https://www.faz.net/-gv6-15bhn

Medienschau : A400M-Länder lehnen weitere EADS-Forderungen ab

  • Aktualisiert am

Tui dementiert die Absicht, Tui Travel komplett übernehmen zu wollen, die Telekom will eine stabile Dividende zahlen, die DAB eine hohe. Bilfinger Berger weitet die Untersuchungen aus und die EU plant neue Schutzvorschriften für Aktionäre.

          7 Min.

          Unternehmen

          Tui - Planen kein Gebot zur Komplettübernahme von Tui Travel

          Der Touristikkonzern Tui hat einen Zeitungsbericht dementiert, wonach er ein Gebot zur Komplettübernahme seiner Reisetochter Tui Travel plant. „Es gibt weder Pläne noch Entscheidungen zur künftigen Entwicklung unseres Kern-Tourismusgeschäfts“, sagte ein Sprecher des in Hannover ansässigen Konzerns am Sonntag. Unter Berufung auf nicht genannte Kreise hatte die britische Zeitung „Sunday Telegraph“ berichtet, es gebe bereits seit Wochen Gespräche darüber, Europas größten Reisekonzern von der Börse zu nehmen. Daran beteiligt seien unter anderem die Deutsche Bank und JPMorgan. Der Tui-Sprecher erklärte, ihm sei von solchen Gesprächen nichts bekannt. (Reuters)

          A400M-Länder lehnen weitere EADS-Forderungenen ab

          Im Streit um die Milliarden-Mehrkosten beim Militärtransporter Airbus A400M zeichnet sich weiter kein Durchbruch ab. Die sieben Käuferländer haben weitergehende Forderungen der Airbus -Muttergesellschaft EADS abgelehnt. Wie ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin weiter mitteilte, hätten die Käuferländer am Freitag ein abschließendes Angebot gemacht. „Neuverhandlungen bezüglich finanzieller Aspekte oder zusätzliche technische Änderungsvorschläge werden abgelehnt“, hieß es. Die Käuferstaaten hielten - vorbehaltlich einer parlamentarischen Billigung - an ihrer gemeinsamen Position vom vergangenen Montag fest. Dieses Angebot habe eine Preiserhöhung von insgesamt zwei Milliarden Euro und Exportkreditgarantien von 1,5 Milliarden Euro vorgesehen. (dpa-AFX)

          Telekom will stabile Dividende zahlen

          Telekom-Chef René Obermann will den Aktionären in den kommenden Jahren eine stabile Dividende zahlen. Diesen für deutsche Verhältnisse eher unüblichen Ausblick wird er am 25. Februar bei der Bilanzvorlage geben, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Ein Telekom-Sprecher wollte den Bericht am Samstag nicht kommentieren. Obermann erfüllt mit dem Schritt Forderungen von Aktionären nach einer klaren Ansage, mit wie viel Ausschüttung sie künftig zu rechnen hätten. (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

          DAB plant nach Fortschritten 2009 hohe Dividende

          Die Direktbank DAB will nach einer deutlichen Ergebnisverbesserung im vergangenen Jahr ihren Gewinn vollständig an die Aktionäre ausschütten. Die Dividende belaufe sich damit auf 30 Cent (Vorjahr: elf Cent) je Aktie, teilte die DAB am Montag mit. Davon profitiert primär der Haupteigentümer, die zur italienischen Unicredit gehörende Münchner HypoVereinsbank.

          Der Vorsteuergewinn der DAB verdreifachte sich 2009 nahezu auf 33,58 Millionen Euro. Haupttreiber dafür waren deutliche Zuwächse beim Zinsüberschuss und dem Ergebnis aus Finanzanlagen. Die Kosten fielen zudem um mehr als sieben Prozent, der Verkauf der Fondsservicebank brachte einen positiven Effekt von vier Millionen Euro.

          Angesichts der unsicheren Börsenentwicklung wirkte sich dagegen die Zurückhaltung der Anleger negativ aus. Der wichtige Provisionsüberschuss fiel um fast ein Viertel auf 83 Millionen Euro. Für ihre rund eine Million Kunden führte die DAB nur noch 6,65 Millionen Wertpapiertransaktionen aus - ein Minus von gut 26 Prozent. (Reuters)

          Cewe Color zeigt sich zuversichtlich für 2010

          Der Foto-Dienstleister Cewe Color hat im Jahr 2009 der Wirtschaftskrise getrotzt und seine Ziele übertroffen. Vor diesem Hintergrund erwartet das im SDax notierte Unternehmen für das laufende Jahr eine Ergebnisverdoppelung. Das Geschäftsmodell sei krisenfest, und das Unternehmen sei auf einem stabilen Wachstumskurs, schreibt Vorstandsvorsitzender Rolf Hollander in einer Mitteilung vom Montag.

          Weitere Themen

          Das verrückte zweite Börsenquartal

          Scherbaums Börse : Das verrückte zweite Börsenquartal

          Erst kam der Corona-Crash, dann ging es temporeich auf den Gipfel zurück, wobei Anleger mit Aktien wie Tesla ein Vermögen machen konnten. Dadurch wächst die Gefahr zu hoher Erwartungen.

          Topmeldungen

          Lübcke-Prozess : „Der hat immer so aufgestachelt“

          Im Lübcke-Prozess belastet Stefan E. den wegen Beihilfe angeklagten Markus H. schwer – und befeuert Gerüchte, wonach H. für den Verfassungsschutz gearbeitet haben könnte.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.