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Medienschau : Adidas-Rekordjagd geht voraussichtlich 2009 zu Ende

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Umfrage: Amerikaner sparen vor allem beim Ausgehen

Die Amerikaner sparen angesichts der Wirtschaftskrise laut einer Umfrage vor allem bei den Ausgaben fürs Kino, für Restaurants oder andere Vergnügungen. 70 Prozent der amerikanische Bürger gaben bei einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Zogby-Meinungsforschungsinstituts (Utica, New York) an, in erster Linie beim Ausgehen zu sparen. 40 Prozent der Befragten haben demnach ihre Ausgaben für größere Anschaffungen wie Computer oder Autos reduziert, ebenfalls 40 Prozent sparten bei den Ausgaben für den täglichen Haushalt. 39 Prozent sagten, sie hätten ihren persönlichen Urlaubsetat reduziert. Die Sparwelle hat dem Institut nach auch die Besserverdienenden mit einem Einkommen von über 100 000 Dollar (80 000 Euro) erreicht. Bei den Geringverdienenden (unter 25 000 Dollar) berichteten 64 Prozent, dass sie ihre täglichen Haushalts-Ausgaben verringert hätten. Am stärksten schränkt sich der Umfrage zufolge die Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren ein. (Bei der repräsentativen Umfrage wurden den Angaben zufolge 1474 amerikanische Bürger befragt.) (dpa)

Für fast 1,5 Millionen Beschäftigte Kurzarbeit angekündigt

Als Folge des Wirtschaftsabschwungs sind inzwischen fast 1,5 Millionen Arbeitnehmer von Kurzarbeit bedroht. Die Zahl der vorsorglichen Anzeigen für die Zwangspause ist im Februar nochmals drastisch gestiegen. Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) kündigten im zurückliegenden Monat fast 17.000 Unternehmen für 700.000 Arbeitnehmer Kurzarbeit an, weil sie ihre Produktion aus konjunkturellen Gründen zurückfahren, wie Reuters am Dienstag erfuhr. Die BA will die Zahlen am Mittwoch bekanntgeben. Damit haben die Unternehmen seit Oktober, als die Wirtschaftskrise den Arbeitsmarkt erreichte, für fast 1,5 Millionen Arbeitnehmer Kurzarbeit angekündigt. Betroffen sind vor allem Beschäftigte in der Automobil-, Metall- und Kunststoffindustrie. Wie viele Beschäftigte tatsächlich in die Zwangspause geschickt werden, ist aber noch offen. Viele Betriebe kündigen nur vorsorglich Kurzarbeit an, weil dies eine Bedingung für die spätere Zahlung von Kurzarbeitergeld ist. Im Dezember bezogen 201.000 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld aus konjunkturellen Gründen, nachdem ursprünglich für über 480.000 Beschäftigte Kurzarbeit angekündigt worden war. Die Zahl der Anzeigen lag im Februar mehr als doppelt so hoch wie im Januar und betrug etwa das 45fache der Anzeigen vor einem Jahr. Sie ist ein Hinweis darauf, wie pessimistisch die Unternehmen die Entwicklung einschätzen. Insgesamt verzeichnete die BA im Februar knapp 724.000 neue Anzeigen für Kurzarbeit. Zu den Zwangspausen wegen Auftragsflauten kommt noch die Kurzarbeit aus Saisongründen etwa wegen schlechten Wetters am Bau hinzu. Mit reduzierter Arbeitszeit und geringeren Lohnzahlungen können Unternehmen in der Krise Entlassungen zunächst vermeiden. Die Bundesregierung hatte die Firmen ausdrücklich ermutigt, Kurzarbeit zu nutzen, um ihre Mitarbeiter zu halten. Ein Teil der Lohneinbußen wird aus der Arbeitslosenversicherung ausgeglichen. Kurzarbeiter bekommen 60 Prozent (Beschäftigte mit Kindern 67 Prozent) des ausgefallenen Nettolohns erstattet. (Reuters)

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