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Medienschau : Amerikanischer Hausbauer WCI beantragt Gläubigerschutz

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Diskussion um die Konjunktur: DIHK-Hauptgeschäftsführer Wansleben rechnet nicht mit einem Abschwung, während Konjunkturforscher die Rezession in Deutschland noch 2008 für möglich halten, in die Neuseeland bereits gerutscht ist.Adidas steigert zur Fußball-EM den Gewinn, hat aber immer noch Probleme mit Reebok. Qiagen steigert den Umsatz dank Übernahmen, macht aber weniger Gewinn. Heidelberger Druck schreibt bei schwacher Nachfrage Verluste, der Gewinn der Societe-Generale sinkt nicht so stark wie erwartet. Kuka verfehlt die Erwartungen. Swiss Re verdient wegen der Finanzmarktkrise weniger und Air France-KLM erleidet einen Gewinneinbruch. Singulus rutscht in die roten Zahlen, hofft mit dem Auftragseingang aber auf eine Wende, während Adva Optical wenig neue Hoffnungen macht. Heidelbergcement wächst dank der Hanson-Übernahme kräftig und auch Givaudan steigert den Halbjahresgewinn.Die China Development Bank ist angeblich an der Dresdner Bank interessiert und der schwedische Finanzinvestor Cevian steigt angeblich bei Daimler ein.

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          Unternehmen

          Schwedischer Finanzinvestor Cevian Capital steigt angeblich bei Daimler ein

          Der schwedische Finanzinvestor Cevian Capital soll einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge der in den Medien gehandelte neue Investor beim Autobauer Daimler sein. Unter Berufung auf einen Manager des Hedge-Fonds schrieb die Zeitung (Dienstag), Cevian kaufe derzeit Aktienpakete von Daimler.

          Cevian wollte der Zeitung dagegen den Einstieg weder bestätigen noch dementieren. „Wir nehmen zu Gerüchten nicht Stellung“, sagte einer der beiden Gründungspartner, Lars Förberg, der „SZ“. (dpa-AFX)

          Adidas-Gewinn steigt zur Fußball-EM - Problemkind Reebok

          Der Sportausrüster Adidas hat seinen Gewinn zur Fußball-EM gesteigert und die Analystenerwartungen leicht übertroffen. Der Konzerngewinn habe im zweiten Quartal 2008 um zwölf Prozent auf 116 Millionen Euro zugelegt, teilte der Konzern am Dienstag im fränkischen Herzogenaurach mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Nettogewinn von 112 Millionen Euro gerechnet.

          Der Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 2,52 Milliarden Euro. Auf währungsbereinigter Basis waren es 14 Prozent. Während die Kernmarke Adidas floriert, kämpft der Konzern weiter mit Einbußen bei der amerikanischen Tochter Reebok.

          Adidas bekräftigte zudem die wichtigsten Finanzziele für 2008. Demnach soll der Überschuss um mindestens 15 Prozent über den 2007 erzielten 551 Millionen Euro liegen. Der Umsatz soll auf währungsbereinigter Basis um knapp zehn Prozent steigen. (Reuters)

          Heidelberger Druck schreibt bei schwacher Nachfrage Verluste

          Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2008/09 (31. März) Verluste geschrieben. Der Weltmarktführer für Bogenoffsetmaschinen teilte am Dienstag in Heidelberg mit, der Fehlbetrag für das erste Geschäftsvierteljahr belaufe sich auf 39 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Heidelberger Druck noch einen Überschuss in Höhe von acht Millionen Euro erwirtschaftet. Der Umsatz sank in den Monaten April bis Juni auf 657 Millionen Euro von 742 Millionen Euro vor Jahresfrist. Für das Gesamtjahr geht Heidelberger Druck davon aus, bei Umsatz und Betriebsgewinn schlechter abzuschneiden als im Vorjahr. (Reuters)

          Kuka verfehlt Erwartungen

          Der Maschinenbau-Konzern Kuka hat mit seinen Halbjahreszahlen die Erwartungen verfehlt. Der Überschuss im fortgeführten Geschäft stieg von Januar bis Juni von 17,0 auf 18,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die elf von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten hatten aber mit 21,5 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz sank von 615 auf 581 Millionen Euro (Prognose 597 Millionen Euro). Der Auftragseingang legte dagegen über die Erwartungen von 725 auf 737 Millionen Euro zu (Prognose 711 Millionen Euro). Die Jahresprognose bei der Ebit-Marge von 5,5 Prozent behielt Kuka bei; die Auftragseingänge sollen bereinigt um 7 Prozent wachsen. (dpa-AFX)

          Societe-Generale-Gewinn sinkt nicht so stark wie erwartet

          Der Gewinn der französischen Großbank Societe Generale ist im zweiten Quartal nicht so stark wie von Experten befürchtet gesunken. Der Überschuss sei um 63 Prozent auf 644 Millionen Euro gefallen, teilte die Bank am Dienstag in Paris mit. Experten hatten mit einem Rückgang auf 518 Millionen Euro gerechnet, wobei einige Analysten sogar einen Verlust prognostiziert hatten. Das Umfeld werde wahrscheinlich weiter schwierig bleiben, hieß es weiter. (dpa-AFX)

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