https://www.faz.net/-gv6-6nfof

Medienschau : Allianz: Gewinnrückgang nach Sondereffekten

  • Aktualisiert am

RBS: Verlust von über einer Milliarde Pfund, Bridgestone mit Verlust, Fannie Mae braucht erneut Staatshilfe, Puma rechnet mit Umsatzrückgang, Umsatz- und Gewinnwrückgang bei Nemetschek, rote Zahlen bei Medigene, WSJ: Fiat übernimmt Bertone, Auslieferung von PC-Chips minus 7 Prozent, deutsche Exporte steigen deutlich, mehr Unternehmensinsolvenzen im Mai, USA: Haushaltsdefizit bei 1,3 Billionen Dollar - Aufstockung der Abwrackprämie

          9 Min.

          Unternehmen

          Allianz: Gewinnrückgang nach Sondereffekten

          Europas größter Versicherer Allianz wagt auch nach einem überraschend hohen Milliardengewinn keine Prognose für das Gesamtjahr. Die Allianz sei auf ein herausforderndes Marktumfeld vorbereitet und könne auch von einer Erholung der Märkte profitieren, sagte Vorstandschef Michael Diekmann am Freitag in München. Im zweiten Jahresviertel kletterte der Überschuss dank der Befreiung von der belastenden Dresdner Bank um gut 21 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro. Analysten hatten lediglich mit 1,55 Milliarden Euro gerechnet. Die Dresdner Bank im Vorjahr herausgerechnet, ging der Gewinn hingegen um 16 Prozent zurück, das operative Ergebnis brach um fast 33 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro ein. Der Umsatz wuchs überraschend stark um 3,0 Prozent auf 22,2 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

          RBS mit Verlust von über einer Milliarde Pfund im Halbjahr

          Die teilverstaatlichte Royal Bank of Scotland(RBS) hat im ersten Halbjahr einen Nettoverlust von rund einer Milliarde Pfund (1,22 Milliarden Euro) angehäuft. Wie das nach Börsenwert zweitgrößte Institut des Landes am Freitag mitteilte, verhagelten vor allem faule Kredite von 7,5 Milliarden Pfund (8,8 Milliarden Euro) die Bilanz. Das Geldhaus glaubt nicht an eine schnelle Erholung: In den nächsten zwei Jahren seien schwache Ergebnisse zu erwarten, hieß es. Damit schlug die Bank einen pessimistischeren Ton an als andere britische Institute, die in dieser Woche ein Ende der Talfahrt in Aussicht gestellt hatten. Nach Angaben von RBS habe die „Kernbank“, die zum Verkauf stehende Anteile ausschließt, einen operativen Gewinn von 6,3 Milliarden Pfund (7,4 Milliarden Euro) gegenüber 4,7 Milliarden Pfund im Vorjahreszeitraum eingefahren. In den übrigen Bereichen belief sich das Minus dagegen auf 9,6 Milliarden Pfund. Die Bank, in die die britische Regierung im Zuge der Finanzkrise eingestiegen ist und 70 Prozent hält, ernannte am Freitag zudem Bruce Van Saun zum neuen Finanzchef, um die Talfahrt zu stoppen. Der Manager war zuvor CFO bei der Bank of New York Mellon. (Reuters)

          Bridgestone mit Verlust im Halbjahr

          Wegen einer schwachen Nachfrage und des starken Yen hat der Continental-Rivale Bridgestone im ersten Halbjahr rote Zahlen geschrieben. Von Januar bis Juni belief sich der Betriebsverlust auf 20 Milliarden Yen (146 Millionen Euro), wie der japanische Reifenhersteller am Freitag mitteilte. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch einen Gewinn von umgerechnet 612 Millionen Euro erwirtschaftet. Bridgestone, der mit dem französischen Michelin -Konzern um die Vorherrschaft am Reifenmarkt kämpft, leidet wie seine Konkurrenten unter der Absatzkrise am Automarkt und einer schlechten Nachfrage nach Ersatzreifen. Bridgestone rechnet allerdings mit einer Erholung in der zweiten Jahreshälfte. Die Nachfrage werde sich in Japan und Europa verbessern und die Stärke des Yen abnehmen, hieß es. Für das Gesamtjahr erhöhte der Konzern seine Prognose auf rund 446 Millionen Euro von zuvor 409 Millionen Euro. (Reuters)

          Fannie Mae braucht nach Milliardenverlust erneut Staatshilfe

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Haben verschiedene Vorstellungen vom „Wiederaufbau“: Angela Merkel und Sebastian Kurz

          Österreichischer Bankchef : Lob für Merkel, Kritik an Kurz

          „Einen wirklich großartigen Plan“ nennt der Chef der größten österreichischen Bank den Vorschlag, die EU solle gemeinsame Schulden machen und das Geld als Zuschüsse an Krisenstaaten vergeben. Bernhard Spalt geht damit auf Konfrontation zu Kanzler Kurz.
          „Ich soll innerhalb von einer Stunde Stellung nehmen. Ich habe Besseres zu tun“, schrieb Drosten über die Anfrage der „Bild“

          „Bild“ gegen Drosten : Die versuchte Vernichtung

          Die Kampagne der „Bild“-Zeitung gegen den Virologen Christian Drosten legt vor allem eines offen: Das Desinteresse vieler an den Fakten für eine angemessene Pandemie-Politik.

          Sieg im Bundesliga-Topspiel : Der FC Bayern beendet den BVB-Traum

          Dortmund wollte gegen den deutschen Rekordmeister mithalten, verliert aber nach einem packenden Duell samt Traumtor. Damit zieht der FC Bayern im Kampf um die Meisterschaft weiter davon. Und dem BVB droht nun eine weitere herbe Enttäuschung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.