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Medienschau : Amerikanische Notenbank will wegen schwacher Konjunktur mehr Staatsanleihen kaufen

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Die Gewinne von Eon, Aurubis, KlöCo und Phoenix Solar steigen, Patrizia und Rheinmetall heben die Prognosen an. Eine amerikanische Studie entlastet Toyota, die HSH Nordbank steigt beim Fondshaus HCI ein und die EU genehmigt neue Milliardenhilfen für die Anglo Irish Bank.

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          Unternehmensnachrichten

          Operativer Gewinn von Eon gestiegen

          Der größte deutsche Energiekonzern Eon hat in der ersten Jahreshälfte dank eines gestiegenen Strom- und Gasabsatzes operativ mehr verdient. Das um Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) stieg um 11 Prozent auf knapp 6,1 Milliarden Euro, wie der im Dax notierte Versorger am Mittwoch mitteilte. Dabei profitierte Eon von der Wirtschaftserholung und dem langen Winter. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 44,3 Milliarden Euro. Der Überschuss dagegen ging aufgrund höherer Zins- und Steuerbelastungen um 9 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zurück. Der für die Dividendenberechnung wichtige bereinigte Konzernüberschuss schwächte sich um 1 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro ab. (dpa-AFX)

          Kräftiger Umsatz- und Gewinnsprung bei Aurubis

          Europas größte Kupferhütte Aurubis blickt nach einem Umsatz- und Gewinnsprung in den ersten neun Monaten des Jahres weiterhin optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr 2009/10 (Ende September). Wie die im MDax gelistete Gesellschaft am Mittwoch in Hamburg mitteilte, kletterte der Umsatz wegen höherer Metallpreise um 50 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro. Das Vorsteuerergebnis kletterte auf 211 (Vorjahr: minus 8) Millionen Euro.

          Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von 151 (minus 9) Millionen Euro. Die Kennzahlen lagen über den Prognosen der Analysten. Der Konzern geht von einer Fortsetzung des guten Geschäftslage auch im vierten Quartal aus. Das Jahresergebnis werde deutlich über dem Vorjahr liegen. Dies spiegele die insgesamt gute Geschäftslage wider. Die negativen Bewertungseffekte aus den übernommenen Kupferbeständen der belgischen Cumerio seien vollständig aufgeholt worden bleibt optimistisch (dpa-AFX)

          Klöckner & Co (KlöCo) erhöht nach Gewinnzuwachs Prognose

          Die anziehende Nachfrage und gestiegene Preise haben dem Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) im ersten Halbjahr einen kräftigen Umsatz- und Gewinnanstieg beschert. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro, wie die im MDax notierte Gesellschaft am Mittwoch in Duisburg mitteilte. Operativ (Ebitda) erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 292 Millionen Euro. Der Überschuss lag bei 49 Millionen Euro. Damit übertraf das Unternehmen die Schätzungen von Analysten. Vor einem Jahr hatte die Gesellschaft wegen der Wirtschaftskrise noch tief in den roten Zahlen gesteckt.

          Der Vorstand erhöhte seine Ergebnisprognose. Der operative Gewinn soll nun auf mehr als 200 Millionen Euro steigen, die Marge über 4 Prozent liegen. Zuvor hatte KlöCo mehr als 3 Prozent für realistisch gehalten. Seine Umsatzprognose bekräftigte das Unternehmen. Die Erlöse sollen im Gesamtjahr um gut ein Viertel steigern. Fast die Hälfte davon geht auf das Konto von Zukäufen. (dpa-AFX)

          Tui wegen Aschewolke in roten Zahlen

          Der weltgrößte Reisekonzern Tui ist wegen der Flugausfälle nach dem Vulkanausbruch in Island im dritten Quartal erneut in die roten Zahlen gerutscht. Dank der positiven Entwicklung der Container-Reederei Hapag-Lloyd erwartet der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr (bis Ende September) dennoch eine Rückkehr in die Gewinnzone, wie das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Hannover mitteilte. In den Monaten April bis Juni reduzierte Tui den Verlust unter dem Strich von 470,1 auf 9,4 Millionen Euro und schnitt damit besser ab als von Experten erwartet. Ein Jahr zuvor hatte die Schieflage von Hapag-Lloyd das Unternehmen tief in die Verlustzone gerissen. Der Konzernumsatz schrumpfte nun vor allem wegen der Aschewolke um 4,2 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

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