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Medienschau : Amerikanischer Automarkt bricht drastisch ein

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Das seit länger bestehende Ziel einer operativen Marge von über 5 Prozent bis im Jahr 2009 werde - zumindest kurzfristig - nicht aufrechterhalten, hieß es weiter von Adecco. Es sei unwahrscheinlich unter den gegebenen wirtschaftlichen Umständen, dieses Ziel zu erreichen. Mittelfristig will das Management aber daran festhalten, wobei im gegenwärtigen Umfeld der Fokus vor allem auf dem Schutz der Marge liege. (Dow Jones)

Reifenhersteller Bridgestone leidet unter hohen Rohstoffpreisen

Der japanische Reifenhersteller Bridgestone Corp hat in den ersten neun Monaten 2008 wegen der hohen Rohstoffpreise einen Gewinneinbruch verzeichnet. Mit dem höheren Umsatz habe man die Preisanstiege, unter anderem für Gummi, nicht ausgleichen können, teilte Bridgestone am Dienstagmorgen mit. Das Nettoergebnis fiel um 40 Prozent auf 49,47 Milliarden Yen, das Betriebsergebnis ermäßigte sich um 27 Prozent auf 119,18 Milliarden Yen. Der Umsatz kletterte um 1,3 Prozent auf 2,500 Billionen Yen.

Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Reifen und nach Spezialreifen habe den Umsatz angetrieben, teilte Bridgestone weiter mit. Die Nachfrage nach Reifen für Privatwagen, Nutzfahrzeuge und Busse sei besonders in Nordamerika rückläufig gewesen. Die
Prognose für 2008 hat der in Tokio ansässige Konzern bestätigt, der mit der französischen Compagnie Generale des Etablissements Michelin SA um die Position als weltgrößter Reifenhersteller kämpft. Das Nettoergebnis soll bei 66 Milliarden Yen und der Umsatz bei
3,420 Billionen Yen liegen. (Dow Jones)

Gericht: Immobilienfonds ist keine sichere Altersvorsorge

Ein Anlageberater darf einen geschlossenen Immobilienfonds nicht ohne weiteres als sichere Altersvorsorge empfehlen. Das berichtet die Fachzeitschrift „OLG- Report“ unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt. Denn nach Meinung der Richter hängt der Erfolg des Fonds regelmäßig davon ab, dass die Immobilien an zahlungsfähige Mieter vermietet sind. Zumindest über dieses Ausfallrisiko müsse ein Interessent aufgeklärt werden (Az.: 10 U 105/06).

Das Gericht gab mit seinem Urteil der Klage einer Anlegerin gegen einen Anlageberater statt. Der Berater hatte der Klägerin als sichere Altersvorsorge die Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds empfohlen. Als der Fonds in „Schieflage“ geriet, weil die erwarteten Mieteinnahmen nicht flossen, verlangte die Klägerin die Rückabwicklung des Geschäfts.

Das OLG gab der Klägerin Recht. Es hielt dem Anlageberater vor, die Klägerin nicht richtig beraten zu haben. Er hätte zwingend auf den spekulativen Charakter der Beteiligung hinweisen müssen. Denn ein Immobilienfonds sei keine sichere Möglichkeit zur Verbesserung der Altersvorsorge, heißt es in dem Urteil. (dpa-AFX)

Mastercard-Quartalszahlen besser als erwartet

Der weltweit zweitgrößte Kreditkartenanbieter MasterCard hat im abgelaufenen Quartal mehr verdient als erwartet. Konzernchef Robert Selander schraubte am Montag zugleich aber die Umsatzziele für das nächste Jahr angesichts eines düsteren Wirtschaftsausblicks zurück. Er halte es für nicht mehr möglich, das anvisierte Plus von zwölf bis 15 Prozent zu erreichen. Finanzchefin Martina Hund-Mejean sprach in einem Reuters-Interview von der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahren.

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