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Medienschau : Amerikanische Notenbank will wegen schwacher Konjunktur mehr Staatsanleihen kaufen

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Nestle bekräftigt Jahresprognose

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestle hat seine Ziele für das Gesamtjahr 2010 bekräftigt. Es soll in dem Zeitraum ein organisches Wachstum von rund 5 Prozent sowie eine Verbesserung der Ebit-Marge bei konstanten Wechselkursen gegenüber dem Vorjahr erreicht werden, teilte der Konzern am Mittwochmorgen mit. Als Grund für die Ausblickbestätigung führte das Unternehmen das organische Wachstum sowie die Ebit-Marge der Gruppe in der ersten Jahreshälfte an. Im ersten Halbjahr 2010 erzielte die Nestlé-Gruppe ein organisches Wachstum von 6,1 Prozent, das ein internes Realwachstum von 4,6 Prozent beinhaltet. (Dow Jones)

Adecco schreibt dank Arbeitsmarkt-Erholung wieder Gewinn

Der weltgrösste Personalvermittler Adecco hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Laut einer Mitteilung vom Mittwoch erzielte der Konzern einen besser als erwarteten Reingewinn von 97 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 147 Millionen Euro angefallen. Das Umfeld habe sich im abgelaufenen Quartal in den Hauptmärkten Frankreich und in den Vereinigten Staaten bedeutend verbessert. Aber auch die andere Märkte seien zweistellig gewachsen. Im Juni sei der Umsatz organisch und um Arbeitstage bereinigt um rund 16 Prozent gewachsen, hieß es weiter. Der Umsatz wuchs im Berichtszeitraum um fast ein Drittel auf 4,646 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem Reingewinn von 82,6 Millionen Euro und einem Umsatz von 4,527 Milliarden Euro gerechnet. (Reuters)

EU genehmigt neue Milliardenhilfen für Anglo Irish Bank

Die Europäische Union hat der irischen Regierung grünes Licht für eine weitere milliardenschwere Kapitalspritze an die Anglo Irish Bank gegeben. Die EU genehmigte am Dienstag neue Hilfen über 8,58 Milliarden Euro - etwa eine halbe Milliarde mehr als ursprünglich geplant. Der EU zufolge könnte das Volumen noch auf mehr als zehn Milliarden Euro anwachsen. Abhängig sei dies davon, was das Geldhaus für die an die „Bad Bank“ des Landes verkauften Kredite bekomme, hieß es weiter. Dem irischen Finanzministerium zufolge könnten die Hilfen das ohnehin hohe Staatsdefizit weiter anschwellen lassen. (Reuters)

China Everbright erlöst bei Börsengang bis zu 3,2 Milliarden Dollar

Die China Everbright Bank wird bei ihrem Börsengang Kreisen zufolge voraussichtlich bis zu 3,2 Milliarden Dollar einstreichen. Angesichts des großen Interesses von Investoren sei der Ausgabepreis am oberen Ende der anvisierten Spanne von 2,85 Yuan bis 3,10 Yuan pro Aktie festgelegt worden, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. China Everbright lehnte eine Stellungnahme ab.

In der vergangenen Woche hatte Chinas elftgrößtes Institut mitgeteilt, dass die für das IPO in Shanghai vorgesehenen Anteilsscheine nahezu 17-fach überzeichnet seien. Das Geldhaus hat Kreisen zufolge Investoren mit einer vergleichsweise niedrig angesetzten Preisspanne geködert. Der Börsengang soll am 18. August erfolgen. (Reuters)

Österreichs Post mit Gewinnrückgang im Quartal

Die Österreichische Post hat im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang um mehr als acht Prozent verbucht und damit die Erwartungen des Marktes knapp verfehlt. Unter dem Strich verdiente die Post 20,6 Millionen Euro nach 22,5 Millionen Euro in der Vorjahresperiode, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten 21,2 Millionen Euro im Durchschnitt erwartet.

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