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Medienschau : Allianz gerade noch in Gewinnzone

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Europas größter Versicherer schreibt zum Jahresbeginn gerade noch eine schwarze Null. Der Düngemittelproduzent K+S hat im ersten Quartal deutlich weniger verdient. Amerikas zweitgrößter Hypothekenfinanzierer Freddie Mac hat erneut einen Verlust von fast zehn Milliarden Dollar eingefahren.

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          Unternehmen

          Allianz schreibt zum Jahresbeginn gerade noch schwarze Null

          Die Allianz hat im ersten Quartal einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen und gerade noch eine schwarze Null geschrieben. Der Überschuss fiel um 97,5 Prozent auf 29 Millionen Euro, wie Europas größter Versicherer am Mittwoch mitteilte. Die Allianz musste unter anderem hohe Abschreibungen verkraften und wurde letztmalig mit 400 Millionen Euro durch den Verkauf der Problemtochter Dresdner Bank belastet. (Reuters)

          K+S verzeichnet zum Jahresstart Ergebnisrückgang

          Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat im ersten Quartal angesichts schwacher Düngemittelnachfrage deutlich weniger verdient. Der operative Gewinn (Ebit I) fiel binnen Jahresfrist um 23,1 Prozent auf 174 Millionen Euro, wie K+S am Mittwoch mitteilte. Damit lag K+S allerdings klar über den Prognosen der Analysten, die im Schnitt nur mit 119 Millionen Euro gerechnet hatten. Von Januar bis März setzte der Kasseler Dax-Konzern 1,076 Milliarden Euro um, ein Minus von 11,3 Prozent. Für das Gesamtjahr geht der Vorstand weiterhin von einem spürbaren Umsatzminus und einem deutlich niedrigeren operativen Gewinn aus. 2008 hatte K+S bei einem Rekordumsatz von 4,8 Milliarden Euro einen operativen Gewinn von 1,34 Milliarden Euro verbucht. (Reuters)

          Eon bekommt Wirtschaftskrise zu spüren

          Der größte deutsche Energiekonzern Eon hat zu Jahresbeginn die Auswirkungen der Wirtschaftskrise stärker zu spüren bekommen als erwartet. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Adjusted Ebit) sank im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 3,1 Milliarden Euro, wie die Dax-Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Damit verfehlte der Versorger die Erwartungen der Analysten, die mit einem praktisch unveränderten Ebit von 3,28 Milliarden Euro gerechnet hatten. Der um Sondereffekte bereinigte Überschuss ging um zwei Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zurück - das war besser als die von Experten erwarteten 1,77 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg stärker als erwartet um 14 Prozent auf 25,9 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

          Telefonica verdient mehr trotz Wirtschaftskrise - Prognosen bestätigt

          Der spanische Telekomkonzern Telefonica hat zu Jahresbeginn trotz Wirtschaftskrise den Gewinn gesteigert. Der Überschuss stieg von gut 1,5 auf knapp 1,7 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Madrid mitteilte. Damit übertraf das Unternehmen sogar noch die Erwartungen der Analysten. Operativ und vor Abschreibungen (OIBDA) stagnierte das Ergebnis bei annähernd 5,4 Milliarden Euro. Der Umsatz gab dagegen leicht nach von 13,9 auf 13,7 Milliarden Euro. Die im Februar ausgegebenen Ziele für das Gesamtjahr bekräftigte Telefonica uneingeschränkt. (dpa-AFX)

          HypoVereinsbank kehrt zu Jahresbeginn in Gewinnzone zurück

          Die HypoVereinsbank (HVB) ist zu Jahresbeginn in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nach dem Krisenjahr 2008 fuhr die Tochter der italienischen UniCredit im ersten Quartal 2009 einen Überschuss von 62 Millionen Euro ein, wie die Münchner Großbank am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Verlust von 282 Millionen Euro zu Buche gestanden. Die HVB senkte ihre Kosten und erhöhte den Gewinn im Kreditgeschäft um fast ein Drittel. Der Verlust im Handel ging um rund 60 Prozent auf 261 Millionen Euro zurück. Allerdings stieg mitten in der Rezession die Risikovorsorge für faule Kredite um mehr als die Hälfte auf 283 Millionen Euro an. Im Investmentbanking, das der HVB 2008 tiefrote Zahlen eingebrockt hatte, schrieb die Bank nun zumindest operativ wieder schwarze Zahlen. Wegen des Umbau dieses Bereichs und einer höheren Risikovorsorge blieb vor Steuern aber ein Verlust von 76 Millionen Euro. (Reuters)

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