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Medienschau : Adidas hebt nach starkem Jahresauftakt Umsatzprognose an

  • Aktualisiert am

Heidelbergcement verdient operativ deutlich mehr, die Lufthansa macht mehr Verlust als erwartet. Carl Zeisss Meditec macht mehr Gewinn, die Societe Generale erleidet einen Gewinneinbruch und Amerika will die Schuldengrenze um 2 Billionen Dollar anheben.

          12 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Adidas hebt nach starkem Jahresauftakt Umsatzprognose an

          Europas größter Sportartikelhersteller Adidas hat nach einem starken Jahresauftakt seine Umsatzprognose angehoben. Konzernweit dürften die Erlöse nun währungsbereinigt im hohen einstelligen Bereich steigen, gab sich der Konzern am Donnerstag optimistisch. Das Fundament für die besseren Umsatzaussichten bilde das erste Quartal. Die Nachfrage aus den Schwellenländern wie Russland und China, die Einführung neuer Produkte und die weitere Erholung bei der Tochter Reebok ließen die Erlöse in den ersten drei Monaten um 22,4 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro steigen. Das Betriebsergebnis legte um 20,7 Prozent auf 313 Millionen Euro zu. Unter dem Strich stand ein Überschuss nach Anteilen Dritter in Höhe von 209 Millionen Euro nach 168 Millionen im Jahr zuvor. Adidas konnte damit alle Erwartungen der Analysten übertreffen. (dpa-AFX)

          Umbau der Kosmetiksparte schmälert Betriebsgewinn von Beiersdorf

          Der Umbau der Kosmetiksparte hat zu Jahresanfang Spuren bei Beiersdorf hinterlassen. Der Betriebsgewinn (Ebit) sank von Januar bis März um 13 Prozent auf 162 Millionen Euro, wie wie der Kosmetikkonzern am Donnerstag bekanntgab. Neben der Sortimentsstraffung schlugen dabei Kosten für das laufende Restrukturierungsprogramm zu Buche. Der Umsatz des Hamburger Konkurrenten von L'Oreal, Procter & Gamble und Henkel kletterte leicht auf 1,4 Milliarden Euro.

          Analysten hatten mit einem sehr viel schärferen Rückgang beim Betriebsgewinn gerechnet. Im Mittel ihrer Schätzungen waren die von Reuters befragten Experten für das Auftaktquartal von einem Rückgang des Ergebnisses vor Steuern und Zinsen um ein Viertel auf 139 Millionen Euro ausgegangen.

          Für das Gesamtjahr rechnet Beiersdorf mit einer etwas niedrigeren Rendite als 2010 und einem Umsatz auf dem Vorjahresniveau von knapp 6,2 Milliarden Euro. Die Früchte des Umbaus will der von dem Tchibo-Konzern Maxingvest kontrollierte Traditionskonzern im nächsten Jahr ernten. (Reuters)

          Heidelbergcement verdient operativ deutlich mehr

          Der Baustoffkonzern Heidelbergcement hat dank einer wirtschaftlichen Belebung und eines milden Winters auch im Auftaktquartal 2011 seinen Erholungskurs fortgesetzt. Der operative Gewinn vor Abschreibungen (Ebitda) sei um 48 Prozent auf 253 Millionen Euro gestiegen, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Heidelberg mit. Analysten waren im Schnitt von 236 Millionen Euro nach 171 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum ausgegangen.

          Unter dem Strich stand ein Verlust nach Minderheiten in Höhe von 161 Millionen Euro nach einem Minus von 199 Millionen Euro im ersten Quartal 2010. Der Umsatz kletterte von 2,180 Milliarden Euro im Vorjahr auf 2,602 Milliarden Euro. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte der Baustoffkonzern. Demnach peilt Heidelbergcement abermals Zuwächse bei Umsatz und operativem Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) an. Das Unternehmen will an seinen Sparkurs festhalten und rechnet mit einem weiteren Anstieg bei Rohstoff- und Energiekosten. (dpa-AFX)

          Lufthansa fliegt wegen Finanzgeschäften tief in die Verlustzone

          Die Lufthansa ist im ersten Quartal wegen schlechter Finanzgeschäfte überraschend tief in die Verlustzone geflogen. Im eigentlichen Geschäft ging es hingegen trotz der Krisen in Japan und Nordafrika aufwärts, wie Europas größte Fluggesellschaft am Mittwoch nach Börsenschluss in Frankfurt mitteilte. So wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut ein Zehntel auf 6,4 Milliarden Euro. Der saisontypische operative Verlust verringerte sich zugleich stärker als von Analysten erwartet um fast ein Drittel auf 227 Millionen Euro.

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