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Medienschau : Amerikanischer Hausbauer WCI beantragt Gläubigerschutz

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Swiss Re verdient wegen Finanzmarktkrise weniger

Der weltgrößte Rückversicherer Swiss Re hat wegen der Finanzmarktkrise deutlich weniger verdient als vor einem Jahr. Der Überschuss sank dabei etwas stärker als von Experten erwartet. Der Gewinn sei von 1,19 Milliarden Franken auf 600 Millionen Franken gefallen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Zürich mit. Experten hatten mit einem Rückgang auf 673 Millionen Franken gerechnet. Die Swiss Re bestätigte zudem ihre mittelfristigen Ziele und kündigte die Übernahme der Barclays Life Assurance Company für 753 Millionen Pfund an. (dpa-AFX)

Singulus rutscht in rote Zahlen - Auftragseingang deutet Wende an

Der Hersteller von CD- und DVD-Produktionsanlagen Singulus ist im zweiten Quartal wegen eines Umsatzrückgangs und eines unvorteilhaften Produktmixes in die roten Zahlen gerutscht. Rege Nachfrage aus der Solarbranche sowie für die neuen Blu-ray- und DVD-Anlagen sorgten dagegen für einen Orderanstieg von 48,1 auf 70,8 Millionen Euro, wie das im TecDax notierte Unternehmen am Dienstag in Kahl am Main mitteilte. Die Order kommen allerdings größtenteils erst im zweiten Halbjahr zum Tragen; im zweiten Quartal sank der Umsatz von 62,4 auf 51,0 Millionen Euro, verglichen mit der Durchschnittsprognose von 51,3 Millionen Euro.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) rutschte von plus 0,5 auf minus 2,0 Millionen Euro (Prognose: -2,88). Ähnlich sieht es beim Nettoergebnis aus, das von plus 0,1 auf minus 3,2 Millionen Euro (Prognose: -3,0) sank. Singulus gab erstmals einen Ausblick auf das laufende Jahr und peilt für 2008 einen Umsatz in der Bandbreite 210 bis 230 Millionen Euro an. Beim Auftragseingang erwarte Singulus eine Steigerung gegenüber dem Geschäftsjahr 2007. (dpa-AFX)

Adva Optical bleibt beim Quartalsausblick vage

Der krisengeschüttelte Netzwerk-Ausrüster Adva Optical Networking bleibt nach einer Reihe von Gewinnwarnungen mit seinem Ausblick für das laufende Quartal vage. Der Umsatz werde im laufenden Vierteljahr zwischen 50 und 58 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen in der Nacht zum Dienstag mit. Das um Aktienoptionen und Firmenwertabschreibungen bereinigte Ergebnis werde zwischen minus 2,3 Millionen Euro und plus 2,3 Millionen Euro liegen.

„Trotz der großen gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit erwarten wir für Adva Optical Networking Wachstum über die nächsten Quartale“, erklärte Firmenchef Brian Protiva. „Wir sind davon überzeugt, dass die Telekommunikationsgesellschaften auch in Zukunft in den Ausbau ihrer Infrastruktur investieren werden, um die nach wie vor starke weltweite Nachfrage nach Bandbreite bedienen zu können.“ Im abgelaufenen Quartal hatte der Umsatz bei 52,7 Millionen Euro gelegen, das Proforma-Betriebsverlust bei 2,6 Millionen Euro und das Nettoergebnis bei 2,7 Millionen Euro.

Adva hatte zuletzt Ende Juni seine Investoren mit einer neuerlichen Gewinnwarnung schockiert. Bereits mehrfach musste das Unternehmen seine Prognosen zurücknehmen oder blieb hinter dem eigenen Ausblick zurück. Adva zufolge hatten zuletzt zwei
Großkunden Anschaffungen verschoben. (Reuters)

China Development Bank an Dresdner Bank interessiert

Die China Development Bank ist einem Medienbericht zufolge an einer Übernahme der Allianz-Tochter Dresdner Bank interessiert. Mit dieser Akquisition wolle die chinesische Bank ihr Engagement in Europa verstärken, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf drei mit der Situation vertraute Personen.

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