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Medienschau : Amerikanische Schulden im Blickpunkt

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Infineon steigert Umsatz stärker als erwartet, Novartis wächst robust, Tesco profitiert vom Auslandgeschäft, Toshiba kappt Jahresziele, Texas Instruments leidet unter Japan-Beben, Delticom hält die Prognose, Actelion steigert Umsatz und Gewinn, Posco erhöht Stahlpreise - Kreise, WSJ: Amerikanische Regierung will GM-Aktien los werden, BMW erwartet starkes Wachstum in China, Europäischer Automarkt - klarer Rückgang der Neuzulassungen - ACEA, Japan: Verbrauchervertrauen trübt sich im März ein, Zeitung - Japan erwägt Anhebung der Mehrwertsteuer

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          Unternehmensnachrichten

          Infineon steigert Umsatz stärker als erwartet

          Der Chiphersteller Infineon hat das zweite Quartal 2010/11 eigenen Angaben zufolge besser abgeschlossen als erwartet. Höhere Ausgaben der Automotive- und Industriekunden bescherten dem Dax-Konzern ein besseres Geschäft. Zudem scheinen die jüngsten Entwicklungen in Japan dem Neubiberger Konzern keine Probleme zu bereiten. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, hat der Umsatz voraussichtlich 994 Millionen Euro erreicht nach 922 Millionen Euro im ersten Quartal. Für die drei Monate per Ende März rechnet der Dax-Konzern mit einer Gesamtsegmentergebnis-Marge von 20 Prozent. Anfang Februar hatte das in Neubiberg bei München ansässige Unternehmen einen leichten Umsatzanstieg gegenüber dem ersten Quartal bei einer Segmentergebnis-Marge zwischen 18 Prozent und 20 Prozent in Aussicht gestellt. Infineon, dessen Chips in Autos und Industrieapplikationen zum Einsatz kommen, wurde von der Finanz- und Wirtschaftskrise stark belastet. In den vergangenen Quartalen gelang dem Konzern aber wieder der Weg zurück auf den Wachstumspfad. Die Zahlen für das zweite Quartal deuten dabei nicht nur eine weiterhin stabile Nachfrage an, sondern zeigen auch, dass Infineon von den negativen Entwicklungen infolge der Naturkatastrophen in Japan nicht beeinträchtigt ist. Cheuvreux-Analyst Bernd Laux zufolge sind die Zahlen für das zweite Quartal besser als erwartet. Der Ausblick für das dritte Quartal deute zudem daraufhin, dass Infineon keine wesentlichen Störungen infolge der Ereignisse in Japan in den drei Monaten bis Juni erwarte. Für das dritte Quartal rechnet die Infineon Technologies AG den weiteren Angaben vom Montag zufolge mit einem Umsatz und einer Marge auf dem Niveau des zweiten Quartals. Weitere Details zum abgelaufenen Quartal, zum Ausblick für das laufende Quartal sowie den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2010/11 will das Unternehmen am 3. Mai 2011 nennen. Zur Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2010/11 per Ende September äußerte sich Infineon nicht. Im Februar hatten die Neubiberger ein Umsatzplus im mittleren 10-Prozent-Bereich in Aussicht gestellt. Die operative Marge soll den hohen 10-Prozent-Bereich erreichen. Am Aktienmarkt kommen die Informationen gut an: Die Aussagen zum zweiten Quartal machen die Tagesverluste der Aktie mehr als wett. „Die Aussagen helfen“, so ein Händler. Die Aktie beendete den Xetra-Handel bei 7,105 Euro, ein Plus von 1,6 Prozent. (Dow Jones Newswires)

          Novartis bekräftigt Jahresprognose nach Umsatzsprung

          Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im ersten Quartal unter dem Strich 2,82 Milliarden Dollar verdient und damit vier Prozent weniger als vor einem Jahr. Bereinigt um Sonderfaktoren stieg der Gewinn entgegen den Markterwartungen um zwei Prozent auf 3,38 Milliarden Dollar. Der Basler Arzneimittelhersteller bekräftigte am Dienstag seine Jahresprognose und rechnet 2011 unter Ausschluss von Wechselkurseinflüssen weiterhin mit einem Umsatzanstieg im zweistelligen Bereich und einer Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge. Im ersten Quartal nahm der Umsatz in Lokalwährungen gerechnet um 14 Prozent auf 14,03 Milliarden Dollar zu. Bereinigt um Akquisitions- und Sondereffekte betrug das Plus acht Prozent. In der wichtigen Pharma-Sparte stiegen die Verkaufserlöse um fünf Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar. Eine Reihe von Sonderfaktoren verzerren den Quartalsvergleich, so etwa die milliardenschwere Übernahme des amerikanischen Augenheilkonzerns Alcon in mehreren Schritten oder der Grippeimpfstoff-Großauftrag im Vorjahresquartal im Sog der Sorgen über eine Schweingrippe-Pandemien. (Reuters)

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