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Medienschau : Apple verdoppelt den Nettogewinn

  • Aktualisiert am

KPN senkt Gewinnprognose und baut tausende Stellen ab, Fuchs Petrolub steigert Umsatz und Gewinn deutlich, Honeywell erhöht die Prognose, Qualcomm profitiert vom Handy-Boom, American Express steigert den Quartalsgewinn deutlich, BP verklagt Transocean, Ifo-Geschäftsklima sinkt, Brasiliens Zentralbank hebt Leitzins an, OECD senkt Wachstums-Prognose für Japan

          Unternehmensnachrichten

          Apple verdoppelt den Nettogewinn

          Dank starker iPhone-Verkäufe hat Apple in seinem zweiten Geschäftsquartal sowohl den Nettogewinn als auch den Umsatz nahezu verdoppelt. So wurden in dem Vierteljahr von Ende Dezember bis Ende März 18,7 Millionen Exemplare des Smartphones verkauft, wie das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum und 15 Prozent mehr als im vergangenen Quartal, das wegen der Weihnachtszeit üblicherweise Apples stärkstes ist. Für das am 26. März abgelaufene Quartal berichtete die Apple Inc einen Nettogewinn von 6 Milliarden Dollar oder 6,40 Dollar je Aktie nach 3,07 Milliarden Dollar oder 3,33 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 83 Prozent auf 24,7 Milliarden Dollar. 41 Prozent der Erlöse wurden in den Vereinigten Staaten generiert. Für das laufende Quartal stellte das Unternehmen einen Gewinn von 5,03 Dollar je Aktie bei Umsätzen von rund 23 Milliarden Dollar in Aussicht. Von Thomson Reuters befragte Analysten erwarten hingegen 5,25 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 23,8 Milliarden Dollar. Allerdings ist Apple dafür bekannt, eher konservative Prognosen abzugeben. Das iPhone wird seit Februar erstmals über den Mobilfunkanbieter Verizon Wireless vertrieben, gleichzeitig endete der Exklusivvertrag mit Telefonriese AT&T. Damit hat Apple die potenzielle Kundenbasis für sein Mobiltelefon massiv verbreitert. Neben den guten iPhone-Verkäufen schlugen sich auch gute Zahlen für die im Februar auf dem Markt gekommene neue Version des MacBook Pro positiv nieder. Von dem neuen iPad 2 gingen mit 4,7 Millionen allerdings weniger Exemplare über die Ladentheken als von Analysten erhofft. Als Grund nannte Apple nicht etwa einen Nachfrageeinbruch, man habe hingegen nicht genügend Exemplare produziert, um die starke Nachfrage zu bedienen. Die Auswirkungen der Erdbebenkatastrophe habe entgegen der Spekulationen nicht zu Störungen der Lieferketten geführt. Apple-CEO Steve Jobs bleibe trotz seiner Auszeit, die er sich aus medizinischen Gründen genommen hat, in strategische Entscheidungen des Unternehmens involviert, bekräftigte Finanzchef Tim Cook. Im nachbörslichen Handel stiegen Apple-Aktien laut www.nasdaq.com um knapp 3,2 Prozent auf 353,20 Dollar. (Dow Jones Newswires)

          KPN senkt Gewinnprognose und baut tausende Stellen ab

          Der niederländische Telekomkonzern KPN hat nach einem enttäuschenden ersten Quartal den Abbau von bis zu 5.000 Arbeitsplätzen angekündigt. Dies würde in etwa einem Viertel der Belegschaft in den Niederlanden entsprechen. Zugleich senkte der Mutterkonzern des in Deutschland tätigen Mobilfunkanbieters E-Plus am Donnerstag seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2011. Für den Negativtrend habe maßgeblich ein schlechtes Mobilfunkgeschäft in den Niederlanden gesorgt. In Deutschland und Belgien sei KPN hingegen erneut gewachsen. Die KPN-Aktie verlor im frühen Handel um mehr als sieben Prozent an Wert. Der Konzern werde die Kosten deutlich senken, erklärte KPN-Chef Eelco Blok. Dafür sollen bis 2015 in den Niederlanden 4.000 bis 5.000 Stellen und damit 20 bis 25 Prozent der heutigen Arbeitsplätze entfallen. Dies soll vor allem durch Outsourcing und die Verlagerung von Unternehmensaktivitäten ins Ausland erfolgen. Für die ersten drei Monate des Jahres verbuchte KPN ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von rund 1,27 Milliarden Euro und damit 4,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt weist KPN jedoch im ersten Quartal 2011 einen Nettogewinn von 591 Millionen Euro gegenüber 449 Millionen Euro aus - eine Steigerung um 32 Prozent. Der Umsatz ging auf 3,2 Milliarden Euro zurück. Für das Gesamtjahr 2011 rechnet KPN nun mit einem Ebitda von rund 5,3 Milliarden Euro. Zuvor hatte der Konzern angekündigt gehabt, dass das Ergebnis die 5,5 Milliarden Euro des Vorjahres übertreffen werde. „Wir sind mit negativen Trends in den Niederlanden konfrontiert“, sagte Blok. In Deutschland dagegen werde KPN weiter investieren. Dort stieg die Zahl der E-Plus-Kunden um 533.000 auf jetzt mehr als 21 Millionen. (dpa-AFX)

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