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Medienschau : Adidas-Rekordjagd geht voraussichtlich 2009 zu Ende

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United Internet: Kundenwachstum enttäuscht

Die Aktien von United Internet werden am Mittwoch nach Aussagen zum Kundenwachstum schwächer erwartet. Der Internetdienstleister hat im vierten Quartal 2008 nur 40.000 neue DSL-Kunden hinzugewonnen, wie Robert Hoffmann, Vorstandssprecher der 1&1 Internet AG, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (siehe: United Internet gewinnt nur 40 000 neue DSL-Kunden) sagte. Zuvor waren 60.000 Neukunden für das vierte Quartal in Aussicht gestellt worden. Händler werteten die Aussagen negativ und rechnen mit erneutem Druck auf die Aktie. (dpa-AFX)

Kreise-Kapitalerhöhung von HSBC stößt auf großes Interesse

Die Kapitalerhöhung von Europas größter Bank HSBC hat Kreisen zufolge das Interesse mehrerer Investoren gefunden, die mindestens fünf Milliarden Pfund (rund 5,6 Milliarden Euro) investieren wollen. Das wären 40 Prozent der mit 12,5 Milliarden Pfund größten Kapitalerhöhung der britischen Wirtschaftsgeschichte. Die Ausgabe neuer Aktien werde von Hongkongs reichstem Mann Li Ka-shing und weiteren Investoren aus der ehemaligen britischen Kolonie in China unterstützt, die jeweils rund 300 Millionen Dollar investieren wollten, sagten am Dienstag mit dem Vorgang vertraute Personen. Auch institutionelle Investoren, Hedgefonds, bestehende Anteilseigner und Banken wollten die HSBC-Anteile den Angaben zufolge ihrem Portfolio hinzufügen. HSBC will gut fünf Milliarden Aktien für je 254 Pence verkaufen. Dabei räumt das Geldhaus den Anlegern einen unerwartet hohen Rabatt auf den Aktienkurs vom Montag ein, der zu Wochenbeginn in London um rund zwölf Prozent nachgab. Mehrere Großaktionäre hatten bereits zu dem Zeitpunkt angekündigt, die Kapitalerhöhung mitzutragen, um Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen. Den bisherigen Rekord für eine britische Kapitalerhöhung hält die RBS, die sich im vergangenen April auf diesem Weg zwölf Milliarden Pfund besorgte. (Reuters)

Zeitung - Nissan erwartet Produktionsrückgang um 27 Prozent

Der drittgrößte japanische Autobauer Nissan erwartet einem Zeitungsbericht zufolge für das im April beginnende Geschäftshalbjahr einen Produktionsrückgang um 27 Prozent. Bei einer Konferenz mit Zulieferern habe Nissan eine Zielmarke von 1,29 Millionen Fahrzeugen für die Zeit von April bis September genannt, berichtete die Wirtschaftszeitung „Nikkei“ am Mittwoch. Wegen des ungewissen Konjunkturausblicks habe das Unternehmen aber keine Zahl für das zweite Geschäftshalbjahr genannt. Ein Unternehmenssprecher bestätigte, dass Zulieferer über die Produktionspläne unterrichtet worden seien, wollte aber keine Zahlen nennen. Angesichts der weltweiten Rezession drosseln alle Autohersteller ihre Produktion. Auf dem auch für Nissan sehr wichtigen amerikanische Automarkt war der Absatz im Februar um über 41 Prozent eingebrochen. „Nikkei“ zufolge dürfte Toyota im kommenden Geschäftsjahr seine Produktion um zwölf Prozent zurückfahren, Honda erwarte einen Rückgang zwischen drei und neun Prozent. Nissan werde im laufenden Geschäftsjahr wohl 17 Prozent weniger Autos produzieren und mit 2,93 Millionen Fahrzeugen erstmals seit sechs Jahren unter die Drei-Millionen-Marke fallen, hieß es in dem Bericht weiter. Die Aktien von Nissan gaben um 1,7 Prozent auf 298 Yen nach. (Reuters)

UBS wechselt auch Präsidenten des Verwaltungsrats aus

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