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Medienschau : Adidas-Rekordjagd geht voraussichtlich 2009 zu Ende

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Credit Agricole kürzt nach Gewinneinbruch DividendeHolcim mit deutlichem GewinnrückgangFrance Telecom steigert Umsatz, Gewinn und DividendeSymrise rechnet mit schwachem 1. Halbjahr 2009Deutlicher Gewinnrückgang bei ScorAdecco von Wirtschaftskrise gebremstNordex rechnet mit stagnierendem GesamtmarktIKB rechnet mit Verlust von 600 Millionen EuroPalm gibt Umsatzwarnung ausUnited Internet: Kundenwachstum enttäuschtKreise-Kapitalerhöhung von HSBC stößt auf InteresseNissan erwartet Produktionsrückgang um 27 ProzentUBS wechselt auch Präsidenten des Verwaltungsrats ausAmerikanischer Automarkt schwachAustraliens Wirtschaft schrumpftChinas Einkaufsmanagerindex an der WachstumsschwelleChinas Airlines: spätere Lieferung von MaschinenChina steigert Militärhaushalt um 14,9 ProzentAmerikaner sparen vor allem beim AusgehenFür 1,5 Millionen Beschäftigte Kurzarbeit angekündigt

          13 Min.

          Unternehmen

          Adidas-Rekordjagd geht voraussichtlich 2009 zu Ende

          Die Rekordjagd des Sportartikel-Herstellers Adidas geht offenbar zu Ende. 2008 erzielte der Konzern aus dem fränkischen Herzogenaurach zwar noch neue Bestwerte bei Umsatz und Gewinn, doch Adidas gibt sich wegen der weltweiten Rezession für 2009 vorsichtig. Der Überschuss kletterte im vergangenen Jahr um 16 Prozent auf 642 Millionen Euro, der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 10,8 Milliarden, wie Adidas am Mittwoch mitteilte. Das Unternehmen lag damit leicht über den Analystenerwartungen. Der Branchenzweite nach amerikanische Marktführer Nike will nun eine unveränderte Dividende von 50 Cent je Aktie ausschütten. Für 2009 rechnet Adidas mit einem geringeren Gewinn je Aktie. Der Umsatz dürfte währungsbereinigt um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentsatz sinken. Zudem soll der Schuldenberg von 2,2 Milliarden Euro, der zuletzt wegen Aktienrückkäufen anstieg, reduziert werden. Im Auftragseingang zeigt sich die Zurückhaltung der Konsumenten bereits: Bei der Kernmarke fielen die Orders zum Jahresende ohne Währungseffekte um sechs Prozent, bei der amerikanische Tochter Reebok um 17 Prozent. (Reuters)

          Credit Agricole kürzt nach Gewinneinbruch Dividende

          Die französische Großbank Credit Agricole ist im vierten Quartal wegen der Finanzkrise in die roten Zahlen gerutscht und hat im Gesamtjahr deutlich weniger verdient. Wegen des Gewinnrückgangs fährt die Bank die Ausschüttung an die Aktionäre deutlich zurück. Der Gewinn sei 2008 um knapp 59 Prozent auf 2,45 Milliarden Euro gesunken, teilte die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Mittwoch in Paris mit. Für das vergangene Jahr will die Bank eine Dividende von 45 Cent je Aktie zahlen und damit deutlich weniger als für 2007, als die Bank noch 1,20 Euro je Anteilsschein bezahlt hatte. Die Erträge seien im vergangenen Jahr um vier Prozent auf 28,5 Milliarden Euro gesunken. Hier konnte die Bank die Einbrüche im Investmentbanking und im Kapitalmarktgeschäft durch eine solide Entwicklung im Filialgeschäft kompensieren. (dpa-AFX)

          Holcim mit deutlichem Gewinnrückgang

          Der Zementriese Holcim hat beim Gewinn im vergangenen Jahr deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Der Reingewinn brach im Vorjahresvergleich um 53,9 Prozent auf 1,782 Milliarden Franken (1,2 Milliarden Euro) ein, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das entspricht ziemlich genau den Erwartungen der Finanzanalysten. Der Gewinnschwund wird durch den Umstand relativiert, dass im Vorjahr eine Sonderdividende von 1,3 Milliarden aus dem Verkauf von Beteiligungen in Südafrika angefallen war. Ohne diesen Effekt hätte sich ein Rückgang des Reingewinns um 48 Prozent ergeben. Der Umsatz ging um sieben Prozent auf 25,157 Milliarden Franken zurück. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende erhalten, die allerdings nicht in bar, sondern in handelbare Anrechte auf Aktien ausgerichtet wird. Im Ausblick wird darauf hingewiesen, dass 2009 für die Bau- und Baustoffwirtschaft wiederum ein schwieriges Jahr werden dürfte. Solange klare Eckwerte über die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft fehlten, werde auf eine konkrete Prognose über den Konzernerfolg für dieses Jahr verzichtet. Das Hauptaugenmerk liege bei einem rigorosen Kostenmanagement und bei der Erarbeitung eines möglichst hohen Cash-Flows. (AP)

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