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Medienschau : 85 Milliarden Euro für Irland

  • Aktualisiert am

Raiffeisen International bleibt hinter den Erwartungen zurück, Stagnation bei Strabag, Deutsche Wohnen mit Gewinn, Gilde bietet 2,50 Euro je Teleplan-Aktie, Basilea soll 130 Millionen Dollar Schadenersatz erhalten - Schiedsspruch, BaFin erwägt, Hochtief-Übernahme durch ACS zu untersagen - Spiegel, Wacker Chemie - Staudigl rechnet mit hohen Gewinnmargen, Endesa will sich aus Irland zurückziehen - Zeitung, Einzelhandelsumsätze in Japan sinken

          5 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Raiffeisen International bleibt hinter den Erwartungen zurück

          Die mit der Mutter Raiffeisen Zentralbank fusionierte Raiffeisen International Bank (RI) hat im dritten Quartal dank geringerer Vorsorgen für faule Kredite mehr verdient. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten verdoppelte sich auf 148 (Vorjahreszeitraum: 78) Millionen Euro, wie die Gesellschaft am Montag mitteilte. Der Gewinn lag deutlich unter den Erwartungen von Analysten, die im Schnitt einen Überschuss von 234 Millionen Euro prognostiziert hatten. Bei einem stabilen Zinsergebnis konnte die ausschließlich in Osteuropa tätige Bank die Kreditvorsorgen auf 277 Millionen Euro reduzieren, nach 397 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Raiffeisen gab keinen konkreten Ausblick auf 2010. Die Bank ist aus der Fusion der alten Raiffeisen International Bank-Holding und Teilen der Mutter Raiffeisen Zentralbank entstanden. Der offizielle Zusammenschluss erfolgte Anfang Oktober. (Reuters)

          Stagnation bei Strabag

          Geringfügiger Leistungsrückgang von 3 Prozent auf Euro 9,1 Milliarden in den ersten neun Monaten 2010; Ebitda mit Euro 476 Millionen um 8 Prozent, Ebit bei Euro 193 Millionen um 10 Prozent höher - niedrige Vergleichsbasis des Vorjahres und positiver Konsolidierungssondereffekt; Ergebnis je Aktie um 5 Prozent von Euro 0,90 auf Euro 0,95 verbessert; Bilanzsumme überschreitet erstmals Euro 10 Milliarden-Mark; Auftragsbestand steigt 2 Prozent auf Euro 14,9 Milliarden gegenüber dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitpunktes; Ausblick 2010: Leistung bei Euro 12,9 Milliarden, bereinigtes Ebit bei Euro 280 Millionen erwartet - weitgehend stabil gegenüber dem Vorjahr (Ad-hoc)

          Deutsche Wohnen mit Gewinn

          Aufbauend auf die starke Performance der vergangenen Monate hat die Deutsche Wohnen im dritten Quartal wichtige Weichenstellungen für ihre erfolgreiche Entwicklung vorgenommen. Das Ergebnis nach Steuern wurde im Vorjahresvergleich von Euro minus 2,5 Millionen auf 10,1 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern konnte mit 24,5 Millionen Euro mehr als verdreifacht werden. Der Funds from Operations (FFO) verbesserte sich demzufolge auf 0,46 Euro je Aktie und übertrifft bereits zum Stichtag 30. September 2010 das Gesamtjahresergebnis 2009. Die Finanzverbindlichkeiten konnten aufgrund von Tilgungen in Höhe von 113,6 Millionen Euro (netto) in den ersten neun Monten 2010 deutlich verringert werden. Das Loan-to-Value Ratio beträgt zum Stichtag 58,8 Prozent. Im September 2010 hat die Deutsche Wohnen mit der BayernLB die vorzeitige Neustrukturierung von 255 Millionen Euro des in 2012 fälligen Großkredites in Höhe von 358 Millionen Euro beschlossen. Bis heute konnte das Unternehmen auch den letzten Teil des Großkredites prolongieren und ist somit bis ins Jahr 2014 fast vollständig finanziert. (Ad-hoc)

          Gilde bietet 2,50 Euro je Teleplan-Aktie

          Teleplan-Aktien werden am Montag von Börsianern mit deutlichen Kursgewinnen erwartet. Der Gilde Buy-Out Fund IV hat für die im SDax gelisteten Papiere des High-Tech-Reparatur- und Servicespezialisten ein freiwilliges Übernahmeangebot in Höhe von 2,50 Euro je Aktie abgegeben. Teleplan begrüßt diese Offerte und rät seinen Aktionären zur Annahme. Händler erwarten, dass sich der Kurs am Angebot orientieren wird. Er bedeutet einen Aufschlag von rund 28 Prozent gegenüber dem Xetra-Schluss bei 1,958 Euro am Freitag. (dpa-AFX)

          Basilea soll 130 Millionen Dollar Schadenersatz erhalten - Schiedsspruch

          Das Biotechnologieunternehmen Basilea Pharmaceutica AG soll vom amerikanischen Gesundheitskonzern Johnson & Johnson Schadenersatz in Höhe von 130 Millionen Dollar erhalten. Wie das Unternehmen am Montag in Basel mitteilte, entschied ein niederländisches Schiedsgericht, dass Johnson & Johnson eine Lizenzvereinbarung mit Basilea verletzt hat. Bei dem Rechtsstreit geht es um das Breitspektrum- Antibiotikum Ceftobiprol. Laut Mitteilung befand das Schiedsgericht, dass Basilea die genannte Summe zustehe, weil dem Unternehmen neben entgangenen Meilensteinzahlungen weitere Schäden entstanden seien. (Bloomberg)

          BaFin erwägt, Hochtief-Übernahme durch ACS zu untersagen - Spiegel

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