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Medienschau : Amerikanischer Hausbauer WCI beantragt Gläubigerschutz

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Allerdings dürfte der Jobaufbau dann allmählich auslaufen, sagte er. „Das bedeutet aber nicht, dass uns gleich Entlassungen im großen Stil ins Haus stünden“, wird er zitiert.

Wansleben erklärte zudem, dass eine Senkung der Steuern und Abgabenlast unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Lage „dringend geboten“ sei. „Die vollen staatlichen Kassen erlauben eine spürbare Entlastung bei der Einkommensteuer, aber auch bei der Arbeitslosenversicherung“, sagte er. (AP)

Konjunkturforscher - Rezession in Deutschland noch 2008 möglich

Das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) hat vor einer möglichen Rezession in Deutschland noch in diesem Jahr gewarnt. Die Wahrscheinlichkeit dafür liege bei 50 Prozent, sagte der Konjunkturexperte des Instituts, Peter Hohlfeld, der „Berliner Zeitung“ (Dienstag-Ausgabe) laut Vorabbericht.

Zuletzt habe das IMK für das dritte und vierte Quartal noch ein schwaches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent prognostiziert, sagte Hohlfeld. Die Indikatoren über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung hätten sich aber inzwischen verschlechtert. Sowohl die Industrieproduktion als auch die Geschäftserwartung seien stark zurückgegangen.

Es könne leicht sein, dass das schwache Wachstum ins Minus drehe, sagte Hohlfeld. Der positive Trend am Arbeitsmarkt gehe damit zu Ende. „Im Herbst wird die Beschäftigung abnehmen.“ (Reuters)

Greenspan warnt vor weiteren Notverkäufen von Banken

Bevor die Kredit- und Finanzkrise ihr Ende findet, könnten nach Einschätzung des früheren Fed-Chairmans Alan Greenspan weitere staatliche Rettungsaktionen für Banken und Finanzinstitutionen nötig sein. Die Wertentwicklung der globalen Aktienmärkte werde darüber entscheiden, wie gut das Finanzsystem durch die Krise komme und über die Fähigkeit der Banken, sich zu rekapitalisieren, sagte Greenspan in einem Interview mit der „Financial Times“. Eine wichtige Schlüsselgröße für die Aktienkurse sei, mit welcher Rate die Investoren künftige Finanzzuflüsse diskontieren, was wiederum vom Ausmaß der Marktfreiheit und der Globalisierung abhänge.

Eine unbeholfene regulatorische Antwort auf die Finanzkrise berge indessen die Gefahr in sich, dass die globalen Aktienkurse gedrückt würden, sagte Greenspan. Die Regierungen, die bereits von der Inflation geplagt würden, könnten versuchen, mittels Eingriffen in die Märkte die Kontrolle über die Wirtschaft wiederzugewinnen. „Sollte dies zu einem breiten Phänomen werden, dann könnte die Globalisierung zurückgedreht werden, zu einem schrecklichen Preis“, erklärte Greenspan. (Dow Jones)

Neuseeland rutscht in Rezession

Die Wirtschaft in Neuseeland ist nach Einschätzung der Regierung in eine Rezession gerutscht. Indikatoren wiesen darauf hin, dass das Bruttoinlandsprodukt zum zweiten Mal in Folge in einem Quartal gesunken sei, teilte das Finanzministerium am Dienstag in Wellington mit. Nach Einschätzung von Experten liegt in diesem Fall eine Rezession vor. Die Regierung erwartet erst für Ende des Jahres eine Verbesserung. Dazu beitragen sollen unter anderem Steuersenkungen, nachlassende Auswirkungen einer verheerenden Dürre, hohe Exportpreise und der schwache neuseeländische Dollar. (AP)

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