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Medienschau : Ägypten droht nach Mubarak-Rede Eskalation

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Anlaufverluste bremsen ThyssenKrupp, Microsoft und Nokia schließen Kooperation, Total profitiert vom hohen Ölpreis, Michelin erzielt einen Rekordgewinn, Goodyear übertrifft Markterwartungen, Kraft verdient trotz Umsatzanstieg weniger, Gewinn von DaVita gesunken, Ford will Schulden um 3 Milliarden Dollar reduzieren, Carl Zeiss Meditec ist optimistisch, IVG mit Kapitalerhöhung, Kinder Morgan: 2,8 Milliarden Dollar Börsenwert, L'Oréal erhöht die Dividende, Medien - Facebook schätzt seinen Wert auf 60 Milliarden Dollar, Medion steigert Ergebnis und Umsatz, Deutschland: Inflation auf höchstem Stand seit Oktober 2008 - Großhandelspreise auf Rekordniveau, Eric Schmidt: „klare Anzeichen“ einer Internet-Blase

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          Unternehmensnachrichten

          Anlaufverluste bremsen ThyssenKrupp

          Die neuen Stahlwerke in Brasilien und den Vereinigten Staaten bremsen den Stahl- und Industriegüterkonzern ThyssenKrupp auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Hohe Anlaufverluste der 2010 in Betrieb genommen Fabriken ließen den Überschuss im ersten Geschäftsquartal um fast die Hälfte auf 101 Millionen Euro einbrechen, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Freitag in Essen mitteilte. Trotzdem sieht sich der von der Wirtschaftskrise schwer belastete Konzern wieder in der Erfolgsspur, denn bis auf die neue Stahlsparte in Amerika schrieben alle anderen sieben Sparten operativ schwarze Zahlen. Zudem war das Vorjahresergebnis durch Geschäftsverkäufe positiv verzerrt. ThyssenKrupp stehe erheblich besser da als vor einem Jahr, erklärte der neue Vorstandschef Heinrich Hiesinger. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 20 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro. Das ist der beste Wert seit zwei Jahren. Der Umsatz legte ebenfalls um mehr als 20 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro zu. Die Gewinnmargen verbesserten sich in allen Geschäftsbereichen außer beim Sorgenkind Amerika und in der Aufzugssparte. Kräftig nach oben schnellte bei ThyssenKrupp aber die Verschuldung. Die Verbindlichkeiten beliefen sich Ende Dezember auf gut 5,8 Milliarden Euro, das sind 2 Milliarden mehr als noch Ende September. An seiner Prognose für das im September auslaufende Geschäftsjahr hielt der Vorstand fest. Der Umsatz soll von 42,6 Milliarden Euro im Vorjahr um 10 bis 15 Prozent wachsen. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) soll von 1,2 auf 2 Milliarden Euro steigen. Dabei geht der Konzern inzwischen aber von höheren Verlusten in den neuen Stahlwerken aus. Diese dürften das Ergebnis im höheren dreistelligen Millionenbereich belasten, zuletzt hatte das Unternehmen einen Fehlbetrag im mittleren dreistelligen Bereich angekündigt. Dies werde aber durch eine bessere Entwicklung in den übrigen Bereichen wettgemacht. Nach drei Monaten lag der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern noch mit 273 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert. In den neuen Stahlfabriken summierte sich der operative Verlust zwischen Oktober rund Dezember bereits auf 378 Millionen Euro und war damit höher als erwartet. Probleme hat der Konzern in Brasilien unter anderem mit seiner Kokerei. Zudem gibt es Streit mit Anwohnern über Staubbelästigungen. Das könnte weitere Ausgaben für den Umweltschutz nach sich ziehen. Der Bau der Werke in Brasilien und im amerikanische Bundesstaat Alabama hatte nach heftiger Kostensteigerung schließlich fast 10 Milliarden Euro verschlungen. (dpa-AFX)

          Nokia tauscht bei Smartphones eigenes Betriebssystem gegen Windows

          Der Handygigant Nokia wird seine Smartphones künftig nicht mehr mit eigenem Betriebssystem sondern mit Windows Phone von Microsoft auf den Markt bringen. Eine entsprechende Kooperation zwischen mit dem amerikanische Softwarekonzern wurde am Freitag in London mitgeteilt. Windows Phone werde zur vorrangigen Smartphone-Strategie, erklärte Nokia. Die Finnen reagieren mit der Kehrtwende auf bröckelnde Marktanteile im Segment mit den teuren und zunehmend populären Smartphones. Der neue Nokia-CEO Stephen Elop erklärte, der Konzern befinde sich in einer kritischen Situation, in der eine deutliche Richtungsänderung „nötig und unumgänglich“ sei.

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