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Medienschau : Ahold spürt in Europa Druck auf die Margen

  • Aktualisiert am

OMV: Kapitalerhöhung zu 27,50 Euro je Aktie, Kreise - Toshiba und Sony erwägen LCD-Kooperation, GDF Suez verkauft italienisches Gasnetz, Swiss muss sich wegen Franken-Stärke neu ausrichten, Norma Group und GSW Immobilien bald im SDax, Australiens Leitzins unverändert, Fitch - Griechischer Schuldentausch könnte als Ausfall gelten, Serbien kündigt ersten Euro-Bond an, Zeitung - Saudi-Arabien hebt Ölfördermenge erneut an

          Unternehmensnachrichten

          Ahold enttäuscht in Europa

          Der niederländische Einzelhändler Ahold hat auf seinem wichtigsten Absatzmarkt Vereinigten Staaten besser abgeschnitten als erwartet und ein deutliches Gewinnplus eingefahren. Das operative Ergebnis sei im ersten Quartal um 8,6 Prozent auf 444 Millionen Euro gestiegen, teilte der Metro-Konkurrent am Dienstag mit. Analysten hatten im Durchschnitt nur mir 418 Millionen gerechnet. Auch beim Umsatz übertraf Ahold mit 9,3 Milliarden Euro die Erwartungen. Das Marktumfeld in den Vereinigten Staaten schätzt Ahold allerdings nach wie vor als schwierig ein. Auf seinem Heimatmarkt habe der Konzern, zu dem der niederländische Marktführer Albert Heijn gehört, steigende Preise nicht voll auf die Konsumenten abwälzen können, weswegen die Umsätze und Margen unter den Vorhersagen lagen. Die Einzelhändler in den Vereinigten Staaten und Europa stehen vor dem Dilemma, steigende Kosten für Lebensmittel und Benzin an die Verbraucher weitergeben zu müssen. Gleichzeitig sind die Konsumenten durch viele Sparprogramme belastet. (Reuters)

          OMV: Kapitalerhöhung zu 27,50 Euro je Aktie

          Der österreichische Energiekonzern OMV hat seine Mitte Mai angekündigte Kapitalerhöhung zu schwächeren Konditionen als zunächst erhofft am Markt platziert. Wie die OMV AG am Montagabend mitteilte, wurde der maximale Bezugs- und Angebotspreis mit 27,50 Euro festgelegt. Ursprünglich hatte das Unternehmen einen Preis von bis zu 33 Euro angestrebt. Insgesamt wurden 27,2 Millionen neue Aktien begeben, die einen Anteil von gut 9 Prozent des bestehenden Grundkapitals entsprechen. Mit dem Nettoemissionserlös von 725 Millionen Euro sollen die Übernahme des türkischen Tankstellenbetreibers Petrol Ofisi und zwei weitere Akquisitionen in Tunesien finanziert werden. Die bestehenden Aktionäre haben ihre Bezugsrechte zu 65 Prozent ausgeübt, wobei die Großaktionäre, die staatliche ÖIAG und die International Petroleum Investment Company (IPIC), in vollem Umfang an der Kapitalerhöhung teilgenommen haben. Nach der Eintragung der Kapitalerhöhung wird sich das Grundkapital der OMV AG von 300 Millionen Euro auf 327,3 Millionen Euro erhöhen. Die neuen Aktien werden voraussichtlich am Mittwoch erstmalig an der Wiener Börse gehandelt und werden ab dem laufenden Geschäftsjahr voll dividendenberechtigt sein. (Dow Jones Newswires)

          Kreise - Toshiba und Sony erwägen LCD-Kooperation

          Die japanischen Elektronik-Riesen Toshiba und Sony verhandeln über den Zusammenschluss ihrer Sparten für kleine und mittlere LCD-Bildschirme. Beide Firmen führten zudem Gespräche mit dem staatlich unterstützten Investmentfonds Innovation Network Corp of Japan über eine Investition von umgerechnet knapp einer Milliarde Euro in die neue Geschäftseinheit, sagten Industrievertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Der Zeitung „Nikkei“ zufolge würde der Fonds dadurch 70 bis 80 Prozent an dem Geschäft halten. Das neue Unternehmen peile die Marktführerschaft noch vor dem derzeitigen Branchenprimus Sharp bei den Bildschirmen an, die etwa in Handys und Tablet-Computern eingebaut werden. (Reuters)

          GDF Suez verkauft italienisches Gasnetz an Finanzinvestoren

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