quartal überraschend geschrumpft. Wie die Statistikbehörde des Landes am Donnerstag mitteilte, ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Juli und September auf Basis saisonbereinigter Daten real um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen einen schwachen Anstieg von 0,1 Prozent prognostiziert.

Im zweiten Quartal war das BIP revidierten Angaben zufolge um 0,1 Prozent gestiegen (vorläufig: plus 0,2 Prozent). Im Jahresabstand wuchs das BIP im dritten Jahresviertel um 1,5 Prozent. Hier hatten die befragten Ökonomen auf ein Plus von 1,7 Prozent getippt. (Dow Jones)

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