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Medienschau : Amerikanische Notenbank will wegen schwacher Konjunktur mehr Staatsanleihen kaufen

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Der Mobilfunkdienstleister Freenet hat im zweiten Quartal trotz rückläufiger Umsätze seinen operativen Gewinn erhöht und die Markterwartungen übertroffen. Wie der TecDax-Konzern am Mittwoch mitteilte, sanken die Erlöse in der Periode auf 838,2 Millionen Euro von 891,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte hingegen leicht auf 95 Millionen Euro von 93,3 Millionen Euro zu. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt.

Mit den Zweitquartalszahlen schnitt Freenet besser ab als erwartet. Von Dow Jones befragte Analysten hatten im Konsens mit einem Umsatz von 818 Millionen Euro und einem Rückgang beim um Einmalkosten bereinigten Ebitda auf 85 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich verdiente Freenet 23,6 (Vorjahr: 9,4) Millionen Euro. Für das Gesamtjahr peilt der Konzern weiter ein bereinigtes Ebitda von 350 Millionen Euro im Kerngeschäft an, wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage sagte. (Dow Jones)

Disney steigert Gewinn um 40 Prozent

Der amerikanische Unterhaltungskonzern Disney hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2009/10 dank Kassenschlagern wie dem Film „Toy Story 3“ und der Erholung des Werbemarkts seinen Gewinn um 40 Prozent gesteigert und die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Doch das Geschäft mit Freizeitparks und DVDs bleibt weiterhin schwierig. Im dritten Quartal, das am 3. Juli endete, erhöhte die Walt Disney ihren Gewinn auf 1,33 Milliarden Dollar oder 0,67 Dollar je Aktie von 954 Millionen Dollar oder 0,51 Dollar je Aktie, wie der Konzern aus Burbank am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 10 Milliarden Dollar. Damit übertraf Disney die Erwartungen der von Thomson Reuters befragten Analysten deutlich, die im Mittel mit einem Gewinn je Aktie von 0,58 Dollar bei Erlösen von 9,38 Milliarden Dollar gerechnet hatten.

Ein Grund für das unerwartet gute Abschneiden war die Filmsparte, die in die Gewinnzone zurückkehrte und einen operativen Gewinn von 123 Millionen Dollar erzielte nach dem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 12 Millionen Dollar verbucht worden war. Der Umsatz der Sparte kletterte um 30 Prozent auf 1,64 Milliarden Dollar. Profitieren konnte Disney dabei von den Kassenschlagern „Toy Story 3“, „Alice in Wonderland“ und „Iron Man 3“. Allerdings musste Disney-Vorstandschef Bob Iger eingestehen, dass das Geschäft mit dem Verkauf von DVDs „weiterhin schwierig bleibt und schwierig bleiben wird“. Einen Großteil ihrer Gewinne erzielen Filmstudios mit dem Verkauf von DVDs. (Dow Jones)

ING kommt zunehmend besser aus der Krise

Der vom Staat gestützte niederländische Finanzkonzern ING kommt zunehmend besser aus der schärfsten Krise der Firmengeschichte. Der vor der Aufspaltung stehende Konzern verdiente zwischen April und Ende Juni wie schon im ersten Quartal mehr als eine Milliarde. Der Überschuss habe 1,09 Milliarden Euro nach 71 Millionen Euro im zweiten Quartal 2009 betragen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam mit. Mit dem Überschuss übertraf ING die Erwartungen der Experten deutlich.

Sorgen bereitete allerdings die zum Verkauf stehende Versicherungssparte des Konzerns. Diese rutschte im zweiten Quartal in die roten Zahlen, während die Niederländer im Bankgeschäft den Gewinn sogar im Vergleich zum bereits starken ersten Quartal steigern konnten. Die ING will sich von ihrem Geschäft mit Versicherungen trennen, um so die Auflagen der EU infolge der erhaltenen Staatshilfen zu erfüllen. (dpa-AFX)

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