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Medienschau : Adidas-Rekordjagd geht voraussichtlich 2009 zu Ende

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Die Schweizer Großbank UBS wechselt nach dem Konzernchef auch den Präsidenten des Verwaltungsrats aus. UBS-Präsident Peter Kurer werde vom früheren Bundesrat Kaspar Villiger abgelöst, teilte die UBS am Mittwoch mit. Der Wechsel soll am 15. April auf der Generalversammlung der UBS vollzogen werden. Kurer sagte erklärte laut Mitteilung, für ihn sei es an der Zeit, die seit einem Jahr eingeleitete Transformation abzuschließen und sein Amt zur Verfügung zu stellen. Villiger, der von 1989 bis 2003 Mitglied des Bundesrats gewesen war, sprach von außergewöhnlichen Zeiten für die UBS und die Schweiz. Der 68-Jährige kündigte an, alle übrigen Verwaltungsratsmandate abzugeben. Er sitzt unter anderem bei Swiss Re und Nestle im Verwaltungsrat. Erst vor knapp einer Woche war Konzernchef Marcel Rohrer durch den früheren Credit-Suisse-CEO Oswald Grübel abgelöst worden. Dass sich die UBS auch von Kurer trennt, kommt nicht überraschend. Er war in der Ära Ospel zum Chefjuristen der Bank aufgestiegen und ist auch in der Steueraffäre in den Vereinigten Staaten stark exponiert, obwohl ihm die Finanzmarktaufsicht kein Mitwissen über die Verfehlungen anlastete. Villiger war in den vergangenen Tagen als möglicher Kurer-Nachfolger gehandelt worden, ebenso wie Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Dieser hatte aber schon mehrmals abgewunken. (AP)



Wirtschaft

Amerikanischer Automarkt bricht immer stärker weg

Der amerikanische Automarkt bricht immer stärker weg. Dies bekamen im Februar auch die deutschen Hersteller zu spüren, deren Absätze prozentual zweistellig in den Keller rutschten. Noch stärker waren die Rückgänge der amerikanischen Branchengrößen General Motors und Ford. Die beiden kündigten am Dienstag deutliche Produktionskürzungen an. Volkswagen verkaufte im vergangenen Monat, der einen Verkaufstag weniger hatte als der Februar 2008, 13.660 Fahrzeuge, das waren 17,5 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Daimler gab für Mercedes-Benz Cars ein Minus von 20,6 Prozent bekannt, BMW einen Einbruch um knapp 35 Prozent auf 15.805 Autos. Die VW-Tochter Audi lieferte in den Vereinigten Staaten 4653 Autos aus, 24,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Porsche teilte einen Rückgang in Nordamerika um zwölf Prozent auf 1622 Fahrzeuge mit. Der schwer angeschlagene GM-Konzern setzte auf dem heimischen Markt 50 Prozent weniger Pkw ab als im Februar des Vorjahres. Er kündigte eine Produktionsdrosselung um rund 34 Prozent im zweiten Quartal an. Bei Ford fielen die Verkäufe um 48,4 Prozent auf 99.400 Fahrzeuge. Der zweitgrößte amerikanische Autobauer will im zweiten Quartal 38 Prozent weniger produzieren als vor Jahresfrist. Chrysler setzte im Berichtsmonat 44 Prozent weniger Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten ab. Weltmarktführer Toyota Motor verkaufte im Februar mit 109.583 Fahrzeugen fast 40 Prozent weniger. (Reuters)

Australiens Wirtschaft schrumpft im vierten Quartal 2008

Die australische Wirtschaft ist in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres überraschend geschrumpft. Wie die nationale Statistikbehörde am Mittwoch berichtete, fiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,5 Prozent zum Vorquartal. Das ist der erste Rückgang der Wirtschaftsleistung seit dem vierten Quartal im Jahr 2000. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten hingegen einen BIP-Anstieg um 0,1 Prozent erwartet. Im dritten Quartal war die australische Wirtschaft noch um 0,1 Prozent expandiert. (Dow Jones Newswires)

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