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Medienschau : Amerikanische Notenbank will wegen schwacher Konjunktur mehr Staatsanleihen kaufen

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Erneut stimmte Thomas Hoenig gegen den Kommentar. Nach seiner Einschätzung erholt sich die Konjunktur wie erwartet. Er warnte davor, weiterhin ein außergewöhnlich niedriges Zinsniveau über einen längeren Zeitraum zu signalisieren. Dies erschwere es der Fed in der Zukunft falls nötig die Zinspolitik anzupassen. Er sprach sich zudem auch gegen die Beibehaltung der Bilanzsumme aus. (dpa-AFX)

Amerikanische Aufsichtsbehörden suchen Alternative zu Kreditratings

Die amerikanischen Aufsichtsbehörden haben am Dienstag eine Konsultation über alternative Maßstäbe zur Bestimmung der Kreditwürdigkeit von Banken eingeleitet. „Mit dieser Vorankündigung wollen die Behörden Informationen sammeln, während sie damit anfangen, Alternativen zum Gebrauch von Kreditratings bei ihren Kapitalregeln zu entwickeln“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Federal Reserve, Office of the Comptroller of the Currency (OCC) und Federal Deposit Insurance Corp (FDIC).

Die Aufsichtsbehörden ersuchten um Stellungnahmen zu einer Reihe von Kriterien, die ihrer Einschätzung nach für die Festlegung der neuen Kreditwürdigkeitstandards wichtig sind, darunter Risikoanfälligkeit, Transparenz, Konsistenz und Simplizität. Die alternativen Maßstäbe zur Bestimmung der Kreditwürdigkeit sollen anstelle von Kreditratings genutzt werden, wie aus der Mitteilung hervorgeht. (Dow Jones)

Preisauftrieb in China nimmt im Juli zu

Der Preisdruck in China hat sich im Juli merklich erhöht, hauptsächlich verursacht von höheren Preise für Lebensmittel und vielen Überflutungen in mehreren Landesteilen. Volkswirte zeigten sich angesichts des höheren Preisauftriebs aber wenig besorgt und sprachen von Einmaleffekten, in den kommenden Monaten dürfte der Inflationsdruck wieder abflauen. Wie die nationale Statistikbehörde am Mittwoch berichtete, stiegen die Verbraucherpreise im Juli um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ökonomen hatten mit einem Plus von 3,4 Prozent gerechnet, nachdem im Juni eine Rate von 2,9 Prozent verzeichnet worden war. (Dow Jones)

Bank of Japan lässt Beurteilung der Wirtschaftslage unverändert

Die Bank of Japan (BoJ) hat die Einschätzung der Wirtschaftslage in ihrem Monatsbericht für August unverändert gelassen. Wie in den zwei vorangegangenen Monaten erklärte die BoJ in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht, dass die japanische Wirtschaft „weitere Zeichen für eine moderate Erholung zeigt“. Der Aufwärtstrend beim Export und der Industrieproduktion dürfte anhalten, während die Inlandsnachfrage weiter anziehen sollte. Auch die schwierige Lage für Arbeitssuchende habe sich leicht verbessert.

Die Auftragseingänge der japanischen Maschinenbauunternehmen sind im Juni in der Kernberechnung überraschend schwach gestiegen. Wie das Kabinettsbüro der Regierung am Mittwoch mitteilte, wurde gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt ein Plus von 1,6 Prozent verzeichnet. Analysten hatten im Mittel mit einem Anstieg um 5,5 Prozent gerechnet. (Dow Jones)

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