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Medienschau : Amerikanischer Hausbauer WCI beantragt Gläubigerschutz

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Die Prüfung der Dresdner-Bank-Bücher (Due Diligence) sei bereits erfolgt. Allerdings verhandele die Allianz SE auch mit anderen potenziellen Käufern, berichtet Bloomberg weiter. (Dow Jones)

Qiagen steigert Umsatz dank Übernahmen

Das Biotech-Unternehmen Qiagen hat im zweiten Quartal infolge von Übernahmen bei einem deutlichen Umsatzanstieg weniger Gewinn je Aktie erzielt. Bereinigt um akquisitionsbedingte Einmaleffekte legte die im TecDax notierte Gesellschaft mit Sitz im niederländischen Venlo jedoch unter dem Strich stärker zu als von Analysten erwartet.

Der Umsatz stieg von 135 Millionen amerikanischen Dollar im Vorjahresquartal auf 217,9 Millionen Dollar. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg von 31,0 auf 34,0 Millionen Dollar, wie Qiagen am Montag nach amerikanischen Börsenschluss mitteilte. Das Ergebnis je Aktie (EPS) fiel dagegen von 0,14 auf 0,11 Dollar. Die Umsatzprognose passte das Unternehmen nach oben an und präzisierte die Gewinnerwartung am oberen Ende der früheren Spanne. (dpa-AFX)

Amerikanischer Hausbauer WCI beantragt Gläubigerschutz

Die Krise am amerikanischen Immobilienmarkt hat ein weiteres Opfer gefordert. Am Montag beantragte der Hausbauer WCI Communities Gläubigerschutz nach Kapitel 11. Dem Unternehmen sei es nicht gelungen, neue Finanzquellen zu erschließen, teilte WCI am Montag in Bonita Springs (Florida) mit. Zugleich wurde Vorstandschef Jerry Starkey mit sofortiger Wirkung entlassen. Die Aktie des Unternehmens wurde vom Handel ausgesetzt.
Verwaltungsratschef Carl Icahn sagte, der Gläubigerschutz sei notwendig, da das Unternehmen mit seinen gesamten Schulden von 1,8 Milliarden Dollar schon bald in Verzug zu geraten drohe. Mehrere Inhaber von Schuldverschreibungen im Wert von 125 Millionen Dollar hätten bereits auf Barauszahlung an diesem Dienstag bestanden. Unter dem Schutz von Kapitel 11 des amerikanischen Insolvenzrechts will das Unternehmen nun seine Schulden ordnen. Das Tagesgeschäft soll fortgeführt werden.

WCI Communities baut vor allem in Florida und an der amerikanischen Westküste Wohnung und Einfamilienhäuser. Wegen der Krise am amerikanischen Immobilienmarkt ist das Unternehmen tief in die roten Zahlen gerutscht. Im zweiten Quartal fiel ein Verlust 100 Millionen Dollar an. Icahn hatte im vergangenen Jahr versucht, WCI Communities zu übernehmen. Seit September steht der als Firmenjäger bekannte amerikanischen Milliardäran an der Spitze des Verwaltungsrates. (dpa-AFX)


Wirtschaft

DIHK-Hauptgeschäftsführer rechnet nicht mit Abschwung

Der Hauptgeschäftsführer des DIHK, Martin Wansleben, glaubt trotz Warnungen von Experten nicht an einen Abschwung. „Nach fast drei Jahren mit soliden Wachstum und mehr als 1,5 Millionen zusätzlichen Arbeitsplätzen kühlt sich das Wirtschaftswachstum derzeit ab“, sagte Wansleben der in Hannover erscheinenden „Neuen Presse“ zufolge. Für die zweite Jahreshälfte und den Jahreseinstieg 2009 rechne er mit deutlich schwächeren Zahlen, „aber nicht mit einem Abschwung“.

Die Unternehmen blicken laut Wansleben „immer noch zuversichtlich auf die kommenden Monate“. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) geht nicht von einer Entlassungswelle in den nächsten Monaten aus: „Viele Unternehmen stellen derzeit Personal ein und suchen teilweise händeringend Fachkräfte.“

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Sandra Maischberger diskutierte mit ihren Gästen am 20. November 2019 die aktuellen Ereignisse der vergangenen Woche.

TV-Kritik: „Maischberger“ : Knallharte und Stehgeiger

Mit dieser Beschreibung charakterisierte der Journalist Hajo Schumacher bei Sandra Maischberger die beiden Vorsitzenden der Grünen. Diese haben ihren Parteitag hinter sich, die CDU noch vor sich – das bestimmte dann auch diese Sendung.

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