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Medienschau : Apple steigert den Gewinn um 165 Prozent

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Book-to-Bill-Ratio für Chipausrüster steigt auf 1,19

Die vorläufige Book-to-Bill-Ratio für die Ausrüster der Halbleiterindustrie in Nordamerika ist im Juni auf 1,19 (Vormonat: 1,13) gestiegen. Ein Book-to-Bill-Ratio von 1,19 bedeutet, dass für je 100 Dollar Umsatz neue Aufträge in Höhe von 119 Dollar eingegangen sind, wie der Branchenverband Semiconductor Equipment and Materials International (SEMI) am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Der Auftragseingang lag im Dreimonatsdurchschnitt bei 1,685 (1,525) Milliarden Dollar. Die Orders stiegen damit auf Monatssicht um 10,5 Prozent und auf Jahressicht um 379,0 Prozent. Der entsprechende Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 5,7 Prozent auf 1,421 (1,345) Milliarden Dollar. Auf Jahressicht legte der Umsatz im Juni um 222,7 Prozent zu. Die Aufträge haben das höchste Niveau seit August 2006 erreicht, sagte der Präsident und CEO des Verbands, Stanley Myers. Die Book-to-Bill Ratio habe in den vergangenen zwölf Monaten unentwegt über 1,0 gelegen, was auf eine beständige Nachfrage weise. (Dow Jones Newswires)

China will Konsum dauerhaft stützen - Presse

China wird nach Aussage von Handelsminister Chen Deming die im Zuge der globalen Finanzkrise eingeführten Konjunkturprogramme zur Belebung des Konsums weiter fortführen. Die Maßnahmen zur Ankurbelung der Binnennachfrage seien nicht temporär, sagte Chen in einem Interview mit „Economic Daily News“ (Mittwochausgabe) ohne weitere Details zu nennen. „Chinas nächster Schritt ist, die heimischen Konsumgütermärkte schrittweise aufzubauen.“ Der Binnenkonsum in China sei in den vergangenen Jahren zwischen 17 Prozent und 18 Prozent jährlich gewachsen und habe damit den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) übertroffen, erklärte der Handelsminister. Seiner Einschätzung nach dürfte die Größe des chinesischen Binnenmarktes bis 2015 den japanischen und bis 2020 den amerikanischen eingeholt haben. (Dow Jones Newswires)

Amerikanische Börsenaufsicht geht Betrugsverdacht bei Finanzinstituten nach

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC geht weiteren möglichen Fällen von Anlegerbetrug durch große Finanzinstitute nach. Es gehe um verschiedene Produkte bei mehreren Instituten, sagte Behörden-Chefin Mary Schapiro am Dienstag in Washington nach einer Kongress-Anhörung. Gefragt, ob der Großteil der Fälle bereits bekannt ist, sagte Schapiro: „Nicht unbedingt.“ Nach wochenlangen Ermittlungen wegen Betrugsverdachts hatte sich die SEC vor kurzem mit der Großbank Goldman Sachs auf die Zahlung einer Rekordbuße von 550 Millionen Dollar geeinigt - die höchste Summe, die jemals eine Finanzfirma in einem Vergleich mit der SEC zahlen musste. (Reuters)

Russische Waffenexporte wohl auf Rekordhoch

Die russischen Waffenexporte werden in diesem Jahr wohl mit einem Volumen von rund neun Milliarden Dollar so hoch sein wie nie zuvor. Nach dem Geschäftsverlauf in der ersten Jahreshälfte zu urteilen, werde das Ziel eines neuen Rekordes für das Gesamtjahr wohl erreicht werden, zitierte die Agentur Interfax am Dienstag einen ranghohen Militär auf der Luftfahrt-Schau im englischen Farnborough. 2009 hatte Russland Waffen für rund 8,5 Milliarden Dollar ausgeführt und nach Angaben von Analysten damit die Kapazitäten seiner Rüstungsindustrie nahezu ausgelastet. Für 2010 waren unter anderem Lieferungen von Kampfflugzeugen nach Indien geplant. (Reuters)

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