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Medienschau : Apple steigert Umsatz und Gewinn

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Der iPhone-Hersteller Apple trotzt einmal mehr der Wirtschaftskrise. Starbucks ist wieder deutlich in den schwarzen Zahlen. Und Fed-Chairman Ben Bernanke hat eine Fortsetzung des expansiven geldpolitischen Kurses der amerikanischen Notenbank signalisiert.

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          Unternehmen

          Apple steigert trotz Wirtschaftskrise Umsatz und Gewinn

          Der Computer- und iPhone-Hersteller Apple hat im dritten Geschäftsquartal 2008/09 einmal mehr der Wirtschaftskrise getrotzt und mit Umsatz und Gewinn positiv überrascht. Auch mit dem Ausblick auf das vierte Quartal übertraf die im kalifornischen Cupertino ansässige Apple Inc die Konsensschätzungen. Im nachbörslichen amerikanischen Handel zog die Apple-Aktie um 4,6 Prozent auf 158,40 Dollar an. Im Berichtszeitraum (27. Juni) steigerte Apple den Nettogewinn auf 1,23 Milliarden Dollar oder 1,35 Dollar je Aktie von zuvor 1,07 Milliarden Dollar oder 1,19 Dollar je Anteilsschein. Der Umsatz kletterte dabei um 12 Prozent auf 8,34 Milliarden Dollar.Demgegenüber hatten von Thomson Reuters befragte Analysten mit einem Gewinn von lediglich 1,17 Dollar pro Anteilschein bei einem Erlös von 8,16 Milliarden Dollar gerechnet. Die Bruttomarge des Konzerns wuchs auf 36,3 Prozent von 34,8 Prozent. Für das vierte Quartal gab Apple-CFO Peter Oppenheimer eine Gewinnspanne von 1,18 bis 1,23 Dollar je Aktie bei Erlösen von 8,7 Milliarden bis 8,9 Milliarden Dollar zum Ziel aus. Analysten hatten für das Apple-Schlussquartal einen Gewinn von 1,17 Dollar pro Anteilschein und einen Erlös von 8,16 Milliarden Dollar vorhergesagt. (DowJones)

          Amerikanische Kaffeehauskette Starbucks wieder schwarz

          Die weltgrößte Kaffeehauskette Starbucks macht auf ihrem Sanierungskurs Fortschritte und ist wieder deutlich in den schwarzen Zahlen. Durch scharfe Einschnitte bei Jobs und Kosten verdiente der amerikanischen Konzern in seinem Ende Juni abgeschlossenen dritten dritten Geschäftsquartal knapp 152 Millionen Dollar (107 Millionen Euro). Ein Jahr zuvor war noch ein Verlust von knapp sieben Millionen Dollar angefallen. Der Umsatz fiel allerdings nochmals um fast sieben Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar, wie Starbucks am Dienstag nach amerikanischen Börsenschluss in Seattle (amerikanischen Bundesstaat Washington) bekanntgab. Mit seinem Umsatz lag das Unternehmen knapp über den Erwartungen der Analysten, der Gewinn übertraf sie klar. Die Aktie stieg nachbörslich um rund zehn Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr 2008/2009 (30.9.) rechnet Starbucks mit einem Gewinn je Aktie von 0,44 bis 0,45 Dollar. Um Sondereffekte bereinigt soll er bei 0,74 bis 0,75 Dollar liegen und damit höher als von Experten zuletzt erwartet. (dpa-AFX)

          Chipkonzern AMD mit mehr Verlust als erwartet

          Der kriselnde amerikanischen Chipbauer Advanced Micro Devices (AMD) hat seinen Verlust im zweiten Quartal verringern können. Das Minus des weltweit zweitgrößten Herstellers von PC-Chips fiel aber noch immer weit höher aus als erwartet. Der Umsatz brach überdies erneut ein. Die Aktie stürzte daraufhin am Dienstag im nachbörslichen amerikanischen Handel ab. Unter dem Strich stand im zweiten Quartal ein Minus von 330 Millionen Dollar (232 Millionen Euro), wie der Konzern am Dienstag im kalifornischen Sunnyvale bekanntgab. Ein Jahr zuvor hatte der größte Rivale von Branchenprimus Intel auch durch hohe Einmalbelastungen noch fast 1,2 Milliarden Dollar Verlust gemacht. Der Umsatz sank um 13 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Dollar. Bei Intel war das Geschäft dagegen zuletzt stärker angesprungen als erwartet. Das hatte Hoffnungen auf eine Erholung der Branche genährt. Auch bei Texas Instruments war zumindest der Ausblick zu Wochenbeginn besser als erwartet ausgefallen. Im Kampf zwischen AMD und Intel hatte die EU kürzlich gegen Intel eine Rekordbuße von fast 1,1 Milliarden Euro verhängt. Intel hat nach Ansicht der EU-Kommission AMD durch illegale Rabatte in der Computerbranche unerlaubt ausbremsen wollen. (dpa-AFX)

          Internetkonzern Yahoo überrascht mit Gewinnplus

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