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Medienschau : Amerikanische Notenbank will wegen schwacher Konjunktur mehr Staatsanleihen kaufen

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Douglas verdient in den ersten neun Monaten mehr

Der Handelskonzern Douglas hat in den ersten neun Monaten seines Geschäftsjahres 2009/10 (Ende September) dank seines Deutschlandgeschäfts mehr umgesetzt und verdient als im Vorjahr. Der Umsatz stieg von Oktober bis Juni um 3,2 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte der Gewinn um 10,2 Prozent auf 228,3 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verdiente Douglas 89 Millionen Euro nach 75,3 Millionen im Jahr zuvor. Der Konzern zählt mit seinen Parfümerien, Buchhandlungen, Schmuckgeschäften und Süßwarenläden zu den klassischen Profiteuren von Weihnachts- und Ostergeschäft. Im Gesamtjahr will Douglas weiter wachsen. (dpa-AFX)

Rheinmetall hebt Jahresprognose an

Der Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall hebt wegen der gestiegenen Automobilproduktion seine Jahresprognose für 2010 an. Der Hersteller von Kolben und Motorblöcken sowie Panzern, Waffen und Munition will nun einen Umsatz von rund 3,9 Milliarden Euro erzielen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll 2010 von 15 Millionen Euro im Vorjahr auf 260 Millionen bis 280 Millionen Euro steigen. Bislang hatte der Düsseldorfer MDax-Konzern eine Umsatzsteigerung von 3,4 Milliarden auf rund 3,7 Milliarden Euro sowie ein Ebit von 220 Millionen bis 250 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Für das zweite Halbjahr rechnen die Düsseldorfer mit einer weiter positiven Entwicklung. Dabei dürfte das Umsatzwachstum im Automobilzulieferergeschäft aber unter der Rate der ersten Jahreshälfte zurückbleiben.

Im zweiten Quartal erzielte das Unternehmen ein Umsatzplus von knapp 17 Prozent auf 928 Millionen Euro. Das Ebit legte von minus 44 Millionen Euro auf plus 62 Millionen Euro zu. Unterm Strich blieben im Zeitraum von April bis Juni 38 Millionen Euro. (dpa-AFX)

Solarboom treibt Umsatz und Gewinn von Phoenix in die Höhe

Der Boom in der Solarstrombranche hat dem Anlagenbauer Phoenix Solar im zweiten Quartal Rekordwerte beschert. Der Umsatz schnellte um 145 Prozent auf 283,6 Millionen Euro in die Höhe, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Analystenschätzungen wurden damit um rund 30 Millionen übertroffen. Der operative Gewinn (Ebit) vervielfachte sich noch stärker auf 22,3 (Vorjahr: 0,1) Millionen Euro. Netto verdiente der Konzern 15,9 (1,1) Millionen Euro. Damit habe Phoenix erstmals in der Firmengeschichte bereits im ersten Halbjahr die Hälfte des geplanten Jahresumsatzes und mehr als zwei Drittel des Ebit-Ziels erreicht.

Dabei profitierte Phoenix Solar wie auch andere Firmen aus der Solarbranche von dem Nachfrageboom nach Solaranlagen vor den Förderkürzungen in Deutschland, die im Juli in Kraft traten.

Angesichts der reduzierten Einspeisevergütung für Solarstrom geht der Vorstand für den Rest des Jahres von einem deutlich schwächeren Geschäftsverlauf aus. Nun würden Kraftwerksprojekte im Ausland abgewickelt, die zuvor wegen des Booms auf dem Heimatmarkt verschoben worden seien. Zudem gebe es Anzeichen für einen Nachfrageschub im vierten Quartal. Auch habe der bayerische Konzern mit 282 Millionen Euro (plus 55,4 Prozent) ein gutes Auftragspolster im Rücken. (Reuters)

Patrizia hebt Gewinnprognose für 2010 an

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