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Medienschau : Alcoa: 454 Millionen Dollar Verlust im 2. Quartal

  • Aktualisiert am

Alcoa-Verlust nicht so stark wie befürchtet, Fielmann mit Gewinnrückgang, Personalabbau bei Air France-KLM?, Hochtief geht bei Panamakanal leer aus, ArcelorMittal über Kreditklauseln, Elektroindustrie: Rückgang nicht gestoppt, Subventionswahn: Starke Automobilverkäufe in China

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          Unternehmen

          Alcoa-Verlust nicht ganz so hoch wie befürchtet

          Angesichts schwacher Nachfrage und nach wie vor schwachen Aluminiumpreisen hat die Alcoa Inc im zweiten Quartal erneut einen Verlust eingefahren. Allerdings lag das Unternehmen mit Sitz in Pittsburgh, das üblicherweise als erster amerikanische Konzern nach Quartalsende seine Zahlen vorlegt, mit seinem Ergebnis leicht über den Erwartungen der Wall Street. Der Aluminiumkonzern gab am Mittwoch nach Börsenschluss einen Verlust von 454 Millionen Dollar oder 0,47 Dollar je Aktie bekannt. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 546 Millionen Dollar beziehungsweise 0,66 Dollar je Aktie erzielt. Der Umsatz ging im Berichtszeitraum auf 4,2 (7,2) Milliarden Dollar zurück. Den Verlust aus dem laufenden Geschäft bezifferte Alcoa mit 0,32 Dollar je Aktie. Ohne Restrukturierungskosten hätte er bei 0,26 Dollar je Aktie gelegen. Analysten hatten im Konsens einen Verlust von 0,39 Dollar je Aktie und einen Umsatz von 4,3 Milliarden Dollar erwartet. Die Initiativen zur Generierung von Barmitteln, die Verbesserungen der Produktivität und die Portfolioänderungen zeigten Wirkungen, sagte Alcoa-CEO Klaus Kleinfeld laut einer Mitteilung. Alcoa litt erneut unter dem schwachen Aluminiumpreis, der zwar gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres um 9 Prozent angezogen hat, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum aber 49 Prozent zurückgegangen ist.(Dow Jones Newswires)

          Bild: FAZ.NET

          Fielmann verringert über geringere Werbeausgaben Gewinnrückgang

          Die Optikerkette Fielmann hat im zweiten Quartal die Werbeausgaben zurückgefahren und damit den Gewinnrückgang verringert. In den ersten sechs Monaten sei der Gewinn vor Steuern um zehn Prozent auf 72 Millionen Euro gefallen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Hamburg vor der Hauptversammlung mit. In den ersten drei Monaten war der Gewinn noch um knapp 15 Prozent gesunken. Der Umsatz legte im ersten Halbjahr um 2,8 Prozent auf 464 Millionen Euro zu. Fielmann konnte dabei von April bis Ende Juni weniger stark zulegen als zum Jahresbeginn. Das Unternehmen verzichtete erneut auf eine konkrete Prognose. Das Unternehmen sei weiter zuversichtlich, seine Marktposition weiter auszubauen. In den ersten sechs Monaten seien zwölf neue Niederlassungen eröffnet worden. Früheren Angaben zufolge will Fielmann die Zahl der Filialen bis zum Jahresende um 25 auf 644 erhöhen. (dpa-AFX)

          Air France-KLM denkt über Personalabbau nach - Figaro

          Bei der Fluggesellschaft Air France-KLM könnten demnächst Personalmaßnahmen ins Haus stehen, wenn keine Erholung des Geschäfts in Sicht kommt. „Wir sehen keine Verbesserung“, sagte Air-France-Generaldirektor Pierre-Henri Gourgeon der Onlineausgabe der französischen Zeitung „Le Figaro“. Den Rückgang im Transportgeschäft nannte Gourgeon „brutal“, zudem würden die Passagiere ihre Ausgaben kürzen. Sollte es zum Personalabbau kommen, wäre dies ein Bruch mit der Tradition des Unternehmens. (Dow Jones Newswires)

          ArcelorMittal verhandelt über Anpassung von Kreditklauseln

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