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Medienschau : Adidas investiert 420 Millionen Euro in Aktienrückkäufe

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmensmeldungen

          Adidas investiert 420 Millionen Euro in Aktienrückkäufe

          Der Sportartikel-Hersteller Adidas will offenbar kurzfristig keine weiteren Zukäufe tätigen und stattdessen lieber eigene Aktien zurückkaufen. Das Unternehmen aus dem fränkischen Herzogenaurach kündigte am Dienstagabend an, schon ab Mittwoch bis zu 10,2 Millionen eigene Anteilsscheine erwerben zu wollen. Das entspricht maximal fünf Prozent des Grundkapitals und würde den Dax-Konzern rund 420 Millionen Euro kosten. Die Aktien sollen nur an der Börse gekauft und danach eingezogen oder als Bonus für Mitarbeiter verwendet werden. Aktienrückkäufe sind bei Investoren beliebt, weil sich die Dividende dann künftig auf weniger Eigentümer verteilt. Adidas will keine neuen Schulden machen, um das Rückkaufprogramm zu finanzieren. Der Branchenzweite hatte zuletzt stets betont, zunächst die gut drei Milliarden Euro schwere Übernahme der amerikanischen Marke Reebok verdauen zu wollen. Sollte die Verschuldung aber schneller als erwartet sinken, hatte Vorstandschef Herbert Hainer Aktienrückkäufe oder weitere Akquisitionen in Aussicht gestellt. (Reuters)

          SAP rechnet 2008 mit schwächerem Wachstum

          Der weltgrößte Unternehmenssoftware-Hersteller SAP rechnet im laufenden Jahr mit einer Abschwächung der Nachfrage und will deutlich mehr in seine Mittelstands-Software investieren. Die Softwarelizenz- und Wartungserlöse sollten 2008 voraussichtlich um 12 bis 14 Prozent steigen, teilte SAP am Mittwoch in Walldorf bei Heidelberg mit. Wechselkurseffekte seien in dieser Prognose nicht berücksichtigt. 2007 hatte SAP auf dieser Basis noch einen Zuwachs um 17 Prozent verzeichnet und damit seine ursprünglichen Erwartungen deutlich übertroffen. Um neue Kunden aus dem Mittelstand zu gewinnen, stockt SAP seine Investitionen in die Software“BusinessbyDesign“ auf 175 Millionen bis 225 Millionen Euro auf. 2007 hatte der Konzern 125 Millionen Euro dafür ausgegeben. Die neue Software wird über das Internet angeboten und soll kleine und mittlere Unternehmen mit 100 bis 500 Beschäftigten ansprechen. Die Ausgaben dämpfen das Wachstum der operativen Gewinnmarge, die ohne Berücksichtigung von Währungseinflüssen in diesem Jahr nur leicht auf 27,5 bis 28 Prozent steigen soll. 2007 waren es 27,3 Prozent. Den Rückkauf eigener Aktien fährt SAP 2008 voraussichtlich zurück: Dafür sind 500 Millionen Euro vorgesehen, die Hälfte des 2007 ausgegebenen Betrages. SAP-Chef Henning Kagermann äußerte sich trotz der weltweiten Rezessionsängste zuversichtlich über die Geschäftsaussichten des 1972 gegründeten Unternehmens. Die bestehenden Software-Produkte seien das Fundament für weiteres Wachstum bei SAP, sagte er.“Zusätzlich macht uns die Übernahme von Business Objects zum klaren Marktführer bei Software für die Optimierung von Geschäftsprozessen.“ SAP hat sich in einer freundlichen Übernahmeofferte 87 Prozent der Anteile des französisch-amerikanischen Unternehmens gesichert. (Reuters)

          Münchener Rück erhöht die Dividende

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          Medaillen bitte, wir sind Briten: Adam Peaty stürzt sich in die Fluten

          Schwimmen bei Olympia : Rule Britannia

          Adam Peaty macht die Schotten hoch: Tom Dean gewinnt als erster Brite seit Henry Taylor 1908 Freistil-Gold. Und Duncan Scott legt noch Silber dazu. Team GB surft auf einer Erfolgswelle.

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