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Medienschau : 7 Milliarden Euro Verlust für die UBS

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmen

          UBS weist 7 Milliarden Euro Verlust aus

          Die Schweizer Großbank UBS hat im ersten Quartal 2008 einen Verlust von 11,535 Milliarden Franken (7,07 Milliarden Euro) hinnehmen müssen. Dieses Ergebnis entspricht dem Anfang April angekündigten Minus von 12 Milliarden Franken, wie die größte Schweizer Bank am Dienstag bekannt gab. Die UBS nimmt zudem wie angekündigt wegen ihres Engagements auf dem amerikanischen Immobilienmarkt für die ersten drei Monate dieses Jahres Abschreibungen von 19 Milliarden Dollar (12,3 Milliarden Euro) vor.

          Die UBS gab weiter bekannt, dass sie im Investment-Banking die Zahl der Stellen bis Ende Jahr um 2600 auf 19.000 reduzieren wird. Kündigungen würden sich nicht vollständig vermeiden lassen, hieß es. Bei unveränderten Marktverhältnissen gehe die UBS davon aus, dass bis Mitte 2009 insgesamt rund 5500 Angestellte weniger beschäftigt werden als zum aktuellen Zeitpunkt. (AP)

          Neue Lasten für die Hypo Real Estate

          Die internationale Finanzmarktkrise hat die Hypo Real Estate im ersten Quartal 2008 mit erneuten Abschreibungen von 175 Millionen Euro getroffen. Der Vorsteuerprofit sank auf 190 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es - die übernommene Depfa-Bank eingerechnet - noch 304 Millionen. Die Hypo Real Estate verdankt ihr Ergebnis großenteils einem positiven Sondereffekt aus dieser Übernahme. Ohne ihn schmilzt der Vorsteuerprofit den Angaben
          zufolge auf 6 Millionen Euro dahin.

          Die Bank wollte keinen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr geben. Die Turbulenzen an den Märkten seien so stark, dass es unmöglich sei, eine verlässliche Einschätzung zu treffen. Grundsätzlich gehe der Vorstand aber von einer positiven Entwicklung im operativen Geschäft aus. „Die ersten drei Monate 2008 waren ohne Zweifel das schwierigste Quartal seit vielen Jahren in unserem Sektor“, erklärte Hypo-Real-Estate-Chef Georg Funke. (AP)

          Die Geschäfte laufen bei Adidas

          Der Sportausrüster Adidas hat seinen Gewinn im ersten Quartal unerwartet deutlich gesteigert. Der Konzerngewinn sei um 32 Prozent auf 169 Millionen Euro gestiegen, teilte der Konzern mit Stammsitz im fränkischen Herzogenaurach am Dienstag mit. Analysten hatten im Durchschnitt mit 157 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz legte um 3 Prozent auf 2,621 Milliarden Euro zu und traf damit die Markterwartungen.

          Adidas bekräftigte seine Prognose für das Jahr der Fußball-Europameisterschaft. Auf währungsbereinigter Basis soll das Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich liegen. Zudem soll ein neuer Rekordgewinn eingefahren werden. (Reuters)

          Überzeugendes Jahresdebüt von Gildemeister

          Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister hat mit seinem Abschneiden im ersten Quartal die Erwartungen übertroffen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 320 auf 392 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Bielefeld mitteilte. Analysten hatten mit 379 Millionen Euro gerechnet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich von 16,4 auf 25,9 Millionen Euro (Prognose 24,4 Millionen Euro). Den Überschuss steigerte das Unternehmen am stärksten von 4,8 auf 11,2 Millionen Euro (Prognose 10,5 Millionen Euro).

          Die Zahlen sind einer ersten Händlereinschätzung zufolge überzeugend ausgefallen. „Alle Kennziffern lagen über den Erwartungen“, sagte der Börsianer am Dienstagmorgen. Die Aktie sei allerdings bereits sehr gut gelaufen. „Nach einem starken Start könnte es hier durchaus zu Gewinnmitnahmen kommen.“ (dpa-AFX)

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