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Medienschau : Amerikanischer Automarkt bricht drastisch ein

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Den Angaben zufolge verdiente MasterCard im vierten Geschäftsquartal ohne Sonderposten insgesamt 322 Millionen Euro oder 2,47 Dollar pro Aktie. Analysten hatten im Durchschnitt mit 2,22 Dollar gerechnet. Der Umsatz in den vergangenen drei Monaten lag bei 1,34 Milliarden Dollar, ein Plus von 24 Prozent. Im nachbörslichen New Yorker Handel notierte die MasterCard-Aktie bei einem Plus von mehr als acht Prozent. Im Jahresverlauf hat das Papier allerdings rund ein Drittel an Wert verloren.

Im dritten Quartal hatte der Kreditkartenanbieter einen Verlust von 194 Millionen Dollar hinnehmen müssen. Grund dafür war eine Sonderabschreibung von 515,5 Millionen Dollar wegen eines wettbewerbsrechtlichen Streits mit dem Konkurrenten Discover Financial Services. Im vergleichbaren Vorjahresquartal hatte MasterCard einen Gewinn von 314 Millionen Euro verbuchen können. (Reuters)

WestLB wird Rettungspaket des Bundes nutzen

Die angeschlagene WestLB wird das Rettungspaket des Bundes für die Banken nutzen. Die WestLB wolle die Garantie für Fremdmittel in Anspruch nehmen, teilte die Düsseldorfer Bank am Montagabend nach einer Aufsichtsratssitzung mit. Dabei gehe es um die Absicherung der planmäßigen Fremdmittelaufnahmen der Bank für die Jahre 2008 und 2009. Der Aufsichtsrat unterstütze die Absicht des WestLB-Vorstandes, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Das Kontrollgremium habe den Vorstand darüber hinaus beauftragt, die Möglichkeiten zur Stärkung der Kapitalausstattung zu prüfen. Auch die HSH Nordbank und die BayernLB wollen das Rettungspaket nutzen.

Anders als die übrigen Landesbanken verfügt die WestLB bereits seit Ende März über Garantien ihrer Eigentümer in Milliardenhöhe für ausgelagerte Risiken. Die WestLB steht nach eigenen Angaben operativ stabil da. Dennoch wird eine Stärkung durch die Bundeshilfen mit Blick auf die Zukunft geprüft. Eigentümer der WestLB sind das Land Nordrhein-Westfalen sowie mehrere Sparkassen- und Kommunalverbände. (dpa-AFX)

Minus im Filmgeschäft sorgt für bei Viacom für Gewinnsturz

Der amerikanischen Medienkonzern Viacom hat wegen Verlusten seiner Filmsparte und eines schwachen TV-Werbegeschäfts im dritten Quartal einen Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss sank um 37 Prozent auf 401 Millionen Dollar. Der Umsatz wuchs auch dank Computerspielen wie Rock Band um vier Prozent auf 3,41 Milliarden Dollar. Das teilte der Konzern am Montag nach amerikanischen Börsenschluss in New York mit.

Zu Viacom gehören unter anderem die Filmstudios Paramount und TV-Sender wie MTV und Nickelodeon. Der Konzern wird von amerikanischen Medieninvestor Sumner Redstone kontrolliert, dessen Holding zuletzt wegen der Finanzkrise und eines Schuldenbergs massiv unter Druck kam. Erst vergangene Woche hatte der ebenfalls von Redstones Holding beherrschte TV-Sender CBS nach Abschreibungen einen Milliardenverlust bekanntgegeben.

Für das Gesamtjahr erwartet Viacom ein Plus beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn im mittleren einstelligen Prozentbereich bis hin zu niedrigen zweistelligen Zuwächsen. Im dritten Quartal traf Viacom die Gewinnerwartungen der Analysten in etwa. Der Umsatz war höher als geschätzt. Die Aktie legte in einer ersten Reaktion nachbörslich zu. (dpa-AFX)

Wirtschaft

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