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Medienschau : 1,5-Milliarden-Euro-Verlust bei Citic Pacific

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Roche setzt im 3. Quartal weniger um als erwartetActelion wächst deutlich und profitabelGewinnrückgang bei DebenhamsGewinn bei American Express fällt um 23 ProzentGewinn-Rückgang bei Texas InstrumentsBilfinger Berger erhöht GewinnzielVerlust bei SanDisk unerwartet hochSun: Schwache Zahlen und AusblickLogitech senkt PrognoseBNP Paribas nimmt Rettungspaket in AnspruchArques-Tochter beantragt GläubigerschutzGewinnwarnung bei Buch.deOracle stockt Aktienrückkaufprogramm aufAndritz bekräftigt Prognose 2008DZ Bank senkt Geschäftsziele für 2008 deutlichParis gibt Banken 10,5 Milliarden KapitalAustralien verlängert Verbot von Leerverkäufen

          9 Min.

          Unternehmen

          1,5-Milliarden-Euro-Verlust bei Citic Pacific

          Das chinesische Konglomerat Citic Pacific rechnet nach eigenen Angaben mit einem Währungsverlust in Höhe von 15,5 Milliarden Hongkong-Dollar oder umgerechnet 1,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen kann sogar in die Insolvenz geraten, wenn es nicht auf Kredite der Muttergesellschaft zurückgreifen kann, heißt es. Es wettete im große Stile darauf, dass der australische Dollar aufwerten werde. Dagegen ist er in den vergangenen Monaten kräftig gefallen. Die Aktie des Unternehmens verbucht einen Kursverlust von knapp 46 Prozent auf 7,88 Hongkong-Dollar. (Bloomberg)

          Roche setzt im 3. Quartal weniger um als erwartet

          Derr Pharmakonzern Roche Holding hat im dritten Quartal 2008 unter anderem wegen Wechselkurseffekten und fehlender Tamiflu-Verkäufen an Regierungen ein geringeres Umsatzwachstum ausgewiesen als erwartet. Roche Holding berichtete am Dienstagmorgen ein Umsatzplus von 1,6 Prozent auf 11,3 Milliarden Franken. Analysten hatten mit 11,45 Milliarden Franken in dem Zeitraum erwartet. (Dow Jones Newswires)

          Actelion wächst deutlich und profitabel

          Actelion gab heute die Finanzergebnisse für die ersten neun Monate 2008 bekannt. Bei einem Nettoumsatz von 1.069,6 Millionen Franken in den ersten neun Monaten 2008 (9 Monate 2007: 946,4 Millionen Franken) und einem betrieblichen Aufwand von 794,4 Millionen (9 Monate 2007: 906,0 Millionen Franken), resultierte ein Betriebsgewinn von 275,2 Millionen Franken (9 Monate 2007: 40,4 Millionen Franken). Unter Anwendung von US GAAP lag der Reingewinn für die ersten neun Monate 2008 bei 238,9 Millionen Franken (9 Monate 2007: 36,1 Millionen Franken). Der vollständig verwässerte Gewinn pro Aktie (EPS) nach US GAAP belief sich für die ersten neun Monate 2008 auf 1,94 Franken gegenüber 0,29 Franken für die ersten neun Monate 2007. Zum Ausblick erklärt Andrew J. Oakley, Chief Financial Officer: „Zum jetzigen Zeitpunkt gehe ich davon aus, dass Actelion auf Basis der starken Leistungen in den ersten neun Monaten 2008 höhere Einkünfte und einen höheren Cash-Ebit berichten wird als zuvor geschätzt. Sofern keine unvorhersehbaren Ereignisse auftreten, erwarte ich im Vergleich zum Jahr 2007 einen Anstieg des Gesamtnettoumsatzes für das Gesamtjahr 2008 um 16 bis 19 Prozent in lokalen Währungen (bisherige Schätzung: rund 15 Prozent) und einen Anstieg des Cash-Ebit (wiederum in lokalen Währungen) um 12 bis 14 Prozent (bisher: rund 10 Prozent).“ (Ad-hoc)

          Gewinnrückgang bei Debenhams

          Der Gewinn beim britischen Einzehandelsunternehmen Debenhams ist im vergangenen Geschäftsjahr bis Ende August im Vergleich mit dem Vorjahr um 2,4 Prozent auf 77,1 Millionen Pfund oder neun Pence je Aktie gefallen. Der Umsatz ging nach jüngsten Daten in den 6 Wochen bis zum 11. Oktober um 4,2 Prozent zurück. Das Unternehmen kürzt die Dividende um 52 Prozent. (Bloomberg)

          Gewinn-Rückgang bei Texas Instruments - Aktie fällt

          Der amerikanische Chiphersteller Texas Instruments leidet nach eigenen Angaben unter dem weltweiten Wirtschaftsabschwung. Umsatz und Gewinn seien daher im abgelaufenen Quartal gesunken, teilte der Konzern am Montag nach amerikanische Börsenschluss mit. Auch im vierten Quartal werde eine schwächere Nachfrage erwartet. TI-Aktien verloren nachbörslich 5,7 Prozent. Für das abgelaufene dritte Quartal nannte TI einen Gewinn von 563 Millionen Dollar nach 776 Millionen vor Jahresfrist. Pro Aktie lag der Gewinn mit 43 Cent einen Cent unter den durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Der Umsatz fiel auf 3,39 Milliarden von 3,66 Milliarden Dollar. Analysten hatten 3,395 Milliarden erwartet. (Reuters)

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