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Medienschau : Amerikanische Banken bauen Stellen ab

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Jeder zehnte Arbeitsplatz in amerikanischen Banken ist gefährdet. Mercedes-Benz und Porsche mussten in den Vereinigten Staaten Absatzeinbußen hinnehmen. Bundesbank-Präsident Axel Weber hält die Finanzkrise noch nicht für beendet.

          4 Min.

          Unternehmensmeldungen

          Amerikanische Banken vor drastischem Stellenabbau

          Bei amerikanischen Banken droht nach Einschätzung des Finanzforschungsunternehmens Celent in den kommenden 12 bis 18 Monaten ein drastischer Personalabbau. Etwa 200.000 der bislang zwei Millionen Arbeitsplätze könnten verloren gehen. Weitere Kündigungen seien unausweichlich, da die Subprime-Krise allmählich auch andere Teile der Bankenbranche treffe. 2007 hatte der Finanzdienstleistungssektor 153.000 Stellenstreichungen bekannt gegeben. (AP)

          Intel treibt mobiles Internet voran

          Der amerikanische Chip-Hersteller Intel hat eine neue Familie stromsparender Mikroprozessoren vorgestellt, mit der die mobile Nutzung des Internets vorangetrieben werden soll. Das Unternehmen präsentierte am Dienstag in Schanghai fünf neue Chips seiner Produktreihe „Atom“, die in „Mobile Internet Devices“ (MID) eingesetzt werden können. Partner des Konzerns wie Lenovo, Benq, Panasonic, LG und Asus stellten auf dem Intel-Entwicklerforum IDF Prototypen der Internet-Geräte in Taschenbuchgröße vor, in denen ein Atom-Chip arbeitet. (dpa)

          Phoenix Solar erhöht Kapital

          Der Solaranlagenbauer Phoenix Solar hat eine Kapitalerhöhung um 607.500 Aktien, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Preis für die neuen Anteilsscheine steht noch nicht fest. Die Aktie des Unternehmen aus der Nähe von München war vorige Woche in den Tec-Dax aufgenommen worden und notierte am Montag bei 35 Euro. (Reuters)

          Patrizia bewertet Immobilien höher

          Die Höherbewertung von Immobilien hat Patrizia Immobilien im vergangenen Jahr einen höheren Gewinn beschert. Der Konzernüberschuss betrage wie erwartet 48 Millionen Euro und liege damit gut 48 Prozent über dem Vorjahreswert, teilte die Augsburger Gesellschaft am Mittwoch mit. Wegen der amerikanischen Hypothekenkrise und deren Auswirkung auf die deutsche Immobilienwirtschaft erwartet Patrizia für 2008 mit 25 bis 30 Millionen Euro nur noch gut die Hälfte des Vorsteuerergebnisses von 2007. Im vergangenen Jahr war es um 34 Prozent auf 63 Millionen Euro gestiegen. (Reuters)

          Börsengang von Evonik verschoben
          Die RAG-Stiftung hat den Börsengang des Industriekonzerns Evonik wegen der schwierigen Situation am Kapitalmarkt auf Eis gelegt und will nun einen Investor suchen, der sich an Evonik beteiligt. Der Börsengang sei zwar der weiterhin bevorzugte Weg, hieß es am Dienstag.

          Er werde aber jetzt wegen mangelnder Aussicht auf einen angemessenen Erlös für die Evonik-Aktien nicht mehr weiterverfolgt. Der Weg könne bei aussichtsreicheren Perspektiven aber wiederaufgenommen werden. Laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“ sind drei bis vier Investoren im Gespräch. (dpa)

          Mercedes-Benz und Porsche setzen weniger in den Vereinigten Staaten ab
          Mercedes-Benz und Porsche mussten in den Vereinigten Staaten zum Teil hohe Einbußen beim Absatz hinnehmen. Volkswagen, Audi und BMW dagegen verkauften mehr Fahrzeuge als im Vorjahresmonat. Auch die amerikanischen Hersteller sowie Toyota mussten Federn lassen.

          Der Mercedes-Benz-Absatz sank um 3,7 Prozent auf 20.808 Fahrzeuge. Der Sportwagenhersteller Porsche lieferte in den Vereinigten Staaten und Kanada nur noch 2624 Autos aus - 24 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

          Der größte amerikanische Hersteller General Motors brachte in seinem Heimatmarkt 13 Prozent weniger Autos an die Kunden und lieferte nur noch 282.732 Fahrzeuge aus. Auch Toyota verkaufte weniger: Insgesamt sank der Absatz des japanischen Konzerns in den Vereinigten Staaten um 3,4 Prozent auf 217.730 Stück. (Reuters)

          Münchener Rück kauft in Amerika zu
          Der Versicherungskonzern Münchener Rück hat den Kauf des amerikanischen Versicherers für Senioren Sterling Life Insurance Company abgeschlossen. Der Kaufpreis habe 243 Millionen Euro betragen, teilte die Assekuranz mit. Mit rund 176.000 Kunden zähle Sterling in den Vereinigten Staaten zu den führenden Krankenversicherern für Menschen über 50 beziehungsweise über 65 Jahren.

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