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Medienschau : Alcoa verbucht Milliardenverlust

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          10 Min.

          Unternehmen

          Alcoa rutscht unerwartet tief in die roten Zahlen

          Der drastische Verfall der Rohstoffpreise und die weltweite Wirtschaftsflaute haben dem größten amerikanischen Aluminiumkonzern Alcoa erstmals seit sechs Jahren in die roten Zahlen gedrückt. Der Konzern verbuchte nach Angaben vom Montag im vergangenen Vierteljahr einen unerwartet hohen Verlust von 1,19 Milliarden Dollar. Vor einem Jahr stand noch ein Plus von 632 Millionen Dollar in den Büchern. Im fortgeführten Geschäft belief sich das Minus abgesehen von Abschreibungen auf 0,28 Dollar je Aktie, während Analysten im Durchschnitt mit einem Verlust von 0,09 Dollar gerechnet hatten. Der Umsatz sank den Angaben zufolge auf 5,7 von 7,0 Milliarden Dollar, fiel damit aber etwas höher aus als erwartet.

          Börsianer hatten mit großer Spannung auf die Alcoa-Bilanz gewartet, da der Konzern traditionell die amerikanische Berichtssaison eröffnet. Alcoa hatte erst in der vergangenen Woche angekündigt, mehr als 15.000 seiner insgesamt gut 100.000 Arbeitsplätze zu streichen, die Investitionen zu halbieren und die Produktion zu drosseln. Der Konzern kündigte wegen der drastischen Wirtschaftsflaute damit zum dritten Mal innerhalb von drei Monaten Einschnitte an. Alcoa beliefert unter anderem die Luft- und Raumfahrtindustrie, den Automobilsektor, sowie Verpackungs- und Baufirmen. (Reuters)

          „Handelsblatt“: Deutsche Bank will Rabatt für Postbank

          Die Deutsche Bank versucht laut einem Pressebericht, die Bedingungen für den Kauf der Postbank nachträglich zu verbessern. Das erfuhr das „Handelsblatt“ (Dienstag) aus Finanzkreisen. Die im vergangenen Jahr getroffene Vereinbarung sieht vor, dass die Deutsche Bank das Bankgeschäft der Deutschen Post zu einem Preis übernimmt, der angesichts eines massiv abgestürzten Aktienkurses aus heutiger Sicht völlig überteuert scheint. Der Branchenprimus wolle deswegen erreichen, dass der Postbank-Deal vor dem Hintergrund der zugespitzten Finanzkrise in Details verändert werde. Beide Seiten seien entschlossen, bis Ende dieser Woche zu einem Ergebnis zu kommen, berichtet das „Handelsblatt“.

          Die Deutsche Bank und die Post hatten im vergangenen September vereinbart, das Geschäft in zwei Etappen über die Bühne zu bringen. Zunächst kauft die Deutsche Bank im ersten Quartal dieses Jahres 29,75 Prozent an der Postbank zu 57,25 Euro je Aktie und kommt damit auf einen Kaufpreis von 2,79 Milliarden Euro. Die Aktie war am Montagabend unter 13 Euro wert. Für die zweite Phase besitzt die Deutsche Bank die Option, innerhalb von ein bis drei Jahren ein weiteres Aktienpaket in Höhe von 18 Prozent für 55 Euro je Aktie zu erwerben. Die Post hat ihrerseits innerhalb des dritten Jahres die Möglichkeit, 20,25 Prozent plus eine Aktie zu 42,80 Euro je Stück an die Frankfurter zu verkaufen. (dpa-AFX)

          Metro spürt die Wirtschaftskrise

          Beim Handelskonzern Metro haben die Konjunkturabkühlung und Währungseffekte Bremsspuren hinterlassen. Vor allem in Spanien und Italien sowie in der Wachstumsregion Osteuropa schwächte sich die Nachfrage im wichtigen vierten Quartal weiter ab, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. „Das Weihnachtsgeschäft in Deutschland hingegen zeigte alles in allem einen zufriedenstellenden Verlauf“, erklärte Konzernchef Eckhard Cordes. Auf dem Heimatmarkt erzielte Metro im Schlussquartal ein Umsatzplus von 2,1 Prozent und verbuchte insgesamt einen Erlöszuwachs von 3 Prozent.

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