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Medienschau : American Express warnt nach enttäuschenden Zahlen

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          17 Min.

          Unternehmen

          American Express warnt nach enttäuschenden Zahlen

          Der Kreditkartenanbieter American Express bekommt den Wirtschaftsabschwung in den Vereinigten Staaten deutlich zu spüren. Das in New York ansässige Unternehmen wies am Montag nach amerikanische Börsenschluss für das zweite Quartal einen Gewinneinbruch von rund 38 Prozent auf 653 Millionen Dollar aus. Hauptgrund dafür seien Rückstellungen zur Deckung von Verlusten aus faulen Krediten, hieß es. Zudem erklärte der Konzern, seine Prognose für das Gesamtjahr, wonach der Gewinn pro Aktie zwischen vier und sechs Prozent steigen soll, sei nicht mehr zu halten. Die amerikanische Wirtschaft habe sich verlangsamt, vor allem im Juni. „Wir haben stets beträchtliche Gewinne und Renditen erwirtschaftet. Solange wir keine konjunkturelle Verbesserung sehen, gehen wir nicht mehr davon aus, unsere langfristigen Finanzziele zu erreichen oder zu übertreffen“, sagte American-Express-Chef Kenneth Chenault. Experten waren von dem Gewinneinbruch besonders überrascht, weil American Express im Vergleich zu seinen Konkurrenten eine etwas zahlungskräftigere Kundschaft besitzt. American Express ist vor allem bekannt als Herausgeber der American-Express-Kreditkarte und -Reiseschecks sowie als größter Geschäftsreisedienstleister der Welt. Das Unternehmen bietet aber auch andere Bank- und Investmentdienstleistungen sowie Versicherungen. Die American-Express-Aktie verlor nachbörslich 12,5 Prozent. (Reuters)

          Apple enttäuscht mit Prognosen

          Der amerikanische Computerhersteller Apple hat Anleger mit seinen Prognosen für das vierte Quartal enttäuscht und seine Aktie damit nachbörslich auf Talfahrt geschickt. Das Unternehmen erklärte am Montag nach amerikanische Börsenschluss, im vierten Quartal mit einen Gewinn von einem Dollar pro Aktie zu rechnen. Analysten waren bislang von 1,25 Dollar ausgegangen. Für den Umsatz erwartet Apple 7,8 Milliarden Dollar, Analysten hingegen 8,3 Milliarden Dollar. Apple-Aktien brachen nachbörslich zehn Prozent ein. Mit dem Ergebnis des dritten Quartals übertraf der Konzern aus San Francisco dagegen die Erwartungen. Der Nettogewinn wuchs im Vergleich zum Vorjahr auf 1,07 Milliarden Dollar oder 1,19 Dollar pro Aktie nach 0,92 Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 1,08 Dollar gerechnet. Grund für den Ergebniszuwachs ist nach Angaben des Unternehmens die große Nachfrage nach Macintosh-Computern und dem Musikabspielgerät iPod. Erst vor gut einer Woche hatte Apple die neue Generation seines iPhone-Handys gestartet. Allein am ersten Wochenende verkaufte der Konzern mehr als eine Million Geräte. Im Berichtsquartal verkaufte Apple 2,5 Millionen Macs. Das ist ein Plus von 41 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die iPod-Nachfrage stieg um zwölf Prozent auf über elf Millionen Geräte. Beim iPhone-Verkauf wuchs die Stückzahl auf 717.000, was mehr als eine Verdoppelung ist. Zudem kündigte Apple den Start neuer Produkte für die kommenden Monate an. Details nannte das Unternehmen zunächst nicht. (Reuters)

          Texas Instruments verbucht im 2. Quartal einen Gewinn- und Umsatzrückgang

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