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Medienschau : Adidas-Rekordjagd geht voraussichtlich 2009 zu Ende

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Chinas Einkaufsmanagerindex an der Wachstumsschwelle

Der chinesische Einkaufsmanagerindex ist im Februar den dritten Monat in Folge gestiegen, was auf eine baldige Erholung der Konjunktur hindeuten könnte. Nach amtlichen Angaben vom Mittwoch stieg der Index auf 49,0 Punkte von 45,3 Punkten im Januar. Ab einem Wert von 50 Punkten wird Wachstum signalisiert. Im November war das Konjunkturbarometer auf ein Rekordtief von 38,8 Punkten gefallen. Chinas Wirtschaft befinde sich möglicherweise an der Schwelle zu einer nachhaltigen Erholung, sagte der Regierungs-Wirtschaftswissenschaftler Zhang Liqun. Die Politik der Wachstumsanreize zeige Wirkung. Die chinesische Regierung hat zur Überwindung der Krise ein Konjunkturprogramm von vier Milliarden Yuan (rund 500 Milliarden Euro) aufgelegt. Angesichts der trüben Wirtschaftsaussichten hatte Präsident Hu Jintao vergangene Woche weitere Impulse zur Ankurbelung der heimischen Nachfrage angekündigt. Am Samstag hatte Ministerpräsident Wen Jinbao erklärt, die Ausgaben zur Konjunkturstützung zeigten erste Wirkung und lenkten die Wirtschaft in die richtige Richtung. Allerdings könnte sich die weltweite Finanzkrise noch einmal verschlimmern, warnte er zugleich. Am Donnerstag beginnt in Peking die jährliche Sitzung des Volkskongresses, auf dem die Wirtschaftskrise auch ein beherrschendes Thema sein dürfte. Im Vorfeld wurden zahlreiche Offizielle, von Zentralbankern bis hin zum Finanzminister, nicht müde zu versichern, dass China trotz des weltweiten konjunkturellen Gegenwinds sein Wachstumsziel von acht Prozent in diesem Jahr erreichen könne. (Reuters)

Chinas Airlines wollen spätere Liefertermine für Maschinen

Die chinesischen Fluggesellschaften wollen nach amtlichen Angaben die Abnahme neuer Flugzeuge verschieben. Die Unternehmen würden unterzeichnete Verträge achten, sagte der Generaldirektor der Zivilluftfahrtbehörde, Li Jiaxiang, am Mittwoch vor Journalisten in Peking. Allerdings sollte über die Auslieferungen neu verhandelt werden. Derzeit überprüften alle Airlines ihren Bedarf an neuen Flugzeugen entsprechend den geänderten Marktbedingungen. Das könnte auch dazu führen, dass die Zusammensetzung von Bestellungen hin zu mehr kleineren Maschinen geändert werden könnte, sagte Li. (Reuters)

China steigert Militärhaushalt um 14,9 Prozent

China wird seinen Verteidigungshaushalt in diesem Jahr um 14,9 Prozent steigern. Damit wachsen die offiziellen Militärausgaben etwa doppelt so schnell wie die chinesische Wirtschaft. Einen Tag vor Beginn der diesjährigen Plenarsitzung des Volkskongresses in Peking sagte Tagungssprecher Li Zhaoxing, der Zuwachs des Verteidigungsetats solle dem Lebensstandard der Truppen und der Modernisierung der militärischen Ausrüstung zugute kommen. Die Fähigkeiten der Volksbefreiungsarmee, im Informationszeitalter das Land zu verteidigen, müssten ebenso verbessert werden wie ihr Einsatz im Katastrophenschutz und in der Terrorismusbekämpfung. Im vergangenen Jahr hatte China seinen Militärhaushalt sogar noch um 17,5 Prozent gesteigert. Die amerikanische Regierung geht allerdings davon aus, dass die tatsächlichen Ausgaben für Chinas Volksbefreiungsarmee zwei- bis dreimal höher sind und aus anderen Haushalten kommen. Im Januar hatte die chinesische Regierung ihre hohen Militärausgaben auch mit der Überlegenheit anderer Staaten gerechtfertigt. Mit Hinweis auf die verstärkte Präsenz der Vereinigten Staaten in der Asien-Pazifik- Region wurde eine „Eindämmungspolitik von außen“ gegenüber China kritisiert. Auch wurden separatistische Kräfte im Land als Bedrohung beschrieben. (dpa)

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