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Medienschau : Adidas verzeichnet Umsatz- und deutlichen Ergebnisrückgang

  • Aktualisiert am

HeidelbergCement kann Erwartungen nicht erfüllen, Total erholt sich etwas im dritten Quartal, Société Générale verfehlt Erwartungen, Solarworld mit Gewinneinbruch, Aviva leidet unter Zurückhaltung der Verbraucher, Statoil verbucht Gewinnrückgang, Rhodia schreibt wieder schwarze Zahlen, Kraft setzt weniger um als erwartet, United Internet steigert Gewinn und Ziele, Elmos schafft Rückkehr in die Gewinnzone, GM sagt Opel-Verkauf ab, IEA senkt Prognose für langfristige Ölnachfrage „substanziell“ - Kreise

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          Unternehmen

          Adidas verzeichnet Umsatz- und deutlichen Ergebnisrückgang

          Adidas hat im dritten Quartal 2009 erneut Umsatz- und Ergebnisrückgänge verzeichnet. Der Umsatz fiel um 6,3 Prozent auf knapp 2,9 Milliarden Euro, wie der Sportartikelhersteller mit Sitz im fränkischen Herzogenaurach am Mittwoch mitteilte. Währungsbereinigt hätte das Minus bei 7 Prozent gelegen. Das Ergebnis wurde neben dem schwierigen Marktumfeld und Währungseffekten insbesondere beim Rubel auch von höheren Lagerräumungsverkäufen und gestiegenen Betriebskosten belastet. Das operative Ergebnis sank um 29 Prozent auf 336 (473) Millionen Euro. Unter dem Strich verblieb Adidas ein Gewinn von 213 (302) Millionen Euro. Die Zahlen lagen in etwa im Rahmen der Erwartungen. Analysten hatten mit einem Umsatz von 2,934 Milliarden Euro, einem operativen Ergebnis von 341 Millionen Euro sowie mit einem Ergebnis nach Steuern von 211 Millionen Euro gerechnet. (Dow Jones Newswires)

          HeidelbergCement kann Erwartungen nicht erfüllen

          Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat mit weiteren kräftigen Einbußen bei Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal die Erwartungen des Finanzmarkts weitgehend verfehlt. Die wirtschaftliche Erholung gehe nur zögerlich vonstatten, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Der Umsatz sei in den Monaten Juli bis September auf 3,02 von 3,88 Milliarden Euro im Vorjahr gesunken. Der Überschuss nach Anteilen Dritter habe 149 Millionen Euro betragen, nach 310 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Einzig das operative Ergebnis entwickelte sich mit 571 Millionen Euro (Vorjahr: 671 Millionen Euro) besser als von den Börsianern prognostiziert. Analysten hatten HeidelbergCement im abgelaufenen Quartal im Schnitt einen Umsatz von 3,17 Milliarden Euro, einen Überschuss nach Minderheiten von 170 Millionen Euro und einen operativen Gewinn in Höhe von 481 Millionen Euro zugetraut. (Reuters)

          Total erholt sich etwas im dritten Quartal

          Die wieder gestiegenen Ölpreise haben die Lage beim französischen Ölkonzern Total entspannt. Im dritten Quartal lag der Überschuss mit 1,9 Milliarden Euro zwar noch 37 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums, wie Total am Mittwoch in Paris mitteilte. Im zweiten Quartal war den Franzosen aber noch mehr als die Hälfte ihres Gewinns weggebrochen. Der Umsatz lag mit 33,6 Milliarden Euro nur noch um 31 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Das lag auch daran, dass Total die Förderung wieder leicht auf 2,2 Millionen Barrel pro Tag hochschraubte. Die Ölbranche leidet massiv unter der Wirtschaftskrise. Nach Höchstpreisen für Öl Mitte vergangenen Jahres von rund 147 Dollar je Barrel folgte in der Rezession ein jäher Absturz. Mittlerweile hat sich der Ölpreis wieder etwas gefangen bei knapp 79 Dollar. (dpa-AFX)

          Societe Generale verfehlt Erwartungen - Presse: BNP an SocGen interessiert

          Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat im dritten Quartal trotz eines deutlichen Gewinnsprungs die Erwartungen der Experten verfehlt. Der Überschuss sei von 183 Millionen Euro auf 426 Millionen Euro gestiegen, teilte die im EuroStoxx 50 am Mittwoch in Paris mit. Experten hatten mit einem Anstieg auf 481 Millionen Euro gerechnet. Mit Blick auf die Zukunft blieb die Bank zudem wie am Tag zuvor die Schweizer Großbank UBS vorsichtig. Das Umfeld bleibe unsicher, hieß es. Am Dienstag war der gesamte Bankensektor wegen der negativ aufgenommenen Zahlen unter Druck geraten. Die Erträge der SocGen seien im vergangenen Quartal um 17 Prozent auf 5,97 Milliarden Euro geklettert. Unterdessen kochte die französische Tageszeitung „La Tribune“ das Gerücht eines Interesses der französischen Großbank BNP Paribas an dem kleineren Konkurrenten wieder hoch. Die BNP sei nach wie vor an der SocGen interessiert. Die BNP wollte dies der Zeitung gegenüber nicht kommentieren. (dpa-AFX)

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