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Medienschau : Adidas kann 2010 Gewinn verdoppeln

  • Aktualisiert am

Der Autoabsatz in Amerika wächst weiter, Yahoo erwägt den Rückzug aus Japan, die Bankenabgabe wird teurer. K+S liebäugelt mit dem Kauf des BASF-Düngemittelgeschäfts, der neue EU-Bankenaufseher will die Stresstests verschärfen.

          8 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Adidas kann 2010 Gewinn verdoppeln

          Der Sportartikelhersteller Adidas hat im WM-Jahr 2010 einen Umsatzrekord eingefahren und sein Ergebnis mehr als verdoppelt. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, kletterte der Umsatz um 15,5 Prozent auf knapp 12 Milliarden Euro. Damit übertraf der Konzern die Marktprognosen leicht. Neben der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, die den Verkauf von Fußball-Produkten angekurbelt hatte, zahlt sich zunehmend die Wiederbelebung des früheren Sorgenkindes Reebok für das Unternehmen aus Herzogenaurach aus. Das Betriebsergebnis legte um 76 Prozent auf 894 Millionen Euro zu. Analysten hatten hier etwas mehr erwartet. Nach dem krisenbedingten Rückgang des Nettogewinns in 2009 auf 245 Millionen Euro verdiente Adidas im Vorjahr unter dem Strich 567 Millionen Euro und erfüllte damit die Markterwartungen. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,80 Euro je Aktie bekommen und damit mehr als doppelt soviel wie im Vorjahr.

          Für das laufende Jahr zeigte sich die weltweite Nummer zwei unter den Sportkonzernen nach Nike trotz der Belastungen durch steigende Rohstoffkosten optimistisch. Der Umsatz soll im mittleren bis hohen einstelligen Bereich steigen, was etwas mehr wäre als bislang prognostiziert. Das Nettoergebnis wird zwischen 625 und 650 Millionen Euro erwartet. (dpa-AFX)

          Amerikanischer Autoabsatz wächst trotz höherer Spritpreise weiter

          Die Amerikaner kaufen trotz höherer Spritkosten wieder mehr Autos. Der Autoabsatz in den Vereinigten Staaten stieg im Februar um mehr als 20 Prozent und übertraf damit die optimistischsten Prognosen. Vor allem der größte amerikanische Autobauer General Motors (GM) und Weltmarktführer Toyota vermeldeten am Dienstag ein kräftiges Wachstum. Aber auch die deutschen Hersteller Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW konnten mehr Autos verkaufen.

          Volkswagen steigerte den Absatz um 18,5 Prozent auf 21.461 Fahrzeuge, BMW einschließlich der Marke Mini um knapp elf Prozent auf 19.919 Autos. Mercedes-Benz USA verkaufte mit 16.176 Fahrzeugen gut fünf Prozent mehr als vor einem Jahr.

          Die Konkurrenz legte allerdings zum Teil noch stärker zu. GM steigerte die Verkäufe im Februar um 46 Prozent, Toyota um 42. Auch der zweitgrößte amerikanischen Autobauer Ford mit einem Plus von 14 Prozent und der kleinere Rivale Chrysler mit einem Plus von 13 Prozent verzeichneten deutliche Zuwächse. Der japanische Autobauer Honda verkaufte 22 Prozent mehr Autos. Die hohen Zuwachsraten sind allerdings auch auf die relativen geringen Vorjahreswerte zurückzuführen, als die amerikanische Wirtschaft noch in der Krise steckte. Einige Hersteller wie die kürzlich an die Börse zurückgekehrte Opel-Mutter GM kurbelten ihre Verkäufe zudem durch Rabattaktionen an. Branchenvertreter führten den anziehenden Absatz aber auch auf einen wachsenden Optimismus unter den Verbrauchern und bessere Kreditbedingungen zurück. Analysten mahnten aber zur Vorsicht. Weil der Spritpreis in den Vereinigten Staaten wegen der Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten zuletzt so stark anzog wie seit dem Hurrikan Katrina im Jahr 2005 nicht mehr, sei die weitere Entwicklung unsicher. (Reuters)

          Yahoo erwägt Rückzug aus Japan

          Yahoo erwägt Kreisen zufolge den Rückzug aus Japan. Der amerikanische Internetkonzern verhandle mit dem japanischen Telekommunikations- und Investmentunternehmen Softbank über einen Ausstieg aus dem Gemeinschaftsunternehmen Yahoo Japan, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch aus Verhandlungskreisen erfuhr. Die Gespräche über einen Verkauf des Yahoo-Anteils an den Partner Softbank befänden sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. (Reuters)

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